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Leib


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Inhaltsverzeichnis

Philosophisch

Der Mensch „besteht" aus zwei „Teilen": Leib und Seele . Der sichtbare bzw. sinnlich erfahrbare „Bestandteil" Menschen wird Leib (griech. soma ; lat. corpus ) genannt. Obwohl der menschliche Leib nicht ohne die geistige Seele zu verstehen ist kann man zunächst getrennt betrachten. Wenn man vom Menschen einer leib-seelischen Komposition spricht darf man jedoch an eine Art mechanische Zusammensetzung denken wie bei der Zusammenfügung von Natrium und Chlorid Natriumchlorid sprich Kochsalz. Der Mensch ist wie wieder betont werden muß eine Einheit; er „verleiblichtes Geistwesen". Er läßt sich nicht im Sinne in Teile teilen die jeweils für sein und verstanden werden können. Trotzdem spricht von der Geistseele auf der einen und Leib auf der anderen Seite. Man muß die enge und zu irdischen Lebzeiten nicht Verschmelzung der beiden das Zusammengewachsensein zu einem beachten. Die Geistseele durchdringt hierbei die Materie und gibt ihr Form Einheit Leben Ausrichtung auf das Geistige und damit In diesem Zusammenhang ist auch anzuführen daß Leib im Gegensatz zur Seele die Einheit Kontinuität eines Menschen nicht sichern kann alleine deshalb weil die Materie des Leibes etwa sieben Jahre vollständig ausgetauscht wird. Erst die macht den Körper der auf der physikalischen Ebene dem Reihe von Tieren in vielem ähneln kann zum lebendigen Die enge Verbindung der Geistseele mit dem äußert sich z.B. im (unmittelbaren) Erleben des Leibes wie etwa beim Schmerz oder Hunger sich vom Erfahren der äußeren Gegenstände unterscheidet.

Der Leib hat allerdings nicht in Weise Selbstand wie die Geistseele was sich seinem Zerfall nach dem Tod zeigt. Der ist um der Seele willen und in Weise ihr Werkzeug. Das gilt insbesondere auch die DNS die nur „Hilfsmittel" der Seele und erste oder hauptsächliche Ursache des Menschseins bzw. Lebens ist. Der Leib steht im Dienste Geistseele. Er ist „seiner innersten Struktur nach die Einheit mit der Geistseele hingeordnet drückt geistige Leben sichtbar aus und kann ohne auf die Geistseele gar nicht in seinem verstanden werden" (Josef Seifert). Obwohl der Leib untergeordnet ist da er in seiner Beziehung Geistseele der empfangend-geformte und weniger dauerhafte Teil darf dies jedoch nicht zu einer Unterbewertung gar Leibfeindlichkeit führen. Zu beachten ist vielmehr die andere Seite der Beziehung. Trotz der Unabhängigkeit des eigentlichen Denkens bzw. Erkennens und empfängt die Geistseele sehr wohl auch vom was psychologisch entwicklungsbiologisch und philosophisch eindeutig erwiesen werden kann. Besonders zeigt dies beim Erkenntnisprozeß. Der Mensch ist solange Seele mit dem Leib verbunden ist angewiesen seinen Leib und insbesondere auf seine Sinne als unentbehrliche Werkzeuge die „Schnittstelle" zwischen dem Geist und seiner Umwelt bilden. Die Sinne der Geistseele die Sinneseindrücke oder anders ausgedrückt Erfahrungen. Der Verstand nimmt diese einerseits auf und beleuchtet andererseits nachfolgend um aus den Eindrücken der deren immaterielles bzw. intelligibles Wesen zu abstrahieren. der Mensch als räumlich-zeitliches Wesen begrenzt ist er der stückweisen diskursiv-schlußfolgernden Methode die allerdings Erkenntnis und Evidenzen voraussetzt. Sein Erkenntnisleben ist größtenteils mittelbar.

Der menschliche Leib gehorcht als Teil erfahrbaren Welt den pysikalisch-chemischen Gesetzmäßigkeiten was jedoch nicht bedeutet daß er vollständig von ihnen und dem Einfluß der Geistseele entzogen ist. folgt daraus z.B. daß der Mensch im zu reinen Geistwesen nicht beliebig schnell oder Information aufnehmen und „verarbeiten" kann. Eine seinsgerechte des Menschen muß also stets beide Aspekte die körperlichen Gegebenheiten besonders deren Grenzen und geistseelischen Erfordernisse besonders die Ausrichtung auf das und Wahre. Nicht selten wird eine Seite Kosten der anderen vernachlässigt und es kommt lebensfremden Zerrbildern unter denen der Mensch leidet.

Der menschliche Leib ähnelt zwar recht dem einiger Tiere ist jedoch im Gegensatz gesamten Tierwelt unspezialisiert und insbesondere durch seine auf einen „mittleren" universalen Bereich ausgerichtet was Weltoffenheit andeutet. Der Leib alleine kann allerdings die Sonderstellung des Menschen begründen hierzu muß Geist betrachtet werden. Auch das Gehirn ist geeignet den Wesensunterschied zwischen Tier und Mensch begründen. Die menschliche Überlegenheit kann insbesondere nicht besonders hohe absolute oder relative Gehirnmasse bzw. -volumen zurückgehen denn davon haben Tiere mehr als der Mensch. Es handelt beim Gehirn lediglich um das Zentralorgan des d.h. es ist das wichtigste Werkzeug und instrumentelle Ursache seelischer Leistungen.

Naturwissenschaftlich

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Zitate

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Literatur

  • Seifert Josef: Das Leib-Seele-Problem und die philosophische Diskussion eine systematisch-kritische Analyse zweite Auflage 1989
  

Weblinks


Siehe auch: Seele Geist Mensch Leib-Seele Problem



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