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Lebensversicherung


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Inhaltsverzeichnis

Einführung

Eine Lebensversicherung ist eine Personenversicherung die Versicherungsfall den Tod der versicherten Person deckt. der Versicherungsfall ein wird die Versicherungssumme fällig. Die Lebensversicherung wird auf Basis Risiken (z.B. Lebenserwartung ) kalkuliert die als Sterbetafel dargestellt werden.

Geschichte der Lebensversicherung

Die erste Lebensversicherung wurde 1583 in dokumentiert. Mit heutigen Lebensversicherungen hatte sie aber wenig gemein - sie war eher einer vergleichbar. 1765 wurde in England die Equitable Assurance gegründet die erste Versicherungsgesellschaft die Versicherungsangebote mathematischen Methoden kalkulierte. Erst 1827 wurde die deutsche Lebensversicherung gegründet: Die Gothaer Lebensversicherungsbank.

Anbieter

Lebensversicherungen können nur von speziellen Versicherungsunternehmen den Lebensversicherern angeboten werden. Dazu wird Versicherungsvertrag zwischen dem Lebensversicherer und dem Versicherungsnehmer Als Besonderheit des Lebensversicherungsvertrags ist das Bezugsrecht anzusehen das regelt welche Person(en) die und Erlebensfallleistungen aus dem Versicherungsvertrag erhalten.

Arten der Lebensversicherung

Die Vielfalt von Lebensversicherungen lässt sich vier grosse Gruppen einteilen:

  • Risikolebensversicherung
  • Kapitallebensversicherung
  • Fondsgebundene Lebensversicherung
  • Rentenversicherung

Die Rentenversicherung ist auch zur Lebensversicherung rechnen da sie grundsätzlich auch auf Basis Lebenserwartung der versicherten Person kalkuliert wird.

Daneben werden zahlreiche Zusatzversicherungen angeboten. Die bedeutendste ist dabei die Berufsunfähigkeitsversicherung .

Tarife und Kalkulation

Die detaillierte Ausgestaltung einer Lebensversicherung wird Tarif bezeichnet. Der Tarif beschreibt dabei alle Eckpunkte des Lebensversicherungsprodukts. Dazu gehört beispielsweise das Alter bei Versicherungsbeginn die maximale Versicherungssumme die Kombinierbarkeit mit Bestimmungen über ärztliche Untersuchungen bei Antragstellung und allem die so genannten Rechnungsgrundlagen.

Unter den Rechnungsgrundlagen versteht man die dem Tarif zu liegende Sterbetafel (z.B. DAV 1994 R) und Rechnungszins. Die Rechnungsgrundlagen sind nach Vertragsabschluss im unveränderbar. Dies gilt nicht zwingend für spätere (z.B. durch Dynamik ).

Der Rechnungszins ist der Zinssatz mit dem alle einer Lebensversicherung kalkuliert werden. Allgemein ist er deshalb bekannt weil er bei Kapitallebensversicherungen auch Garantieverzinsung für die Sparanteile angibt. Der Rechnungszins in Deutschland vom Bundesministerium für Finanzen per festgelegt. Die Höhe orientiert sich am zehnjährigen der Umlaufrendite von zehnjährigen Bundesanleihen mit einer Restlaufzeit von 9-10 Jahren. Rechnungszins für Abschlüsse nach dem 01.01.2004 beträgt 75%.

Die Kosten einer Lebensversicherung sind nach Kostenarten identisch. unterscheidet

  • Stückkosten - pauschaler Kostenbetrag z.B. 12 Euro Jahr
  • Risikokosten - Kosten die der Deckung des Risikos dienen (ggf. inkl. Rückversicherungskosten) und die jedem Beitrag anteilig enthalten sind
  • Verwaltungskosten - Kosten für die laufende Verwaltung Vertrags die ebenfalls in jedem Beitrag anteilig sind
  • Inkassokosten - Kosten des Beitragsinkassos die anteilig Beitrag belastet werden (i.d.R. sind die Inkassokosten monatlicher Zahlweise höher als bei jährlicher Zahlweise)
  • Abschlusskosten - Kosten die im Zusammenhang mit Abschluss der Lebensversicherung anfallen (z.B. Provision Vertragsdokumentation Risikoprüfung ggf. ärztliche Untersuchung) und ebenfalls jedem Beitrag belastet werden.

