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Breisgau-Hochschwarzwald


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Basisdaten
Bundesland : Baden-Württemberg
Regierungsbezirk : Freiburg
Verwaltungssitz: Freiburg im Breisgau
Fläche: 1.378 33 km²
Einwohner: 246.742 (30.09.2003)
Bevölkerungsdichte : 179 Einw./km²
KFZ-Kennzeichen : FR
Website: www.breisgau-hochschwarzwald.de
Karte

Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald liegt im Südwesten Baden-Württembergs (Deutschland). Dem gehören 50 Städte und Gemeinden mit 133 Ortsteilen an. Der Kreis gehört zur Region Südlicher Oberrhein innerhalb des Regierungsbezirks Freiburg .

Im Norden grenzt der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald den Landkreis Emmendingen im Osten an den Schwarzwald-Baar-Kreis im Südosten an den Kreis Waldshut sowie im Südwesten an den Landkreis Lörrach . Der Rhein bildet im Westen die Staatsgrenze zum Elsass ( Frankreich ). Dort liegt das Departement Haut-Rhin. Das hat seinen Sitz in Freiburg im Breisgau : die Stadt liegt in der Mitte Landkreises gehört aber nicht zu diesem. Darüber unterhält das Landratsamt zwei Außenstellen in Müllheim und Titisee-Neustadt .

Mit einer Fläche von 1.378 3 ist der Kreis Breisgau-Hochschwarzwald der sechstgrößte Landkreis Baden-Württemberg. Rund 131 0 Quadratkilometer sind davon und Verkehrsfläche (Stand: 1997 ). Der Landkreis hat in Ost-West-Richtung eine von 65 Kilometern sowie von 42 Kilometern Nord-Süd-Richtung.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Der Landkreis umfasst landschaftlich unterschiedliche Gebiete: der Oberrheinebene liegen das Markgräflerland mit der Vorbergzone dem sich weiter der Breisgau mit dem Kaiserstuhl und dem Tuniberg anschließen. Der Schwarzwald umfasst die zur Rheinebene geöffneten Seitentäler Glottertal Dreisamtal Höllental und Münstertal) den Hochschwarzwald mit seiner Erhebung dem Feldberg und reicht bis an die Hochebene Baar .

Politik

Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den im Landkreis auf 5 Jahre gewählt. Dieses wählt den Landrat für eine Amtszeit von Jahren. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein leitet diese vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. In den hat er kein Stimmrecht. Sein Stellvertreter ist Erste Landesbeamte.

Die letzte Kreistagswahl von 1999: 67 die bis 2004 gewählt sind. Davon entfallen auf die CDU 11 auf die SPD 9 auf die Freien Wähler 6 auf Bündnis 90/Die Grünen sowie auf die FDP

Die Landräte des Landkreises Freiburg 1945-1972:

Die Landräte des Landkreises Hochschwarzwald 1945-1972 (bis 1956 Landkreis Neustadt):

Die Landräte des Landkreises Müllheim 1945-1972:

Die Landräte des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald seit 1973:

Wirtschaft

Wichtige Wirtschaftszweige sind der Fremdenverkehr insbesondere durch die Thermen in Bad Krozingen und Badenweiler und dem Weinbau in der Rheinebene. Hinzu kommt der als beliebtes Urlaubsziel für Wintersportler und Wanderer .

Verkehr

Straßen

Durch den Landkreis verlaufen von Nord Süd zwei große Fernstraßen zum einen die A 5 Karlsruhe - Basel und die Bundesstraße B 3 Karlsruhe-Basel. Von Breisach im Westen führt Bundesstraße B 31 nach Osten in den Schwarzwald. Die kreuzen sich in Freiburg im Breisgau.

Eisenbahn

In der Rheinebene liegt die von Karlsruhe nach Basel führende Rheintalbahn. Zudem führt die Breisgau-S-Bahn Freiburg nach Breisach im Westen. Die Höllentalbahn von Freiburg durch das Höllental hinauf in Hochschwarzwald.

