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Lothar Franz von Schönborn


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Lothar Franz von Schönborn (* 4. Oktober 1655 in Steinheim am Main - † 30. Januar 1729 in Mainz ) war Bischof des Bistums Bamberg ( 1693 -1729) und Erzbischof des Bistums Mainz ( 1694 -1729)

Seine Eltern waren der kurmainzische Amtmann Erwein von Schönborn ( 1607 - 1668 ) der einzige Bruder des Mainzer Kurfürsten Erzbischofs Johann Philipp von Schönborn und Maria Ursula geb. Greiffenklau von ( 1610 - 1682 ) eine Nichte des Mainzer Kurfürsterzbischofs Georg von Greiffenklau.

Lothar Franz wurde 1694 gegen die Empfehlung zum Kurfürsten von Mainz gewählt. In Regierungzeit fiel das Verbot der Wahlkapitulationen durch und Papst von dem er für Mainz päpstlichen Dispens erlangte. Dennoch setzte sich Lothar gelegentlich über Bestimmungen der Wahlkapitulationen hinweg und sich bei Pfründen - und Ämterbesetzungen sowie Steuererhebungen Übergriffe auf des Domkapitels.

Er wirkte 1707 bei der Konversion von Prinzessin Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel zum katholischen Glauben mit und sie mit Kaiser Karl VI. . Die Krönung von Kaiser Karl VI. 22. Dezember 1711 im Frankfurter Dom bildete den Höhepunkt Wirken von Lothar Franz. Für seine Treue er 100.000 Gulden mit denen er 1711 den Bau des Schlosses Weissenstein in Pommersfelden begann.

1710 kam es anlässlich der Koadjutorwahl zu größeren Konflikt mit dem Domkapitel. Aufgrund hauspolitischer wollte Lothar Franz einen Verwandten zum Koadjutor (Amtsgehilfen) einsetzen lassen um seinem Regierungssystem zu verleihen. Das Domkapitel dagegen stellte seinen Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg als Kandidaten auf und setzte dessen unter anderem mit päpstlicher Hilfe durch. Ansonsten sich die Politik des Lothar Franz auf Wiederaufbau des Kurstaates der durch die Eroberungskriege XIV. gegen die Pfalz ( 1688 - 1697 ) und den Nordischen und den Spanischen Erbfolgekrieg stark in Mitleidenschaft gezogen worden war. beseitigte die Missstände in Verwaltung Justiz und durch Reformen die zu einer strafferen Zentralisierung Staates führten.

Inwieweit Lothar Franz als absolutistischer Herrscher gegenüber dem Domkapitel zu bezeichnen ist ist Man sagt ihm nach dass er aus Gründen nicht absolutistisch regiert hätte andere sehen als sehr machtvolle dominante Persönlichkeit. Ihm folgten für Mainz weniger bedeutungsvolle Kurfürsten.



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