Da die Abschlusskosten tatsächlich jedoch nicht die gesamte Versicherungsdauer anfallen werden sie bei meisten angebotenen Tarifen durch die Zillmerung an Beginn der Versicherungsdauer verlagert. Bei Tarifen mit führt dies dazu dass in den ersten bei einer Kündigung kein Geld zur Auszahlung

Neben den genannten Kostenarten können in Allgemeinen Versicherungsbedingungen noch Gebühren für bestimmte Geschäftsvorfälle sein. Dabei handelt es sich überwiegend um und/oder in der Verwaltung sehr aufwändige Geschäftsvorfälle Stundung Policendarlehen). Die Gebühren sind entweder als Betrag oder als Prozentwert einer für den relevanten Größe angegeben.

Risikolebensversicherung

Die Risikolebensversicherung zahlt bei Tod der Person die versicherte Todesfallsumme (Versicherungssumme) an die Anwendungsbeispiele sind:

  • Absicherung von wirtschaftlich abhängigen Angehörigen
  • Sicherung von Verbindlichkeiten
  • Trägertarif für eine oder mehrere Zusatzversicherungen Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung)

Die Risikolebensversicherung gibt es in verschiedenen Am häufigsten ist die Risikolebensversicherung mit gleichbleibender und die Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme zu

Die Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme wird zu Sicherung von Darlehen mit kontinuierlicher Tilgung verwendet. Die Versicherungssumme nimmt dabei im der Zeit in gleichem Maß ab wie Darlehen getilgt wird. Sie wird in diesem von Banken auch in Verbindung mit Darlehens- Kreditverträgen als so genannte Restschuldversicherung angeboten.

Daneben gibt es als Sonderfall noch Risikolebensversicherung auf zwei verbundene Leben. Bei dieser der Risikolebensversicherung gibt es zwei versicherte Personen. versicherte Todesfallleistung wird nur einmal beim Tod versicherten Person während der Versicherungsdauer fällig. Die auf zwei verbundene Leben dient der gegenseitigen wirtschaftlich voneinander abhängiger Personen (z.B. Geschäftspartner (Ehe-)Paare Kinder).

Der Beitrag ( Versicherungsprämie ) der Risikolebensversicherung ist abhängig vom Alter Geschlecht und vom Gesundheitszustand der versicherten Person Versicherungsbeginn sowie von der Versicherungssumme und der ( Versicherungsdauer ) der Versicherung.

Auch bei einer Risikolebensversicherung erwirtschaftet der Überschüsse zu Gunsten des einzelnen Versicherungsvertrags. Im zur Kapitallebens- oder zur Rentenversicherung spielen allerdings aus Kapitalanlagen dabei eine unbedeutende Rolle. Vielmehr es sich um Risikoüberschüsse und Kostenüberschüsse. Diese dadurch dass der Lebensversicherer weniger Todesfallleistungen erbringen geringere Kosten aufwenden muss als kalkuliert. Diese erhält der Versicherungsnehmer entweder als Todesfallbonus oder Beitragsverrechnung. Beim Todesfallbonus wird die Versicherungssumme durch erzielten Überschüsse erhöht. Tritt der Versicherungsfall nicht verbleiben sie beim Lebensversicherer. Bei der Beitragsverrechnung die Überschüsse sofort mit der kalkulierten Versicherungsprämie so dass sich ein reduzierter Zahlbeitrag ergibt. kalkulierte Beitrag wird in diesem Zusammenhang als Brutto- oder Tarifbeitrag der um Überschüsse reduzierte Beitrag als Nettobeitrag bezeichnet. Tritt der Versicherungsfall während der nicht ein werden keine weiteren Leistungen fällig.

Grundsätzlich gibt es auch die Möglichkeit erzielten Überschüsse verzinslich anzusammeln und mit der oder beim Ablauf der Versicherungsdauer auszuzahlen. Diese wird heute kaum noch angeboten und ist noch bei Risikolebensversicherungen anzutreffen die bis etwa abgeschlossen wurden.

Obwohl Risikolebensversicherungen keinen Sparanteil haben kann bei einer vorzeitigen Kündigung des Versicherungsvertrags zu Kapitalauszahlung kommen. Dies liegt daran dass der zur Deckung des Risikos aus dem Risikoanteil Versicherungsprämie ein Deckungskapital bildet aus dem sich von der Tarifgestaltung ein Rückkaufswert ergeben kann.

Kapitallebensversicherung

Die Kapitallebensversicherung vereint Todesfallabsicherung und Sparanlage. zahlt bei Tod der versicherten Person die Todesfallsumme (mindestens die Versicherungssumme) an die Bezugsberechtigten den Todesfall. Erlebt die versicherte Person den der Versicherungsdauer wird die Erlebensfallleistung an die für den Erlebensfall (meist der Versicherungsnehmer) ausgezahlt. Bezugsrecht kann durch den Versicherungsnehmer getrennt für Erlebens- und Todesfall festgelegt werden.

