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Lichtton


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Der Lichtton ist das älteste noch heute (2004) gebräuchliche Kinotonformat. Der Ton eines Kinofilms dabei auf einem schmalen Streifen zwischen dem und den Perforationslöchern der Filmrolle gespeichert.

Erfunden wurde das Verfahren 1922 in Berlin jedoch erst Ende der 1920er Jahre gelangte es zur Marktreife.

Eine kleine Lampe leuchtet auf den der je nach Lautstärke und Frequenz des mehr oder weniger stark Lichtdurchlässig ist. ( Lichtdurchlässigkeit proportional zur Amplitude des Tonsignals d.h. analoge Tonspeicherung) Somit fällt ein permanent wechselnder Stärke auf eine Fotozelle die auf der anderen Seite der befestigt ist. Diese Fotozelle wandelt das Licht eine Wechselspannung die verstärkt wird und anschließend den Lautsprechern im Kinosaal zugeführt werden kann.

Seit 1976 arbeitet der Lichtton mit dem Dolby Rauschunterdrückungssystem. Dieses System verbesserte die Lichtonqualität so dass es nun möglich war 2 Lichtonspuren dem selben Raum unterzubringen auf dem früher war und in diesen beiden Spuren noch Information für einen Surroundkanal und einen Centerkanal Dies war der Beginn von Dolby Stereo.

Seit 1987 wird das Dolby Spectral Recording (Dolby Rauschunterdrückungssystem benutzt. somit nennt man den Lichtton Dolby Stereo SR oder einfach Dolby SR .

Mittlerweile existieren digitale Lichttonspuren wie Dolby SR-Digital heute meist einfach Dolby Digital genannt (das am weitest verbreitete Digitale oder SDDS ein System der Firma Sony.

Bei diesen Verfahren wird allerdings im zu analogen Lichttonverfahren nicht der Ton direkt den Film kopiert sondern digitale Informationen die einer Fotozelle erfasst werden und dann in Dekoder zu Tonsignalen verändert werden.

Diese Verfahren erlauben eine höhere Dynamik Kanäle (was eine bessere räumliche Abbildung des erlaubt) und eine nochmals gesteigerte Rauschunterdrückung.

Desweiteren wäre DTS zu erwähnen. Bei diesem System wird Ton nicht auf dem Film gespeichert sondern ein Zeitsignal das dazu benutzt wird Bild den auf CD gespeicherten Ton zu synchronisieren. ist die Verbreitung von DTS rückläufig da Filmverleihe auf dieses System verzichten.)

Diese drei digitalen Systeme wurden im auch erweitert um noch mehr Kanäle so sich z.B. das erweiterte DSR-D (Dolby Digital) DSRDEX.

In diesem Zusammenhang ist auch das Zertifizierungsverfahren zu erwähnen das kein eigenes Tonsystem sondern eine Art Norm die sich zum gesetzt hat die Tonwiedergabe zu optimieren. Dazu Elemente der Tonanlage sowie auch die Akustik Kinosälen überprüft und zertifiziert.



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