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Liberale Revolution in Portugal


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Unter Liberaler Revolution in Portugal versteht man die Ereignisse Jahre 1821 / 1822 die dem Land die Rückkehr des Königs und seine erste demokratische Verfassung brachten.

Inhaltsverzeichnis

Vorgeschichte

Portugal wurde seit dem 17. Jahrhundert absolutistisch regiert die Cortes die portugiesische Ständeversammlung über die der und die Kirche an der Regierung beteiligt waren war 1669 zum letzten Mal einberufen worden. Der Markgraf von Pombal Erster Minister zu Zeiten der Regierung Josephs I. formte aus der alten klerikalen Monarchie aufgeklärt absolutistischen Staat.

1808 wird Portugal wegen seiner Weigerung sich napoleonischen Kontinentalsperre gegen England anzuschließen von französischen Truppen besetzt. Die königliche Familie flieht Brasilien Rio de Janeiro wird neue Residenzstadt. Englischen Truppen unter des Herzogs von Wellington und William Carr Beresford gelang es allerdings zusammen mit den der portugiesischen Armee realtiv schnell die Franzosen Verlassen des Landes zu zwingen (endgültig nach französischen Niederlage in der Schlacht von Sabugal 3. April 1811 ).

Die napoleonischen Truppen hatten allerdings auch Ideen der Französischen Revolution nach Portugal gebracht. Diese fielen besonders der schlecht bezahlten und demoralisierten portugiesischen Armee fruchtbaren Boden.

Das Ergebnis des auf portugiesischen Boden Krieges zwischen Frankreich und England war ein für das Land. Der Aufbau der Industrialisierung war gestoppt. Das Land durch die der verbrannten Erde die sowohl die Franzosen auch die Engländer angewandt hatten verwüstet. Konstitutionell Portugal von Brasilien aus regiert im Jahr 1815 erhielt Brasilien einen neuen Status war nicht mehr portugiesische Kolonie sondern unabhängiges Königreich Rechts wie Portugal mit diesem durch Personalunion verbunden. Portugal war stark verschuldet seine von England wuchs. Seit 1810 hatte England das Recht unter Umgehung Portugals direkt mit Handel zu treiben. Portugal wurde de facto Kolonie und britisches Protektorat die Macht im lag in den Händen des britischen Befehlshabers Carr Beresford.

Diese Enwicklungen führten zu großer Unzufriedenheit der portugiesischen Armee. Die Anwesenheit britischer Offiziere der Armee und die Allmacht Beresfords demoralisierte Portugiesen die den Eindruck hatten nicht mehr im eigenen Hause zu sein. Auch die dass der König der nach wie vor Brasilien weilte keine Anstalten machte in sein zurückzukehren dämpfte die Moral der portugiesischen Truppen.

Im benachbarten Spanien wo eine ähnliche Situation herrschte hatte 1810 - 1812 eine verfassungsgebende Versammlung getagt und eine Verfassung erlassen. Dies hatte natürlich Vorbildcharakter für wo insbesondere der liberale Vordenker und Politiker Manuel Fernandes Tomás ähnliches forderte.

Beresford reagierte auf diese Bestrebungen mit Härte. 1817 läßt er eine Reihe von Anhängern Liberalismus hinrichten darunter den portugiesischen General Gomes Freire de Andrade .

Die liberale Revolution

Die eigentliche liberale Revolution begann am 24. August 1820 mit einem Aufstand liberaler Offiziere in Porto . Hauptforderung der Aufständischen war nicht etwa Abschaffung der Monarchie die Revolution richtete sich nicht gegen den in Brasilien weilenden König Johann VI. Vielmehr wollten die Aufständischen den Abzug Briten die Rückkehr des Königs und die des Landes in eine konstitutionelle Monarchie erreichen.

