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Landkreis Zwickauer Land


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Basisdaten
Bundesland : Sachsen
Regierungsbezirk : Chemnitz
Verwaltungssitz: Werdau
Fläche: 511 09 km²
Einwohner: 133.741 (31.12.2001)
Bevölkerungsdichte : 262 Einw./km²
KFZ-Kennzeichen : Z
Website: http://www.zwickauerland.de
Karte

Der Landkreis Zwickauer Land ist ein Landkreis im Westen des Bundeslandes Sachsen. Nachbarkreise im Norden der thüringische Landkreis Altenburger Land im Nordosten der Landkreis Chemnitzer Land im Osten der Landkreis Stollberg im Süden der Landkreis Aue-Schwarzenberg im Südwesten der Vogtlandkreis und im Westen der thüringische Landkreis Greiz . Die kreisfreie Stadt Zwickau ist nahezu ganz vom Landkreis Zwickauer umgeben.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Der Landkreis Zwickauer Land von der Zwickauer Mulde und der Pleiße durchflossen liegt im Südwesten des sächsischen dort wo sich Erzgebirge und Vogtland anschicken auf die Höhen des sächsisch-böhmischen hinaufzusteigen.

Ein dichtes Netz von Wegen erschliesst hügelige landschaftlich reizvolle Region in der sich und Felder mit bewaldeten Rainen und kleinen abwechseln.

siehe dazu auch: Liste der Landschaften in Sachsen Liste der Gewässer in Sachsen

Wirtschaft

Die Region ist traditionell geprägt durch Bergbau Fahrzeugbau Textilindustrie Werkzeug- und Maschinenbau u. v . m. Damit verfügt Landkreis durch die mehr als 100-jährige industrielle über ein breit gefächertes Arbeitskräftepotential. Neben grossen wie VW Sachsen (Zwickau/Mosel) Buderus Kögel u. prägt vor allem der Mittelstand die wirtschaftliche der Region.. Der Landkreis ist Mitglied in Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau zu dem neben den kreisfreien auch die Landkreise Chemnitzer Land Stollberg und Landkreis Aue-Schwarzenberg gehören.

Verkehr

Der Landkreis wird von den Autobahnen A4 und A72 sowie den Bundesstraßen B93 B173 und B175 durchschnitten. Vom Hauptbahnhof Zwickau besteht eine ICE -Verbindung nach Dresden und Nürnberg . Daneben gibt es Direktverbindungen nach Hof Plauen Chemnitz Aue Johanngeorgenstadt Kraslice Chemnitz Dresden Altenburg Leipzig Gera und Göttingen . Den Nahverkehr unterhalten die Regionalverkehrsbetriebe Westsachsen Unternehmen im Verkehrsverbund Mittelsachsen . Der nächstgelegene Regionalflughafen ist Altenburg wo Ryanair nach London-Stansted fliegt.

Geschichte

Zwickau war Ausgangspunkt der Besiedelung einer Region. Die Grenzen des ”territorium Zwickaw" nennt Stiftungsurkunde der Marienkirche vom l. Mai 1118 . Diese Quelle ist das früheste Zeugnis den hochmittelalterlichen Landesausbau des Erzgebirges und seines Vorlandes.

Das Siedelwerk deutscher Bauern erfolgte hauptsächlich der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts . Gleichzeitig wurden herrschaftliche Burgen errichtet auf Vögte als Vertreter des Landesherrn ein bestimmtes verwalteten. Das war der Beginn einer Lokalverwaltung meissnisch-sächsischen Territorium.

Schon seit Jahrhunderten ist Zwickau ein Zentrum der Verwaltung im südwestsächsischen Raum. Auch kultureller und ökonomischer Mittelpunkt hat diese Stadt jeher eine überregionale Ausstrahlung besessen. Friedrich der Weise nannte Zwickau eine ”Perle in des Landen".

