Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Männerbewegung ist eine soziale Bewegung die sich seit den 1960er Jahren Gegenpol und ergänzend zur modernen Frauenbewegung entwickelt hat. Wie letztere strebt sie grundsätzliche Veränderung der traditionellen Geschlechterrollen in der Gesellschaft an sucht nach Lebensmodellen und einem verbesserten Verhältnis zwischen den Erklärtes Ziel ist die Emanzipation des Mannes aus gesellschaftlichen Zwängen.
Noch bis Mitte der 1980er Jahre sich nur wenige heterosexuelle Männer mit den der traditionellen Männerrolle und deren gesellschaftlichen Ursachen und suchten nach Alternativen dazu. "Die daraus entstandene "Bewegung der Männer" ist eine große gesellschaftspolitische Bewegung sondern ein Sammelsurium Aktivitäten und Bewegungen von Männern mit dem Antworten auf die Herausforderungen eines gewandelten Geschlechterverhältnisses finden." (Hans-Joachim Lenz)
Detlef Ax unterscheidet folgende vier grundlegenden
Antisexistischer/profeministischer Ansatz: Die Grundforderung ist die Abschaffung des Patriarchats als Grundpfeiler der Unterdrückung von Frauen Männern. Die Vertreter dieses Ansatzes orientieren sich Frauen und der Frauenbewegung und versuchen so weibliche Eigenschaften für sich zu übernehmen.
Kritischer Ansatz: Die Vertreter des kritischen Ansatzes versuchen neues Geschlechterverhältnis zu schaffen. Im täglichen Leben sich dies primär in der Teilung von Haus- und Erziehungsarbeit.
Mythopoetischer Ansatz: Es wird versucht ein männliches Selbstbewusstsein das Mannsein und die Vaterschaft aktiv und zu leben.
Maskulistischer /Väterrechtlicher Ansatz: Väterrechtler/Maskulisten kämpfen für ein neues Sorgerecht positives männliches Selbstbewusstsein und lehnen feministische Positionen ab.
Diese Ansätze positionieren sich (von oben unten) gegenüber dem laufenden Gleichstellungsprozess von sehr über eher kooperativ und eher konfrontativ bis konfrontativ.