Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 18. Juli 2019 

Le Corbusier


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Le Corbusier eigentlich Charles Edouard Jeanneret(-Gris) (* 6. Oktober 1887 in La Chaux-de-Fonds im schweizer Kanton Neuenburg 27. August 1965 nahe Roquebrune-Cap-Martin bei Monaco ) war ein französisch-schweizer Architekt Architekturtheoretiker Stadtplaner Maler und Bildhauer .

Le Corbusier ist einer der bedeutendsten einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts dessen Ideen zum Teil aber auch waren und sind. Sein Pseudonym Le Corbusier Name seines Großvaters nimmt er an als sich 1917 mit 29 Jahren endgültig in Paris Eines seiner Markenzeichen ist seine Brille mit einem dicken schwarzen Rahmen.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Herkunft Lehr- und Wanderjahre Anfänge als Architekt Künstler (1900-1917)

Charles Jeanneret enstammte einer weitverzweigten Familie Zusatz Gris dient zur Kennzeichnung des Familienzweiges). Vater ist ein Emaillierer von Uhrengehäusen der der Uhrenindustrie seiner Heimatstadt arbeitet seine Mutter und Musiklehrerin.

Im Jahre 1900 beginnt er eine Lehre als Graveur der Kunstgewerbeschule École d’Art in La Chaux-de-Fonds. Unter dem Einfluss Lehrers Charles L’Eplattenier wendet er sich der und der Architektur zu wobei er zunächst der ersteren zuneigt. Künstlerisch ist er zu Zeit von der Art Nouveau beeinflusst.

1905 führt er in La Chaux-de-Fonds seine archtektonische Arbeit aus ein Haus für ein der Kunstgewerbeschule. Bis 1916 folgen weitere Bauten aber alle noch nicht Le Corbusiers spätere Handschrift tragen und von ihm später auch ins Verzeichnis seiner Werke aufgenommen werden.

1907 unternimmt er seine erste Reise bei wie bei den noch folgenden das Studium der Anfertigung Zeichnungen von) historischer und zeitgenössischer im Mittelpunkt steht. Er bereist Norditalien besucht Budapest und Wien . In Wien schließt sich ein sechs langer Aufenthalt beim Architekten und Wortführer der Wiener Secession Josef Hoffmann an. Dort lernt er auch die von Adolf Loos kennen.

1908 folgt ein erster Parisaufenthalt . Dort arbeitet er 15 Monate (bis 1909 ) im Atelier von Auguste Perret dem des Bauens mit Eisenbeton . In diese Zeit fällt auch der bei Tony Garnier in Lyon einem weiteren Architekten der starken Eindruck ihn macht.

1910 besucht er im Auftrag seiner Schule École d’Art Deutschland um dort die Kunstgewerbebewegung ( Deutscher Werkbund Deutsche Werkstätten) zu studieren. Dabei kommt zu einem fünfmonatigen Aufenthalt im Atelier von Peter Behrens . Dort trifft u.a. auf Walter Gropius und Mies van der Rohe . In Berlin macht er auch Bekanntschaft dem Werk Frank Lloyd Wrights das zu dieser Zeit in Europa erste Mal diskutiert wird.

1911 unternimmt er mit einem Freund eine größere Reise die ihn von Wien donauabwärts nach Budapest und von dort nach Rumänien in die Türkei (u.a Konstantinopel ) nach Griechenland (u.a. Berg Athos Athen) und weiter nach Neapel Pompeji Rom Florenz in Italien führt.

1912 und im Folgejahr lehrt er an ein Jahr zuvor von seinem Lehrer L’Eplattenier „Neuen Abteilung“ der École d’Art Architektur und Inneneinrichtung. In Paris werden Rahmen des Herbstsalons einige der Aquarelle die auf seinen Reisen gemalt hat ausgestellt.

1914 wird er Leiter einer Abteilung der École d’Art . Er erhält ein Patent auf das Bausystem „Dom-ino“ zur industriellen von Häusern in Stahlbeton -Skelettbauweise aus vorfabrizierten Teilen.