Die Kapitallebensversicherung ist vor allem eine Deutschland weit verbreitete Form der Geldanlage deren auf steuerlichen Vorteilen (noch Änderung für 2005 Deutschland geplant) vergleichsweise hohen Zinsgarantien und hohen für den Versicherungsvermittler beruht.

In Österreich wird die Kapitallebensversicherung (wie auch die Lebensversicherung) als Ab- und Erlebensversicherung bezeichnet.

Die Kapitallebensversicherung hat mehrere typische Anwendungen:

  • Kapitalanlage Sparprodukt (ganz allgemein oder für konkreten Zweck z.B. die Ausblidungsversicherung und die Aussteuerversicherung )
  • Kombinationsprodukt zur Familienabsicherung und zum Kapitalaufbau mit dem Ziel Altersvorsorge)
  • Darlehenssicherung insbesondere im Zusammenhang mit Immobilienfinanzierungen
  • Rückdeckung von Verbindlichkeiten aus der betrieblichen ( Rückdeckungsversicherung )
  • Deckung von Kosten und Aufwendungen im mit dem Todesfall z.B. Erbschaftssteuer ( Erbschaftssteuerversicherung ) zivilrechtlich bedingten Ausgleichszahlungen im Rahmen einer ( Vermögensnachfolgeversicherung ) oder Deckung der Bestattungskosten ( Sterbegeldversicherung )

Will man die Kapitallebensversicherung in verschiedene und Gruppen unterteilen so ist scharf zwischen und Tarifen zu trennen. Tariftechnisch gehören beispielsweise Erbschaftssteuer- die Vermögensnachfolge- und die Sterbegeldversicherung zur Tarifgruppe und unterscheiden sich bei vielen Lebensversicherern meist nicht. Vor diesem Hintergrund ergibt sich tariftechnische Unterteilung:

  • Kapitallebensversicherung auf den Todes- und Erlebensfall als gemischte Lebensversicherung bekannt (klassische Kapitallebensversicherung)
Sowohl der Todesfall als auch der Erlebensfall ein Versicherungsfall dar und führen zu Leistungen. diesen Tarifen kann meist auch ohne den einer entsprechenden Zusatzversicherung der Todesfallschutz erhöht werden.
  • Kapitalversicherung mit lebenslangem Todesfallschutz (z.B. Sterbegeldversicherung)
Die Beitragszahlungsdauer dieser Lebensversicherung endet mit einem Alter (z.B. 80). Danach bleibt die Lebensversicherung bestehen bis die versicherte Person stirbt. Manche bieten die Möglichkeit am Ende der Beitragszahlungsdauer Erlebensfallleistung abzurufen so dass die Lebensversicherung beendet oder mit einer reduzierten Versicherungssumme bestehen bleibt.
  • Kapitalversicherung auf zwei verbundene Leben
Bei dieser Variante gibt es zwei versicherte Die Versicherungssumme wird nur einmal beim Tod versicherten Person während der Versicherungsdauer fällig.
  • Termfix-Versicherung (z.B. Ausbildungsversicherung)
Bei der Termfix-Versicherung wird die Versicherungsleistung zu vorbestimmten Termin (Ende der Versicherungsdauer) fällig - davon ob die versicherte Person diesen Termin Tritt der Versicherungsfall ein entfällt die Beitragszahlungspflicht Versicherungsleistung wird aber erst zum Ablauf fällig.
  • Optionstarife
Diese Rubrik ist ein Sammelbecken für alle die sich nicht in die o.g. Unterteilung lassen. Möglich sind z.B. reduzierte Todesfallleistungen Anpassungsoptionen der Laufzeit oder verschiedene Ablaufoptionen.

Gemeinsamkeiten

Neben der Kapitalanlage und den Überschusssystemen es insbesondere die kalkulatorische Grundidee die allen gemein ist: Beitrag abzüglich Kosten über die (bei der Kapitalversicherung mit lebenslangem Todesfallschutz die verzinst mit dem Rechnungszins ergibt die Versicherungssumme. Teil der Ablaufleistung der die Versicherungssumme übersteigt somit der Überschussbeteiligung der Kapitallebensversicherung.