Als der Aufstand ausbrach befand sich gerade in Brasilien. Er kehrte sofort nach zurück konnte aber das Blatt nicht mehr Die britischen Offziziere waren zwischenzeitlich entwaffnet und der portugiesischen Armee entfernt worden. Beresford wurde einmal das Betreten der Stadt Lissabon erlaubt. Dort hatte sich inzwischen eine Regierung ( Junta ) etabliert die eine verfassungsgebende Versammlung (Cortes)

Diese verabschiedet 1821 eine demokratische Verfassung im liberalen Geiste erste Verfassung in der portugiesischen Geschichte. In Verfassung wird die Regentschaft des Königs bestätigt aufgefordert wird aus Brasilien zurückzukehren die Inquisition und besondere Rechte der katholischen Kirche werden genauso wie die Feudalherrschaft abgeschafft ein Einkammerparlament wird eingerichtet hervorgegangen allgemeinen Wahlen an denen alle Portugiesen mit von Frauen Analphabeten und Klerikern teilnehmen konnten. provisorische Regierung ( Junta Provisional do Supremo Governo do Reino ) wurde eingerichtet. Dem König räumte die Verfassung ein Vetorecht gegen die Gesetzesvorlagen des ein er erhielt allerdings nicht das Recht Parlament aufzulösen.

Den immer dringenderen Aufforderungen der verfassungsgebenden nach Portugal zurückzukehren folgte Johann VI. schließlich widerwillig im Jahr 1821. Damit endete eine Periode in der der portugiesische Hof in de Janeiro residierte. Dem König blieb nichts übrig als die von der verfassungsgebenden Cortes Verfassung zu akzeptieren er leistete schließlich einen auf sie so daß sie offiziell in trat.

Entwicklungen nach Rückkehr des Königs

Während Johann VI. ehrlich bemüht war Eid zu halten die Verfassung zu akzeptieren mit den liberalen Politikern zusammenzuarbeiten übten seine die Königin Charlotte Johanna und sein jüngeren Sohn Prinz Michael offene Obstruktionspolitik. Ihr Ziel war es Verfassung zu beseitigen und das alte absolutistische wieder herzustellen.

Damit stimmten sie mit der vorherrschenden Strömung in Europa überein. Am 26. September 1815 hatten unter der Führung des reaktionären österreichischen Politikers des Fürsten Metternich Österreich Preußen und Russland die Heilige Allianz geschlossen deren Programm es war überall Europa notfalls auch mit Waffengewalt die Zuständen vor der französischen Revolution wiederherzustellen. 1823 marschierte im Auftrag der Heiligen Allianz französische Armee in das benachbarte Spanien ein beendete dort das liberale Experiment. Der spanische Ferdinand VII. herrschte seitdem wieder als absoluter Monarch.

1824 kam es auch in Portugal zum der konservativen Kräfte angeführt von der Königin Prinz Michael der zuvor von seinem Vater Oberbefehlshaber der portugiesischen Armee ernannt worden war. hofften dass die französische Armee aus Spanien nach Portugal marschieren würde um auch hier Absolutismus wieder einzuführen. König Johann VI. der bereit war seinen Eid auf die Verfassung verletzten wurde von der Königin praktisch als in seinem Palast gehalten und von ihr Druck gesetzt zugunsten seines Sohnes Michael abzudanken.

Der konservative Aufstand führte in Portugal als in Spanien allerdings nicht zum Erfolg. Kriegsdrohungen Englands an Frankreich für den Fall die in Spanien stehende französische Armee die Grenzen überschreiten würde verhinderte ein französisches Eingreifen Seiten der Aufständischen. Der König konnte aus Palast fliehen begab sich auf ein englisches enthob von dort seinen Sohn des Oberbefehls die portugiesische Armee und zwang schließlich seinen und seine Frau ins Exil. Allerdings mußte die Verfassung von 1821 widerrufen.

Bedeutung

Auch wenn die erste liberale Verfassung Portugal nur für einige wenige Jahre von bis 1824 galt hatten diese Ereignisse jedoch große Bedeutung für die weitere Geschichte des Die liberalen Ideen waren seitdem in der Politik verankert die liberale Strömung eine Kraft großen Einfluß in der Politik des Landes So war es vor allem den portugiesischen zu verdanken dass im Miguelistenkrieg Michael 1834 gestürzt und Königin Maria II. wieder in ihre Rechte eingesetzt wurde. Liberalen spalteten sich nach 1834 in einen Flügel Cartisten genannt und einen radikaleren Flügel die Namen Setembristen erhielten. Aus diesen beiden Flügeln entwickelten die beiden Parteien die die portugiesische Politik zum Ende der Monarchie maßgeblich bestimmen sollten konservative Regenerationspartei und die radikale Historische Partei wiederum 1876 in der Progressiven Partei aufging.




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