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Leo Szilard


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Leo Szilárd (* 11. Februar 1898 in Budapest 30. Mai 1964 in La Jolla Kalifornien ) war Physiker und Molekularbiologe ungarischer Abstammung.

Aufgrund seiner Initiative wurde mit dem der ersten Atombombe begonnen. Er ist somit der Urvater Atombombe. Er wirkte mit bei der Herstellung ersten Atombombe beim so genannten " Manhattan-Projekt ".

Der hochbegabte Sohn aus wohlhabendem Hause zunächst in Budapest Elektrotechnik dies allerdings nur aus Mangel an für Physiker - es boten sich lediglich an. Schon nach zwei Semestern wurde er des ersten Weltkriegs zur Offiziersausbildung eingezogen entging aber glücklicherweise Fronteinsatz. Im Januar 1920 ging er nach Berlin zunächst an Technische Hochschule um seine Studien fortzusetzen schließlich doch zum Physikstudium an die Universität wo Größen wie Einstein Planck und Laue forschten und lehrten. Von Laue lies sich schon im ersten Semester ein Dissertationsthema der Relativitätstheorie geben das er aber nie Ende brachte. Stattdessen löste er ein schwieriges aus der statistischen Thermodynamik. Diese Arbeit wurde als vollwertige Doktorarbeit anerkannt und in den Annalen der Physik veröffentlicht. 1926 erhielt Szilard die Lehrbefugnis als Privatdozent . Nebenher meldete er ein Gerät zur von Partikeln zum Patent an: ein Zyklotron das aber später in den USA einmal unabhängig erfunden wurde.

Seine 1929 verfertigte Habilitationsschrift "Über die Entropieverminderung in thermodynamischen System bei Eingriffen intelligenter Wesen" verknüpfte geniale Weise die Konzepte Intelligenz Gedächtnis Entropie und Information wurde aber erst nach dem zweiten zu einer der Grundlagen der mathematischen Informationstheorie . 1932 wechselte er nach der Entdeckung des Neutrons ganz zur Kernphysik seine schon geplanten Experimente im Labor Lise Meitner realisierte er aber aufgrund der Machtergreifung der Nazionalsozialisten nicht mehr in Deutschland musste sich nach dem Reichtagsbrand 1933 erst nach Wien und dann nach England retten.

Dort forschte er zunächst freischaffend in Strahlenabteilung eines Londoner Krankenhauses wo er den so genannten Effekt zur Trennung chemisch identischer Isotope entdeckte. Wesentlicher wurden allerdings zwei Patentschriften zu den möglichen Effekten von Neutronenbombardements Atomkernen die er im März 1934 und am 28. Juni des gleichen Jahres als zwei Teile einem Titel ("Verbesserungen bei der Umwandlung chemischer einreichte. In dem ersten Teil beschrieb er die Möglichkeit von Nuklearbatterien wie sie heutzutage Satelliten zum Einsatz kommen und umriss die der Kernfusion ohne dabei schon den Begriff zu Im zweiten Teil beschrieb er als erster die nukleare Kettenreaktion bei Überschreitung einer kritischen Masse - das heißt die Grundzüge der Kernenergie und der Kernwaffen .

Zu einer experimentellen Überprüfung seiner Hypothesen kam es allerdings nicht was einerseits an Geldmangel für die als Neutronenmultiplikatoren infragekommenden Elemente lag andererseits an Unrast selbst nach seiner Einstellung in Oxford am Clarendon Laboratory. 1938 nach dem Hitlers Münchner Abkommen verließ er aus Kriegsahnung Europa in USA.

1939 war dann das Jahr in dem entscheidende Experiment des Atomkernspaltung gleich von drei Physiker durchgeführt wurde. Wenig früher war es Otto Hahn und Fritz Strassmann experimentell gelungen Uran durch Neutronenbeschuss in Barium umzuwandeln was Lise Meitner und Otto Frisch auch bereits korrekt erfolgte Kernspaltung erkannt wurde. Szilard erfuhr davon über Freund Wigner in Princeton sein eigenes Experiment fand am 3. März 1939 in Labors der Columbia University statt. Zusammen mit Walter Zinn beobachtete die durch bei der Kernspaltung freigewordene Neutronen Lichtblitze auf einer Fernsehröhre. Als Quelle für anregenden Neutronen diente eine von geliehenem Geld Radiumquelle. Gleiche Ergebnisse wurden um die gleiche von Enrico Fermi ebenfalls Columbia und Frédéric Joliot (Paris) erzielt. Offensichtlich wurden bei jeder sogar mehrere Neutronen frei. Die wichtigsten Ergebnisse trotz Szilards Drängen auf Geheimhaltung erst von und schliesslich doch von allen Wissenschaftlern veröffentlicht.

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Er wirkte mit bei der Herstellung ersten Atombombe beim so genannten " Manhattan-Projekt ". Da zwei der anderen wesentlichen Köpfe dem Projekt Edward Teller und Eugen Wigner ungarischer Abstammung waren sprach Szilard selber ironisch einer "ungarischen Konspiration".

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