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Lebemann


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Lebemann (englisch playboy ) ist die Bezeichnung für einen reichen der spätbürgerlichen Gesellschaft der nicht arbeitet nur Vergnügungen wie Sport und Spiel nachgeht sich Nachtclubs herumtreibt und sich vorrangig um gutaussehende Damen bemüht die er ständig wechselt ? ein wunderbarer Nichtstuer" (Gunter Sachs) für dessen Vergnügungen sich vor allem die Boulevardpresse interessiert.

Der Begriff "playboy" taucht erstmals 1828 Oxford English Dictionary auf. In der Definition dort heißt "ein Mensch besonders ein wohlhabender der darauf ist sich zu erfreuen"; "ein selbstsüchtiger Genusssucher".

Heute gehört zu einem echten Lebemann eine schillernde Persönlichkeit mit leicht machohaftem Gehabe und einer ordentlichen Portion männlichen Nach landläufiger Ansicht richtet sich sein Status den schnellen und teuren Autos die er und nach der Anzahl der Frauen die flachgelegt hat.

Als "Parasiten" der westlichen Gesellschaft erlebten Mitte des 20. Jahrhunderts ihre Blütezeit als nach den Entbehrungen der Kriegstage wieder begann schönen Seiten des Lebens zu genießen. Bekannte waren Arndt von Bohlen und Halbach der Prinz Ali Khan Alfonso Prinz zu Hohenlohe Lebemann Gunter Sachs der sich selbst ludens" (einen spielenden Menschen) nennt und Frauen das Schönste hält was es auf der gibt oder der draufgängerische Australier Freddie McEvoy zusammen mit Hollywood -Star Errol Flynn den High Society-Treffpunkt Acapulco unsicher machte. Auf die Frage des Newsweek ob er jemals arbeite entgegnete Playboy Rubirosa Diplomat aus der Dominikanischen Republik : "Arbeit? ich habe keine Zeit für Seine Lebensphilosophie: "Die meisten Männer wünschen sich sehnlicher als Vermögen zu verdienen ich will Vermögen ausgeben." Er kam am 5. Juli in seinem Ferrari bei einem Autounfall ums Leben. Die nannten ihn den "letzten echten Playboy".

Schlagzeilen machte Gunter Sachs als er nach heftigem Werben in St. Tropez - am 14. Juli 1966 die Filmschauspielerin und Sexbombe Brigitte Bardot im Spielerparadies Las Vegas ehelichte. Die Bardot fand das Leben seiner Seite auf Dauer allerdings nicht sehr

"Ich hatte nicht einen Mann allein geheiratet eine Sippschaft herumscharwenzelnder Playboys die durch Komplizenschaft zusammengeschmiedet waren als es eine Ehe je In ihrem Leben fungierten die Frauen gewiss als `Frau´ im positivsten Sinne. Sie suchten schöne junge und vorzugsweise dumme Gefährtinnen. Pech Gunter! Da ich die letztgenannte Qualifikation nicht fiel ich ihm zunehmend lästig. Er playboyte und ich stand ihm dabei im Wege!"
1969 wurde die Ehe geschieden.

Materiell ausgesorgt zu haben das allein nicht aus um als Playboy zu gelten. gehören auch umtriebige Vergnügungen jener Art wie Alfonso Prinz zu Hohenlohe beschreibt: "Das Wochenende zum Segeln nach Long Island oder Newport ; Polo bei den Vanderbilts in Connecticut ein paar Tage mit anderen Junggesellen Havanna auf Kuba ." Ein "echter" Playboy muss außerdem recht aussehen stets auf der Suche nach einer Affäre sein und verschwenderisch mit seinem zumeist Geld umgehen. Und er sollte im Rampenlicht Öffentlichkeit stehen. Rolf Eden ehemaliger Westberliner Disko- und Nachtclub-König und letzter deutscher Playboy

"Ich bin einfach nur wirklich potent wenn eben verschiedene junge Damen habe und das für mich immer wieder interessant die kleinen Geschichten die sie mir so erzählen und sie so bedrückt was sie für kleine haben. Und den Riesenspaß den wir immer Wir verreisen zusammen wir gehen sehr oft Ich versuche auch wirklich die Damen zufrieden stellen ich meine jetzt nicht sexuell nur vor allem auch kleine Schmuckstücke. Ich glaube muss man von oben bis unten jeden verwöhnen und sie wirklich sehr happy machen."

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