Die Wettiner waren im 13. Jahrhundert die mächtigsten Herren im sächsischen Raum. konnte von ihrer Herrschaft über das gesamte noch keine Rede sein. Im Zwickauer Gebiet die Herren von Schönburg und die von zur Landesherrschaft über ihre relativ kleinen Territorien Auch in Verwaltungsangelegenheiten setzten sie sich mit gegen die wettinische Übermacht zur Wehr. Mit Teilung des sächsischen Landes 1485 in Leipzig wurden die Verwaltungsstrukturen noch unübersichtlicher. Die zwischen albertinischem und ernestinischem Besitz lief hart der Zwickauer Stadtgrenze vorbei.

Diese politischen Grenzlinien waren aber auf verwaltungstechnischem und wirtschaftlichem Gebiet fliessend. So wissen aus Quellen dass bei grossen Ereignissen wie bei Luthers Aufenthalten in Zwickau oder anlässlich der Märkte die Bevölkerung des Zwickauer Landes ohne auf ihre landesherrschaftliche Zugehörigkeit zusammenströmte.

Mit der Entwicklung des sächsischen Staates sich nur allmählich einheitliche Verwaltungsstrukturen herauszubilden. Neben Zentralverwaltung war das sächsische Gebiet im Mittelalter Pflegen oder Vogteien eingeteilt aus denen im 15. Jahrhundert die Ämter entstanden. Der Amtmann übte Gerichtsbarkeit aus wachte über das militärische Aufgebot die öffentliche Sicherheit.

Die Amtsmänner kamen aus dem landsässigen Um die Mitte des 15. Jahrhunderts wurde ein so genannter Schösser verordnet der die und Rechnungsführung erledigte.

Der adelige Amtmann stieg im darauf Jahrhundert zum ”Amtshauptmann" auf der in der zwei bis vier Ämter beaufsichtigte. Gleichzeitig erfolgte besseren Verwaltung der kursächsischen Territorien die Einteilung Kreise denen ein Kreis- oder Oberhauptmann vorstand.

Im gesamten Mittelalter und danach - bis in unser hinein - wurde in Verwaltungsangelegenheiten die Stadt mit ihrem umgebenden Gebiet als Einheit betrachtet. beweist auch die Namensreihe einstiger Amts- bzw. die von den wichtigsten Vertretern der Territorialgewalten wurden. So fungierten im 14. Jahrhundert Friedrich und Hermann von Schönburg als denen im darauf folgenden Jahrhundert mit Veit Schönburg auf Hartenstein noch einmal ein Vertreter sächsischen Uradelsgeschlechts folgte. Aber auch Angehörige anderer Adelsgeschlechter sind in dieser Reihe zu finden: von Carlowitz Wolffersdorf Planitz Weißenbach Trützschler Reuß Marschall Metzsch Solms u. a. Von bis zu seinem Tode verwaltete der berühmte Römer ein bedeutender Vertreter des Frühkapita­lismus dieses Sein Erbe begegnet uns noch heute in von Bauzeugen in der Stadt.

Kriegerische Ereignisse voran der Dreißigjährige und der Siebenjährige Krieg hatten auch in der Verwaltung ihre Spuren hinterlassen. Seit 1769 versuchte deshalb der Kurfürst verstärkt die im 16. Jahrhundert geschaffenen mittleren Verwaltungsebenen der Kreis- und zu aktivieren.

Zwickau war nicht nur Sitz des sondern auch die Kreishauptleute verwalteten seit 1828 hier aus das gesamte südwestliche und mittlere mit dem zugehörigen Vorland.

Die Regionalverwaltung bekam erst 1835 eine Struktur. An die Stelle der Kreishauptleute traten vier Kreisdirektionen Dresden Leipzig Bautzen und Zwickau . Zur Zwickauer Kreisdirektion gehörten die Amtshauptmänner Zwickau Chemnitz Wolkenstein Plauen und in den Schönburgischen Rezessherrschaften. Dem von Zwickau wiederum unterstanden die Ämter in Zwickau Kirchberg Werdau Schwarzenberg und Eibenstock dem der Schönburgischen Rezessherrschaften die Ämter Hartenstein Lichtenstein Stein Waldenburg und Glauchau .