Bei einer vorzeitigen Kündigung erhält der den so genannten Rückkaufswert . Dieser entspricht nicht dem tatsächlichen Vertragswert Kündigungstermin (garantiertes Deckungskapital zum Kündigungstermin zzgl. bereits Überschüsse) sondern ist um Stornoabschläge vermindert. Die sind u.a. darin begründet dass der Lebensversicherer diese Fälle Anlagen höherer Liquidität und entsprechend Rendite vorhalten muss und daher die angestrebte Fristentransformation nicht idealtypisch realisieren kann. In der werden diese Leistungen zwar in der Regel aktuellen Zahlungsströmen bedient da dieses Kapital aber nicht für Neuanlagen zur Verfügung steht ist Schaden kalkulatorisch dennoch entstanden.

Kapitalanlage

Der Lebensversicherer muss sehr genau sein vom Vertragskapital seiner Kunden trennen. Das Vertragskapital dazu bilanztechnisch im so genannten Deckungsstock . Die Kapitalanlagen des Deckungsstocks sind durch Gesetz über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen (Versicherungsaufsichtsgesetz VAG) streng reglementiert. Die Einhaltung dieser Vorschriften durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überwacht.

Grundsätzlich darf ein Lebensversicherer in jede Kapitalanlage investieren (z.B. Immobilien Aktien festverzinsliche Wertpapiere). hat er dabei zahlreiche Auflagen hinsichtlich der Diversifikation und den Anteilen einzelner Anlageformen am zu beachten. So darf grundsätzlich nicht mehr 35% des Deckungsstocks in Aktien investiert sein.

Darüber hinaus wird aus der Relation Eigenmitteln des Lebensversicherers zu dem nach Anlagerisiko Kapital des Deckungsstocks die so genannte Solvabilitätsquote ermittelt. Da sich diese in einer Spanne bewegen muss kann nur ein kapitalstarker auch in riskantere Anlageformen investieren.

Siehe auch: Kapitalanlagerestriktionen

Überschüsse

Neben den bei der Risikolebensversicherung bereits Risiko- und Kostenüberschüssen - die für den einer Kapitallebensversicherung eine untergeordnete Bedeutung haben - es bei der Kapitallebensversicherung die so genannten Zinsüberschüsse . Dabei handelt es sich um Kapitalerträge Lebensversicherers die über den Rechnungszins hinaus gehen. muss der Lebensversicherer zu mindestens 90% den Verträgen gutschreiben.

Tariftechnisch gibt es zahlreiche Modelle zur dieser Vorgabe. Sie unterscheiden sich nicht nur wann die Überschüsse dem einzelnen Vertrag zugeteilt (so werden Schlussüberschussanteile erst bei Ablauf zugeteilt verbleiben bei einer vorzeitigen Kündigung beim Lebensversicherer) auch wie sie dann konkret verwendet werden gibt es Tarife bei denen die Zinsüberschüsse einem vom Versicherungsnehmer ausgewählten Investmentfonds angelegt werden).

Fondsgebundene Lebensversicherung

Die fondsgebundene Lebensversicherung ist der Kapitallebensversicherungen vielen Punkten ähnlich. Der wesentliche Unterschied besteht dass die in den Beiträgen enthaltenen Sparanteile in den Deckungsstock des Lebensversicherers sondern in Investmentfonds investiert werden. Im Rahmen der mit Tarif verbundenen Investmentfonds kann der Versicherungsnehmer meist oder mehrere Investmentfonds selbst auswählen wobei er Auswahl während der Versicherungsdauer in der Regel kann. Abhängig von den gewählten Investmentfonds kann fondsgebundene Lebensversicherung hoch spekulativ sein sie kann auch risikoärmer sein als die Kapitallebensversicherung.

Da keine Investition in den Deckungsstock kommt auch der Rechnungszins als Garantiezins nicht Anwendung; Eine Mindestverzinsung gibt es daher bei fondsgebundenen Lebensversicherung nicht selbst der Verlust des eingesetzten Kapitals ist theoretisch möglich.

Da der Rechnungszins bei der Kalkulation Erlebensfallleistung nicht zum Tragen kommt wird die als Anteil der Summe aller planmäßig während gesamten Versicherungsdauer zu zahlenden Beiträge ( Beitragssumme ) definiert.

Anfallende Risiko- und Kostenüberschüsse werden überwiegend in Fondsanteile investiert wobei andere Modelle (z.B. Ansammlung) vereinzelt auch angeboten werden.

