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Lappwald


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Der Lappwald ist ein bewaldeter Höhenzug der sich Helmstedt aus nach Norden entlang der Grenze Niedersachsen und Sachsen-Anhalt erstreckt.

Geologisch gesehen ist der Lappwald der Höhe von 211 m erreicht eine Mulde nur durch stärkeres Absenken der benachbarten Schichten herausgehoben erscheint. In der Kreidezeit einem Zeitraum 71 Millionen Jahren umfasst schwemmte das Meer mehreren Überflutungsphasen Kalk Mergel und Sand in Helmstedter und die Schöppenstedter Mulde und überdeckte damit das Grundgestein.Weitere im nachfolgenden Tertiär schufen in der Helmstedter Mulde große die sich unter subtropischem Klima zu mächtigen umbildeten.

Die letzte Eiszeit (Weichsel-Eiszeit) vor 12 Jahren lagerte im südlichen Teil der Helmstedter im gesamten Verlauf der Schöppenstedter Mulde eine zu 3 m mächtige Lössschicht ab auf sich die fruchtbaren Schwarz- und Braunerden ausbildeten. der Abtauperioden schufen die Eismassen die Feinformen Landschaft. Eine dichte Laubwald-Vegetation entwickelte sich in Nacheiszeit und überdeckte das gesamte Gebiet. Ihre passten sich den jeweiligen Bodenverhältnissen und den Standorten an. So wechselten im nördlichen Bereich heutigen Naturparks Eichen-Hainbuchenwälder mit Buchen-Eichenwäldern und Bruchwäldern nassen torfigen Lagen (Niedermoorgebieten). Im südlichen Teil die Buchenwälder vor. Mit der Besiedlung dieses durch den Menschen veränderte sich das natürlich Vegetationsbild.

Zwar hatten die ersten Siedler in mittleren Steinzeit als Jäger Fischer und Sammler in Nähe von Helmstedt und im Reitlingstal noch nennenswerten Anteil an dieser Veränderung doch bereits gut entwickelte Bauernkultur der jungsteinzeitlichen Siedler in fruchtbaren Lössgebieten schlug dem dichten Baumbestand die größeren Wunden. Seit dieser Zeit nahm der des Menschen in die Landschaft stetig zu zahlreiche Funde eine ununterbrochene Besiedlung dieses Raumes Den größten Verlust an Waldflächen brachte die der großen Rodungen (900 bis 1200 n. als dieser Zeit die Naturlandschaft “in Kultur wurde. Heute noch deuten Ortsnamen die auf -hörst -feld enden auf diese Siedlungsperiode hin.

Besonders viele Rodungsdörfer legten die Marientaler Zisterziensermönche an. Auf diese Zeit gehen Hemkenrode und Erkerode am Nordwesthang des Elms Rotenkamp am Rieseberg zurück. Im Mittelalter gab es in dieser Region noch mehr Siedlungen. Fast die Hälfte von ihnen von ihren Bewohnern wieder aufgegeben und verfiel wurde zu “Wüstungen” deren Zahl im Gebiet Lappwaldes am Dorm und am Südwesthang des Elms besonders hoch ist. Sie entstanden in Groß Rode und Brunsleberfeld durch Wasserknappheit andernorts es die Nähe zu einer aufblühenden Stadt die Einwohner abzog. Aber auch verheerende Seuchen zum Verfall beigetragen.

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