Öffentlicher Personen-Nahverkehr

Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald hat sich gemeinsam dem nördlichen Nachbarlandkreis Emmendingen und der Stadt Ende der 1980er -Jahre zum Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF) zusammengeschlossen. Mit so genannten Regio-Karte wurde damals zum ersten eine einheitliche Monatsfahrkarte für das gesamte Gebiet

Wasserstraßen

Der einzige Hafen des Landkreises liegt Breisach am Rhein.

Flughafen

Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald liegt im Einzugsbereich Euro-Airport Basel-Mulhouse-Freiburg.

Geschichte

Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald wurde durch die Kreisreform zum 1. Januar 1973 überwiegend aus den früheren Landkreisen Freiburg Müllheim und Hochschwarzwald (Sitz in Neustadt im gebildet. Einige Gemeinden des Kreises Freiburg wurden den Landkreis Emmendingen abgegeben. Weitere Gemeinden wurden die kreisfreie Stadt Freiburg eingegliedert. Vom Landkreis kam der nördlich Teil zum neuen Landkreis vom ehemaligen Landkreis Hochschwarzwald gingen auch einige an den Landkreis Waldshut. Ferner kam ein vom Landkreis Donaueschingen zum Kreisgebiet im Gegenzug eine Gemeinde an den Schwarzwald-Baar-Kreis abgegeben.
Die 3 Altkreise wurden 1939 aus den gleichnamigen Amtsbezirken gebildet die Anfang des 19. Jahrhunderts damals noch in Zahl errichtet worden waren als das Gebiet Baden kam. Im Laufe der Geschichte wurden Amtsbezirke mehrmals verändert bis es 1936 nur noch die Ämter Freiburg Müllheim im Schwarzwald und Staufen gab. Letzteres wurde die Ämter Freiburg und Müllheim aufgeteilt. Der 1939 gebildete Landkreis Neustadt wurde 1956 in Landkreis Hochschwarzwald umbenannt. Nach Abschluss Gemeindereform umfasst der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald 50 Gemeinden 9 Städte " Große Kreisstädte " gibt es nicht. Größte Stadt ist kleinste Gemeinde ist Heuweiler.

Wappen

Beschreibung :
Gespalten: vorne in Rot ein silberner hinten in Gold ein roter Schrägbalken; im Herzschild ein schwarzer Adler
Bedeutung :
Die vordere Teil des Wappens erinnert die historische Zugehörigkeit des Breisgaus zu Vorderösterreich (weiß-rot) der hintere Teil an die Zugehörigkeit großer Teile des Kreisgebiets zur Markgrafschaft Baden (rot-gelb). Der Adler in der Mitte stammt vom Wappen Herzöge von Zähringen bzw. Grafen von Freiburg Fürsten von Fürstenberg die ebenfalls über Teile des Gebietes Zudem ist der Adler auch Teil des Wappens der Stadt am Rhein. Das Wappen wurde dem neuen Breisgau-Hochschwarzwald am 2. August 1974 verliehen.

