Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 23. Juli 2017 

Lovis Corinth


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Lovis Corinth (* 21. Juli 1858 in Tapiau Ostpreußen (heute Gwardeisk in Russland Kalinigrader Gebiet); † 17. Juli 1925 Zandvoort Niederlande ) war ein deutscher Maler der zu einer Synthese von Impressionismus Expressionismus fand.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Bis 1876 besuchte er das Gymnasium in Königsberg; 1876 bezog er die dortige Akademie. 1880 ging er zur Fortsetzung des Studiums die Akademie in München und 1884 nach Paris . 1882 leistete er zwischenzeitlich den Militärdienst ab.

Die weiteren Stationen waren dann Berlin 1887 ) und wieder Königsberg ( 1887 ); dann ließ er sich in München ( 1891 ) nieder. Er entwickelte eine besondere Spielart Impressionismus.

1901 wechselte er erneut nach Berlin wo eine private Malschule begründete. 1911 erlitt er ersten Schlaganfall. 1911 wurde er Vorsitzender der Berliner Sezession; 1915 wurde er deren Präsident.

1919 errichtete er sich ein Landhaus in am Walchensee .

1925 unternahm er eine letzte Reise nach wo er am 17. Juli verstarb; sein ist auf dem Waldfriedhof Stahnsdorf bei Berlin.

Werke

Das Lebenswerk von Lovis Corinth umfasst 1000 Gemälde sowie mehrere Bücher und Aufsätze die Malerei. Corinth gilt heute als "Klassiker Moderne" seine Werke hängen in den bedeutendsten des deutschsprachigen Raums.

  • Liegender weiblicher Akt (Kunsthalle Bremen) 1899 und
  • Liegender weiblicher Akt (Oesterreichische Galerie Belvedere) 1907
  • Portrait Ernst Opplers ( Kassel Neue Galerie) 1920. 2003 von der aus Göttinger Privatbesitz für EUR 100.000 (zahlbar drei Jahresraten) erworben.
  • Landschaft mit Kuh (Walchensee) (Kassel Neue Galerie) 1921.
  • Die schwarze Maske (Kassel Neue Galerie). Portrait der Frau Künstlers.
  • Der Mann mit dem Schlapphut (Kassel Neue Galerie). Kopie nach Franz geschaffen von Corinth in der Kasseler Galerie.

Nachlass

Der schriftliche Nachlass liegt im Archiv Bildende Kunst im Germanischen Nationalmuseum .

Literatur

  • Charlotte Behrend-Corinth: Lovis Corinth Werkverzeichnis neu bearbeitet von Béatrice Hernad Bruckmann München 1992
  • Claus Pese: Mehr als nur Kunst. Das Archiv für Kunst im Germanischen Nationalmuseum Ostfildern-Ruit 1998 ( Kulturgeschichtliche Spaziergänge im Germanischen Nationalmuseum Bd.2) S.44-47.



Bücher zum Thema Lovis Corinth

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Lovis_Corinth.html">Lovis Corinth </a>