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Lokomotive


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Lokomotiven (kurz Lok ) sind Zugmaschinen der Eisenbahn .

Die Lok besteht im Prinzip aus ein- oder mehrteiligen Tragwerk das auf einem bzw. auf mehreren Fahrwerken (z.B. Drehgestellen) gelagert Die Antriebs-Maschinen können im Tragwerk oder im integriert sein. Die Antriebsenergie wird letztendlich in Rotations-Bewegung der Räder umgesetzt die durch das auf den Schienen die Lok und den Zug in Bewegung setzt und fortbewegt.

Inhaltsverzeichnis

Unterscheidung nach der Antriebsenergie

Gebräuchlicherweise wird nach der Antriebsenergie zunächst Dampflokomotiven Diesellokomotiven und Elektrolokomotiven unterschieden.

Andere Antriebe z.B. mit Propellern und gab es in einzelnen Versuchsfahrzeugen. Dampfspeicher- oder gibt es in begrenzten Betriebs-Bahnanlagen z.B. in Bereichen der Chemie-Industrie.

Dampflokomotiven

Dampflokomotiven beziehen ihre Primärenergie aus der Verbrennung zumeist mitgeführten Brennstoffe (Früher oftmals Torf oder dann Kohle (alle auf offenem Rost) sowie oder Schwer-Öl (Hochleistungsdampfloks) sowie nach neuesten Baugrundsätzen Benzin - alle Letzteren zum Betrieb spezieller Die für den Antrieb benötigten Brennstoffe werden Laderäumen (Kohlenkästen) oder Tanks auf der Lok auf einem angehängten speziellen "Tender" mitgeführt.

Es gibt zwei Arten der Tender:

  • den Schlepptender der direkt hinter der hängt
  • die Tenderlokomotive die Kohle und Wasserbunker hat

Der damit geheizte Dampfkessel erzeugt aus ebenfalls in Wasserkästen an oder im angehängten Tender mitgeführtem Wasser den für die Dampfmaschine . Bei einer Dampflokomotive unterscheidet man Treib und Laufradsätze. Die Achse an der die richtig:Treibstangen angeflanscht sind nennt man Treibachse.

Die von dieser Achse Treibachse nach und hinten durch Kuppelstangen verbundenen Achsen nennt Kuppelachsen. Die Kolben im Zylinder übertragen ihre auf die Treibstangen die über eine Treibkurbel der Treibachse verbunden sind.

Die Dampflokomotive war die ursprüngliche und Zeit vorherrschende Lokomotivbauart. Sie ist seit etwa zunehmend und jetzt weitgehend durch Elektro- und abgelöst worden. Nur noch in wenigen Entwicklungsländern mangelnder Elektrifizierung wie zum Beispiel Nordkorea sind Dampfloks noch regelmäßig im Dienst.

Ausführlichere Beschreibung und spezielle Bauformen siehe bei Dampflokomotive .

Diesel- und Verbrennungskraft-Lokomotiven

Mit Dieselmotoren angetriebene Lokomotiven haben Maschinen die im zum Dampf- und Elektrobetrieb aus ökonomischen Gründen im Stillstand der Lok weiterlaufen. Aus diesem ist u.a. eine zwischengeschaltete Energieübertragung erforderlich.

Bei dieselelektrischem Antrieb treibt der Dieselmotor zunächst einen an der den elektrischen Strom für die Fahrmotoren erzeugt.

Bei dieselhydraulischem Antrieb wird die Motorbewegung auf ein übertragen dessen Ausgangswelle mit dem Rad-Antrieb verbunden Frühere und kleine Diesellokomotiven übertragen ihre Leistung auch über Schaltgetriebe (dieselmechanische Lokomotive). Eine direkte Kraftübertragung von Motoren über Kurbelgetriebe hat sich nicht durchgesetzt.

Ausführlichere Beschreibung und spezielle Bauformen siehe bei Diesellokomotive .

Elektrolokomotiven

Elektrolokomotiven (kurz Elloks oder Elektroloks) haben einen elektrischen Antrieb im Gegensatz zu beispielsweise diesel-elektrisch oder elektrisch-dampfgetriebenen Lokomotiven. Elektroloks beziehen ihre meist während der Fahrt aus Oberleitungen oder aus einer Stromschiene über Stromabnehmer .

Auch die diskontinuierliche Elektroenergie-Speicherung in Akkumulatoren gebräuchlich. Lokomotiven mit elektrischen Fahrmotoren die ihren aus einem Generator beziehen der von einem angetrieben wird werden üblicherweise als Diesellokomotiven eingeordnet.

Moderne Elektroloks haben ausschließlich Einzelachsantrieb . Die Radsätze mitsamt dem Fahrmotor sind in paarig angeordneten Drehgestellen mit je 2 oder 3 Radsätzen die den darüberliegenden Aufbau tragen.

Letzter Stand der Entwicklung sind Drehstrom-Antrtiebe aus dem Wechsel - oder Gleichstrom der Fahrleitung in Frequenzumrichtern den Drehstrom zum Antrieb der Asynchron-Fahrmotoren gewinnen. Mehrsystemlokomotivenkönnen dieser Technik bei unterschiedlichen Fahrleitungsspannungen fahren. Damit ein grenzüberschreitender Verkehr ohne zeitraubenden Lokomotivwechsel möglich.

Ausführlichere Beschreibung und spezielle Bauformen siehe bei Elektrolokomotive .

Unterscheidung nach Anwendungszwecken

Frühere Lokomotivtypen wurden neben der Antriebsart nach Schnellzug- Personenzug- Güterzuglokomotiven sowie Rangier- und Kleinlokomotiven unterschieden.

Für den Streckenbetrieb werden jedoch zunehmend verwendet die sowohl schnelle Personenzüge als auch ziehen können. Eine Unterscheidung der neuesten und standardisierten Lokomotiven nach Betriebsart ist nur noch jeweiligen Extrembereich treffend also bei sehr hohen über 200 km/h oder sehr hohen Zuglasten. relativierende Rolle bei diesen Zuordnungen spielt auch der alte und noch betriebsfähige Lokomotivbestand oft für Zugdienste mit geringerem Leistungsbedarf eingesetzt wird also die ehemaligen Schnellzug-Renner oder Güterzugloks schleppen Personenzüge mit manchmal nur 3 oder 4

Siehe auch:




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