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Landesvermessung


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Landesvermessung (nicht Landvermessung) ist ein Teilbereich der Geodäsie und besteht in der öffentlichen auf beruhenden Aufgabe für das Territorium eines Staates
  1. den geodätischen Raumbezug - das Bezugssystem - zu sichern
  2. dafür eine ausreichende Zahl von Festpunkten zu messen und abzusichern
  3. die Geländeformen und die sichtbaren Gegenstände Sachverhalte an der Erdoberfläche zu erfassen (topographische
  4. und in Karten sowie einem Geoinformationssystem ( LIS bzw. GIS ) darzustellen.

Die Landeskartenwerke werden in runden Maßstäben hergestellt (z.B. von 1:10.000 bis 1:500.000) auch mit verschiedenen Inhalten (z.B. mit/ ohne nur Gelände mit Gewässern).
Die topographischen Landeskarten 1:25.000 oder 50.000 meist im Buchhandel erhältlich. Sie sind Grundlage weiterer Karten Verlagen oder von Institutionen der Geowissenschaften .

Die Daten zu 1. und 2. den Vermessungsbefugten (Ämter ÖbVI Zivilingenieure) zur Verfügung - als Datenbank oder Punktkarten des Vermessungsnetzes . Solche Netze werden seit Gauß terrestrisch heute auch mit GPS gemessen. Als Netz erster Ordnung bis fünfter Ordnung haben die Festpunkte von 30-50 km bis herab zu etwa m.

In Deutschland gehört die Landesvermessung in Gesetzgebungszuständigkeit der Bundesländer und wird von den Landesvermessungsbehörden ( Landesvermessungsamt ) wahrgenommen. In anderen Staaten ist meist Bundesamt verantwortlich - z.B. in Österreich das (Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen ) in der Schweiz Swisstopo .




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