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Lohnnebenkosten


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Lohnnebenkosten werden die Ausgaben genannt die der (AG) für den Arbeitnehmer (AN) zahlt ohne diese Bestandteil des vereinbarten Gehalts sind. Sie verpflichtend auf Grund der Sozialgesetze erbracht werden.

Dies sind konkret der Arbeitgeberbeitrag zur Sozialversicherung . Grundsätzlich werden die Beiträge zur Sozialversicherung gleichen Teilen von AG und AN getragen. der Beitragssatz der Sozialversicherung knapp 45% (die Höhe ist von dem Betragssatz der vom frei wählbaren Krankenkasse abhängig) des Bruttolohns beträgt AG und AN jeweils 22 5% abführen. Beitrag des AN wird automatisch mit seiner Gehaltszahlung abgeführt. Sowohl der AN-Beitrag als auch AG-Beitrag werden durch den Arbeitgeber monatlich an zuständige Sozialversicherung weitergeleitet.

Für den AG stellen diese Kosten dem Gehalt weiteren finanziellen Aufwand dar der Kosten für die Beschäftigung weiter erhöht. Die Lohnnebenkosten werden als ein Grund angesehen weshalb Arbeitslosigkeit konstant auf hohem Niveau in Deutschland Die Arbeitslosenquote schwankt derzeit zwischen 9 5-11% aller im erwerbsfähigen Alter in Deutschland.

Beschreibung

Um die Lohnnebenkosten zu senken und weitere Anreize für Beschäftigung auf dem Arbeitsmarkt geben wurde das sog. Hartz-Konzept geschaffen. Es bewirkt im Niedriglohnbereich eine der Sozialversicherungsbeiträge. Dafür wurden die Instrumente Minijob und Midijob geschaffen die neben das reguläre Beschäftigungsverhältnis

Kritiker der Fixierung auf die reine der Lohnnebenkosten geben zu bedenken dass Lohnersatzleistungen Nachfrage in Zeiten konjunktureller Schwäche stützen sie neben ethischen (kollektive Absicherung von Lebensrisiken) auch sinnvolle Aufgaben erfüllen. Des weiteren müssen ihrer nach die Höhe der Lohnstückkosten sowie die als Indikatoren der Produktivität einer Volkswirtschaft in Diskussion berücksichtigt werden.

Zur Entwicklung der Lohnnebenkosten im Lohnbereich von 1-1.200 EUR siehe Grafik.



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