Ein Problem der fondsgebundenen Lebensversicherung ist Ablauftiming. Für den Versicherungsnehmer wäre es äußerst wenn seine Lebensversicherung in den letzten Jahren Versicherungsdauer plötzlich durch Kurseinbrüche einen massiven Wertverlust würde. Die Lebensversicherer bieten für dieses Problem zwei Lösungen an: Die Übertragungsoption und das

Bei der Übertragungsoption kann sich der Versicherungsnehmer die Fondsanteile Ablauf der Versicherung auf ein eigenes Depot übertragen lassen um dann einen günstigeren für den Verkauf der Anteile abzuwarten.

Beim Ablaufmanagement wird in den letzten Jahren der das Anlagevermögen in risikoärmere Investmentfonds (meist Renten- Geldmarktfonds) umgeschichtet. Dies geschieht entweder automatisch durch Lebensversicherer oder der Lebensversicherer unterbreitet dem Versicherungsnehmer Vorschläge die der dann annehmen kann oder nicht.

Rentenversicherung

Bei der Rentenversicherung ist eine Rentenleistung die ab dem vereinbarten Rentenbeginn gezahlt wird.

Bei den von der privaten Versicherungswirtschaft Rentenversicherungen handelt es sich zu über 99% so genannte Leibrentenversicherungen da sie maximal so lange gezahlt wie die versicherte Person am Leben ist. die unabhängig vom Leben einer versicherten Person werden versichern kein biometrisches Risiko (konkret: Langlebigkeit) zählen daher nicht zu den Versicherungen sondern den Kapitalisierungsgeschäften.

Formen der Rentenversicherung

Leibrentenversicherungen unterscheidet man nochmals nach der und nach der Dauer für die eine erbracht wird.

Wird eine Rentenversicherung durch regelmäßige Beitragszahlung oder ein Einmalbeitrag eingezahlt wobei die Rentenleistung zu einem späteren Zeitpunkt beginnt spricht man einer aufgeschobenen Rentenversicherung . Der Zeitraum zwischen Beginn der Beitragszahlung Rentenbeginn wird dabei Aufschubdauer genannt. Wird hingegen Einmalbeitrag eingezahlt und beginnt dann sofort die spricht man von einer sofortbeginnenden Rentenversicherung .

Wird die Rentenleistung vom vereinbarten Beginn zum Tod der versicherten Person geleistet wird einer lebenslangen Rente gesprochen. Dem Gegenüber gibt die temporäre Rente bei der die Rente für einen bestimmten Zeitraum (z.B. für fünf gezahlt wird.

Merkmale der Aufschubdauer

In der Aufschubdauer kann man Rentenversicherungen noch nach der Form der Kapitalanlage unterscheiden. der 'klassischen' Rentenversicherung wird das Kapital im des Lebensversicherers angelegt bei der Fondsgebundenen Rentenversicherung in Investmentfonds. Die oben beschriebenen Parallelen Kapitallebensversicherung und Fondsgebundener Lebensversicherung gelten entsprechend.

Die Rentenversicherung kann bei den meisten Tarifen während der Aufschubdauer auch mit den Zusatzversicherungen kombiniert werden. Sofern keine entsprechende Zusatzversicherung wurde werden bei Tod der versicherten Person die eingezahlten Beiträge zuzüglich des bereits gutgeschrieben an die Bezugsberechtigten geleistet. Zum Ablauf der kann der Versicherungsnehmer wählen ob der die oder die Kapitalabfindung erhält.

Merkmale der Rentenphase

In der Rentenphase wird neben der Rente eine Überschussrente bezahlt. Die Gesamtrente kann gleichbleibende steigende oder fallende Rente gezahlt werden. die versicherte Person wird die Rentenzahlung eingestellt Leistungen oder Rückzahlungen werden nicht fällig.

Der Gedanken dass beim Tod der Person keine Leistungen an Hinterbliebene fällig werden viele Kunden. Daher werden verschiedene Modelle angeboten dieses Kundenbedürfnis befriedigen sollen:

  • Rentengarantiezeit : Stirbt die versicherte Person innerhalb dieser (z.B. 10 Jahre ab Rentenbeginn) erhalten die die Rentenleistungen der noch verbleibenden Rentengarantiezeit abgefunden
  • Partnerrente : Nach dem Tod der versicherten Person eine mitversicherte Person (sofern sie noch am ist) eine lebenslange Rentenleistung
  • Rückgewähr nicht verbrauchter Beitragsteile : Ausgehend von dem zu Rentenbeginn vorhandenen wird das beim Tod der versicherten Person verbrauchtes Kapital an die Bezugsberechtigten ausgezahlt




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