1917 verlegt er seinen Wohnsitz und damit Arbeitsmittelpunkt endgültig nach Paris und nimmt dort Pseudonym Le Corbusier an. Er lernt den Amédée Ozenfant kennen mit dem sich in folgenden Jahren eine künstlerische Zusammenarbeit ergibt.

L’Esprit Nouveau und Purismus (1918-1940)

In Paris verlegt Le Corbusier sich auf die Malerei begleitet von einer intensiven mit dem Kubismus . 1918 entstehen erste Ölbilder ( Stillleben ) und er stellt gemeinsam mit Ozenfant Beide veröffentlichen zu ihrer ersten Ausstellung mit Après le Cubisme ( Nach dem Kubismus ) ihr Manifest für eine neue Kunst den Purismus Prinzipien auch in seine Architektur einfließen: die Komposition des Bildes/Bauwerkes aus elementaren geometrischen Formen nur dekorativer Effekte.

Um ihre Ideen zu Malerei und an die Öffentlichkeit zu verbreiten gründen sie 1920 gemeinsam mit Paul Dermée die Zeitschrift L’Esprit Nouveau . Le Corbusier beginnt mit der Entwicklung so genannten Citrohan-Haus für den Serienbau. Dieser - quaderförmiger Baukörper mit tragenden Seitenwänden - zum großen Teil die Fünf Prinzipien die in seinen Schriften aufgestellt hatte:

  • das Haus wird auf Pfosten (Pilotis) gestellt Boden unter ihm bleibt frei (erst im Entwurf von 1922 vorgsehen)
  • ein Garten auf dem flachen Dach
  • Freier Grundriss ; da das Haus durch die Säulen Stahlbetonskeletts im Inneren getragen wird können Zwischenwände jede gewünschte Raumteilung eingezogen werden
  • von allen tragenden Elementen befreite Fassade die nach Belieben gestaltet werden kann
  • lange Fensterbänder für gleichmässige Beleuchtung

1922 gründen Le Corbusier und sein Vetter Jeanneret gemeinsam ein Architekturbüro diese Partnerschaft dauert 1940 . Realisiert werden in den 1920er Jahren fast ausschließlich Wohnhäuser die nach „Dom-ino“-System errichtet werden. In diesem Jahr tritt mit einem Konzept für eine Stadt für Millionen Einwohner („Ville Contemporaine“) als Stadtplaner im hervor.

1923 gibt er sämtliche seiner Artikel aus L’Esprit Nouveau unter dem Titel Vers une Architecture als Buch heraus.

1925 wird L’Esprit Nouveau eingestellt es kommt zum Bruch mit Auf der Internatinalen Kunstgewerbeausstellung in Paris zeigt seinen Pavillon de L’Esprit Nouveau als Grundbaustein eines Villenblocks einer „geschlossenen in Wabenform“. Der Plan Voisin für die städteplanerische Neugestaltung von Paris vorgstellt.

1927 gewinnt er den Wettbewerb für das des Völkerbundes in Genf sein Plan wird aber im folgenden realisiert. Verwiklicht dagegen wird werden seine Entwürfe Häuser für die Mustersiedlung „ Weißenhof “ in Stuttgart nach den Fünf Prinzipien. Eines der Gebäude ist die erste Realisation des Citrohan-Haustyps.

1928 ist Le Corbusier Gründungsmidglied des Congrès Internationaux d’Architecture Moderne (CIAM).

1930 nimmt Le Corbusier die französische Staatsangehörigkeit und heirat Yvonne Gallis.

1931 nimmt er am internationalen Wettbewerb für Sowjet -Palast in Moskau teil.

1933 ist er federführend verantwortlich bei der der Charta von Athen auf dem IV. CIAM-Kongreß in Athen

1935 unternimmt er seine erste Reise in USA . Unter dem Titel La Ville radieuse wird ein weiteres städtebauliches Konzept erarbeitet.

1943 veröffentlicht er die Charta von Athen

[...]

Werke

Seine bekanntesten Werke sind

Unité d'habitation Berlin (1956-1959)


Siehe auch: Modulor

Weblinks



Bücher zum Thema Le Corbusier

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Le_Corbusier.html">Le Corbusier </a>