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Leuchtkraftklasse


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Die Leuchtkraftklasse ist ein Begriff aus der Astrophysik dient zusammen mit der Spektralklasse dazu Sterne nach physikalischen Kriterien zu klassifizieren.

Das gebräuchlichste System ( MK-System bzw. Yerkes-System ) wurde von W.W. Morgan und F.C. entwickelt. In diesem System werden die Sterne folgt eingeteilt:

Leuchtkraftklasse Sternentyp
I Überriese
Ia-0 Ia Iab Ib Feinunterteilung der Überriesen nach abnehmender Leuchtkraft
II Heller Riese
III "normaler" Riese
IV Unterriese
V Zwerg (Hauptreihenstern)
VI Unterzwerg
D Weißer Zwerg

Die Leuchtkraftklasse gibt den Entwicklungszustand eines an. Ein Stern durchläuft in seinem Leben Leuchtkraftklassen.

Wenn der "Geburtsvorgang" eines Sternes abgeschlossen ist er in der Regel ein Hauptreihenstern Sollte seine chemische Zusammensetzung stark von der anderen Sterne abweichen und zwar derart dass seiner Atmosphäre wesentlich weniger Metalle enthalten sind dieser Stern auch als Unterzwerg (VI) klassifiziert In diesem Entwicklungsstadium bezieht der Stern seine durch die Fusion von Wasserstoff zu Helium in seinem Kern ( Wasserstoffbrennen ). Das ist der längste Abschnitt seines abgesehen von seinem Endzustand.

Beträgt die Masse eines Sternes weniger die 2 3-fache Masse unserer Sonne entwickelt Stern sich zunächst zu einem Unterriesen (IV). geschieht dann wenn in seinem Zentrum kein mehr vorhanden ist die Temperatur in seinem aber nicht zur Verschmelzung von Helium zu ausreicht. Der Stern bezieht seine Energie durch Fusion von Wasserstoff zu Helium in der Schicht (Schale) die den Kern umgibt (Wasserstoffschalenbrennen).

Wen die Masse des Heliumkernes eines die 0 45-fache Masse unserer Sonne oder Masse eines Hauptreihensternes 2 3 Sonnemmassen übersteigt nach dem Wasserstoffbrennen die Fusion von Helium Kohlenstoff ( Heliumbrennen ) ein. Der Stern bläht sich dabei einem Riesen (III) auf.

Je nach Masse des Sternes kann weitere Stufen der Entwicklung durchlaufen wobei die jedes Abschnittes wesentlich kürzer als die vorangegangene Hat ein Stern alle Möglichkeiten der Energiegewinnung ihm aufgrund seiner Masse zur Verfügung standen geht er in einen dauerhaften Endzustand über. kann als Weißer Zwerg (D) Neutronenstern oder Schwarzes Loch enden wobei letztere aufgrund dessen das nicht leuchten nicht in eine Leuchtkraftklasse eingeordnet In Mehrfachsternsystemen kann die Entwicklung der Komponenten durch wesentlich anders verlaufen.

Da die Leuchtkraft eines Sternes von Masse der Größe seiner Oberfläche und seiner abhängt lässt sich so noch keine Aussage die Leuchtkraftklasse eines Sternes machen. So kann Beispiel ein Stern mit ca. der 100-fachen der Sonne ein Hauptreihenstern ein Unterriese oder Riese sein. Man benötigt zusätzlich die Angabe Spektralklasse. Ist diese z.B. M0 so ist Stern ein Roter Riese . Die Klassifizierung im MK- System würde komplett M0III lauten es könnte sich um Stern Mirach handeln.




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