Mit der Errichtung neuer Gerichts- und - den Gerichtsämtern - wurde 1856 ein Schritt in Richtung ”moderne Verwaltung" getan. Die Ämtereinteilung in ihrer Unübersichtlichkeit konnte damit überwunden

1873 wurden Justiz und Verwaltung getrennt; die waren nur noch für die Justiz zuständig die neu gebildeten Amtshauptmannschaften die Verwaltungsaufgaben übernahmen. unmittelbare Organe der sächsischen Staatsregierung wurden anstelle alten Kreisdirektionen vier Kreishauptmannschaften eingerichtet. Die Zwickauer bestand aus den Amtshauptmannschaften Annaberg Auerbach Chemnitz Flöha Marienberg Oelsnitz Plauen Schwarzenberg und Zwickau .

1878 übernahm der sächsische Staat die und Verwaltungshoheit in den Schönburgischen Rezessherrschaften und die Amtshauptmannschaft Glauchau . Ein amtshauptmannschaftliches Zweigamt Werdau wurde 1919 geschaffen das 1920 zu selbständigen Amtshauptmannschaft wurde aber 1933 wieder an fiel.

Die Gemeindeverfassung von 1946 sowie die Verfassung von 1947 schufen im Land Sachsen wieder demokratische Verhältnisse wie sie vor Beginn der Hitlerdiktatur bestanden hatten.

Die Verwaltungsreform vom 23. Juli 1952 das Land Sachsen. Gleichzeitig wurde das Kreisgebiet die Kreise Werdau und Zwickau zerteilt. Das Zwickau erfuhr eine starke Verkleinerung. Ein beträchtlicher ging an den Kreis Werdau über; aber der neu gebildete Kreis Reichenbach erhielt Zwickauer Kreisgebiet zugesprochen. Dagegen wurde Mülsengrund aus dem Landkreis Glauchau herausgelöst und Zwickauer Landkreis zugeschlagen. Unter dem Vorwand bürgernaher war die Entmündigung von Städten und Gemeinden worden.

Mit den dramatischen Ereignissen vom Herbst 1989 kam es zum Fall der Mauer. den Wahlen zum Sächsischen Landtag am 14. 1990 schliesslich entstand nach 38 Jahren Sachsen

Die politischen Veränderungen machten es möglich die Kreise Zwickau und Werdau partnerschaftliche Beziehungen hessischen Landkreis Darmstadt-Dieburg bzw. dem bayerischen Landkreis Kulmbach aufnehmen konnten. Später wurde der Landkreis Miesbach dritter im Bunde.

Am 6. Mai 1990 fanden Kommunalwahlen Auf der konstituierenden Sitzung des Kreistages wurde Otto zum Landrat gewählt. Im Kreis Werdau die Bürger Georg Hamburger zum Landrat.

15. Juni 1990 Mit der ”Gemeinsamen der beiden deutschen Regierungen zur Regelung offener wurde eine Grundsatzentscheidung zu den künftigen Eigentumsverhältnissen so genannten Beitrittsgebiet getroffen. Während man sich Berufung auf die Sowjetunion als Bedingung für Wiedervereinigung entschloss die Enteignungen in der sowjetisch Zone als nicht mehr revidierbar anzusehen -in DDR ging es im besonderen Maße um Ergebnisse der so genannten demokratischen Bodenreform" die Herbst 1945 zur Enteignung von rund 2 Millionen Hektar privater land- und forstwirtschaftlicher Nutzfläche und die Enteignung grosser Teile der Industriebetriebe- für die nach dem 7. Oktober 1949 umfangreichen Enteignungen von Flüchtlingen und anderen politisch Personen die Vermögen in der DDR hatten der Grundsatz Rückgabe vor Entschädigung

Die Tragweite einer solchen gesellschaftlich einmaligen und deren praktische Folgen waren zu diesem wohl nicht absehbar. Umgehend setzte in den ein wahre Flut von Anmeldungen auf enteignete ein. Wäschekörbe waren nötig um tausende Briefe die in kürzester Zeit eingingen. Die Mitarbeiter vormaligen Abteilung Staatliches Eigentum die seit 1949 Vereinnahmung privater Vermögenswerte bearbeitet und lückenlos dokumentiert wurden nun quasi mit der Rückabwicklung dessen Für viele eine undenkbare Aufgabe. Im heutigen wurden rund 10.500 Anträge auf private Vermögenswerte Durch die erlassene Verfügungssperre für anmeldebelastete Grundstücke es zu zahlreichen Auseinandersetzungen die dazu führten Einigungsprozess zu schaden.