Städte und Gemeinden

Städte (Einwohnerzahl am 30.6.2002)
  1. Breisach am Rhein (13.443 Einwohner)
  2. Heitersheim (5.685)
  3. Löffingen (7.770)
  4. Müllheim (17.863) größte Stadt im Landkreis
  5. Neuenburg am Rhein (11.221)
  6. Staufen im Breisgau (7.624)
  7. Sulzburg (2.694)
  8. Titisee-Neustadt (12.075)
  9. Vogtsburg im Kaiserstuhl (5.753)
Verwaltungsgemeinschaften bzw. Gemeindeverwaltungsverbände
  1. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Gemeinde Bad Krozingen mit der Gemeinde Hartheim
  2. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Breisach am Rhein mit den Gemeinden Ihringen und Merdingen
  3. Gemeindeverwaltungsverband "Dreisamtal" mit Sitz in Kirchzarten; Mitgliedsgemeinden: Buchenbach Oberried und Stegen
  4. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Gemeinde Ehrenkirchen mit der Gemeinde Bollschweil
  5. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Gemeinde Gundelfingen mit der Gemeinde Heuweiler
  6. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Heitersheim mit den Gemeinden Ballrechten-Dottingen und Eschbach
  7. Gemeindeverwaltungsverband "Hexental" mit Sitz in Merzhausen; Mitgliedsgemeinden: Au Merzhausen Sölden und Wittnau
  8. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Gemeinde Hinterzarten mit der Gemeinde Breitnau
  9. Gemeindeverwaltungsverband "Kaiserstuhl-Tuniberg" mit Sitz in Bötzingen; Mitgliedsgemeinden: Bötzingen und Gottenheim
  10. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Löffingen mit der Gemeinde Friedenweiler
  11. Gemeindeverwaltungsverband "March-Umkirch" mit Sitz in March; Mitgliedsgemeinden: March Umkirch
  12. Gemeindeverwaltungsverband "Müllheim-Badenweiler" mit Sitz in Müllheim; Mitgliedsgemeinden: Städte und Sulzburg sowie Gemeinden Auggen Badenweiler und
  13. Gemeindeverwaltungsverband "St. Peter" mit Sitz in St. Peter; Mitgliedsgemeinden: St. Märgen und St. Peter
  14. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Gemeinde Schallstadt mit den Gemeinden Ebringen und Pfaffenweiler
  15. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Gemeinde Schluchsee mit der Gemeinde Feldberg (Schwarzwald)
  16. Gemeindeverwaltungsverband "Staufen-Münstertal" mit Sitz in Staufen im Breisgau; Stadt Staufen im Breisgau und Gemeinde Münstertal/Schwarzwald
  17. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Titisee-Neustadt mit der Gemeinde Eisenbach (Schwarzwald)
Gemeinden (Einwohnerzahl am 30.6.2002)
  1. Au (1.295 Einwohner)
  2. Auggen (2.359)
  3. Bad Krozingen (15.824)
  4. Badenweiler (3.840)
  5. Ballrechten-Dottingen (2.150)
  6. Bötzingen (5.188)
  7. Bollschweil (2.324)
  8. Breitnau (1.885)
  9. Buchenbach (3.242)
  10. Buggingen (3.772)
  11. Ebringen (2.658)
  12. Ehrenkirchen (6.558)
  13. Eichstetten am Kaiserstuhl (3.187)
  14. Eisenbach (Hochschwarzwald) (2.336)
  15. Eschbach (2.199)
  16. Feldberg (Schwarzwald) (1.775)
  17. Friedenweiler (2.133)
  18. Glottertal (3.066)
  19. Gottenheim (2.459)
  20. Gundelfingen (11.334)
  21. Hartheim (4.933)
  22. Heuweiler (1.013)
  23. Hinterzarten (2.626)
  24. Horben (1.052)
  25. Ihringen (5.778)
  26. Kirchzarten (9.528)
  27. Lenzkirch (5.226)
  28. March (8.800)
  29. Merdingen (2.550)
  30. Merzhausen (4.559)
  31. Münstertal (5.180)
  32. Oberried (Breisgau) (2.798)
  33. Pfaffenweiler (2.548)
  34. Schallstadt (5.784)
  35. Schluchsee (2.679)
  36. Sölden (1.180)
  37. St. Märgen (1.886)
  38. St. Peter (2.392)
  39. Stegen (4.435)
  40. Umkirch (5.185)
  41. Wittnau (1.383)

Sonstiges

Wissenswertes zum Kfz-Kennzeichen

Dem Kraftfahrzeug-Kennzeichen FR sind die Nummerngruppen der Gruppe I 1 bis Z 999 sowie AA 1 ZZ 99 ausgenommen die Buchstaben B F I O Q) der Gruppe IIIa (A bis Z 9999) und die Gruppe IIIb 1000 bis MZ 9999) zugeordnet.
Die übrigen Nummerngruppen des Kennzeichens sind der Freiburg im Breisgau zugeordnet.

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