Mit der Kreisreform am 1. August entstand der Landkreis Zwickauer Land mit Kreissitz Werdau. Wie ein Kragen umschloss er zu Zeitpunkt die kreisfreie Stadt Zwickau. Mit dem der Gemeindegebietsreform am 1. Januar 1999 veränderte Landkreis ein weiteres Mal sein geografisches Gesicht. Orte Cainsdorf Mosel Oberrothenbach und Schlunzig wurden den Willen der dort lebenden Menschen in Stadt Zwickau eingemeindet. Gerichtliche Klagen blieben ohne In den vorhergehenden Jahren hatten sich die Crossen Schneppendorf und Hartmannsdorf auf freiwilliger Basis angeschlossen. Der so genannte Kragenkreis wurde durchbrochen. Stadt Zwickau grenzt nun in ihrem nördlichen direkt an den Landkreis Chemnitzer Land .

Wappen

(hier Bild des Wappens einfügen) ...

Städte und Gemeinden

Städte
¹ Mitgliedsgemeinde einer Verwaltungsgemeinschaft
  1. Crimmitschau Große Kreisstadt ¹
  2. Hartenstein
  3. Kirchberg ¹
  4. Werdau Große Kreisstadt
  5. Wildenfels
  6. Wilkau-Haßlau
Verwaltungsverbände und Verwaltungsgemeinschaften mit ihren Mitgliedsgemeinden
  1. Verwaltungsgemeinschaft Kirchberg
    1. Crinitzberg
    2. Hartmannsdorf
    3. Hirschfeld
    4. Kirchberg Stadt
  2. Verwaltungsgemeinschaft Crimmitschau
    1. Crimmitschau Große Kreisstadt
    2. Dennheritz
Gemeinden
(soweit nicht Mitglied in einer Verwaltungsgemeinschaft)
  1. Fraureuth
  2. Langenbernsdorf
  3. Langenweißbach
  4. Lichtentanne
  5. Mülsen
  6. Neukirchen
  7. Reinsdorf

Sonstiges

Der Landkreis besitzt ein reiches archäologisches bauliches Erbe aus den Jahrhunderten der Siedlungsgeschichte. entstanden faszinierende Bauwerke der Ritterzeit des frühen und der bäuerlichen Wirtschaft.

Besonders charakteristisch sind die langgestreckten Waldhufendörfer sich in den Seitentälern der Flüsse ausgebreitet Die burgartig geschlossenen Drei- und Vierseithöfe geben unverwechselbare Gepräge. Die Vielzahl von frühdeutschen Wallanlagen in ihrer Dichte einmalig im Freistaat. Bauzeugen nahezu allen Stilepochen sind anzutreffen. Selbst Umgebindehäuser meist nur in der Oberlausitz vermutet werden im Landkreis in regionaltypischer Bauweise zu besichtigen. Dörfer und Kleinstädte weisen noch weitgehend unverfälschte und Zentren auf und lassen vereinzelt die des Hochmittelalters erkennen.

Einmalige sakrale Innenausstattungen in vielen Kirchen in den Ortskernen gelegen zeugen von hoher Altäre und Altarteile von Peter Breuer z.B. Wilkau-Haßlau/OT Culitzsch Mülsen/OT Mülsen St. Jacob und Hartmannsdorf Wildenfels/OT Härtensdorf Kirchberg/OT Stangengrün Langenweissbach/OT Weissbach Silbermannorgel in Fraureuth oder die Schlunziger Barockorgel J.J. Donati d.Ä. (Schlunzig ist seit 1. 1999 Ortsteil von Zwickau) locken Besucher von her. Bekannt ist auch das Zisterzienser Nonnenkloster Crimmitschau/Frankenhausen. Villen in verschiedenen Baustilen Fachwerkhäuser Burgen Schlösser bergen interessante Geschichten aus der Vergangenheit.

Im Zwickauer Land sind nahezu alle Schlösser und Rittergüter erhalten. Wichtige Zeitzeugen sind Schloss Blankenhain das heute ein Museum beherbergt Leubnitz Schloss Schweinsburg Schloss Steinpleis Schloss Wiesenburg Wildenfels Schloss Wolfsbrunn Burg Schönfels und die Stein. Das Schloss Blankenhain die Burgen Schönfels Stein bei Hartenstein sind die bekanntesten Bauwerke der Feudalepoche im südwestsächsischen Gebirgsvorland.

Architektonische Vielfalt prägt die einzelnen Denkmale berichtet über die verschiedenen Zwecke im Zeitenlauf. mittelalterlich feudalen Burgen Schönfels und Wiesenburg hatten ihrer Hochblütezeit Schutz- und Trutzfunktionen wahrzunehmen die ihnen heute noch ansieht. Die Burg Schönfels eine der am besten erhaltenen Feudalanlagen. Schloss wurde in den Jahren 1911/12 als Jugendstilbau schöner Parkanlage erbaut. Schloss Leubnitz wurde 1870 Wohnanlage des Rittergutes Leubnitz im Stil der Schlösser in seine heutige Form gebracht. Das Steinpleis wurde 1858 im Stil der englischen errichtet. Schloss Schweinsburg entstand als frühdeutsche später Wasserburg zum Schutz von Crimmitschau und Culten. erhielt das Schloss sein heutiges Aussehen wurde 1911 nochmals umgebaut. Die Esche-Villa in Lauterbach herrschaftliches Wohnhaus des Rittergutes Lauterbach 1885 erbaut heute oft auch als Schloss Lauterbach bezeichnet.

Das zur Zeit am meisten besuchte ist das als Agrar- und Freilichtmuseum dienende Blankenhain - ein in Sachsen einmaliger Komplex. Rittergut Blankenhain brannte 1661 ab. Bis 1700 es neu gebaut und 1784 modernisiert. Heute sich die schöne Anlage noch mit seinen Mansarddächern und barocken Turmhauben auf den beiden Renaissancetürmen. Das Rittergut konnte 1975 vor dem gerettet werden und ist seit 1981 Agrarmuseum vielen wertvollen Geräten aus der bäuerlichen Wirtschaft Vergangenheit.

Die "Silberstraße" inzwischen als Ferienstraße bekannt beginnt in Zwickau und in ihrem Verlauf bis Dresden finden sich Zeugnisse des Bergbaus von Blüte bis zum Niedergang.

Baukunst und technischer Fortschritt spiegeln sich in den zu unterschiedlichen Zeiten erbauten Brücken Die Eisenbahnbrücken und Viadukte der Strecken Leipzig-Hof Werdau-Zwickau entstanden 1843 bis 1851 und wurden als Ziegelbauwerke mit Bogenkonstruktion aus einheimischen Ziegeln Leubnitzer und Werdauer Ziegeleien errichtet. Der Leubnitzer Steinpleiser und der Römertaler Viadukt werden als Schwestern" der bekannten Göltzschtalbrücke bei Netzschkau bezeichnet. Diese Brücken sind Zeugnisse technischer Entwicklung im 19. Jahrhundert . Ein eigenes Kapitel schreiben die Straßen- Autobahnbrücken. Die Autobahnbrücke bei Wilkau-Haßlau überspannt in Meter Höhe das Muldental auf einer Länge 700 Metern. Mit dem Ausbau der Bundesautobahn erhielt das Bauwerk in den letzten Jahren neuen Oberbau der auf den schlanken 60 alten Pfeilern weithin sichtbar die Talschultern miteinander Mit dem Ausbau der Fernverbindung von Frankfurt am Main nach Dresden zur sechsspurigen Autobahn wurde der Neubau der Brücke über das Pleißental Crimmitschau-Frankenhausen begonnen.

Weblinks


Landkreise und Kreisfreie Städte in Sachsen :
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