Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 24. August 2019 

MP3


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
MP3 eigentlich MPEG -1 Audio Layer-3 ist ein patentiertes Dateiformat zur verlustbehafteten Audiokompression entwickelt am Fraunhofer -Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen . Prof. Dr. Karlheinz Brandenburg wurde für Entwicklung dieses Datenformates mehrfach ausgezeichnet. Brandenburg ist Leiter des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie IDMT Ilmenau und Direktor am Institut für Medientechnik TU Ilmenau .

Inhaltsverzeichnis

Verfahren

Wie andere Formate setzt MP3 darauf die Wahrnehmung des Menschen begrenzt ist. Die der Töne die vom Menschen beispielsweise wegen Frequenz oder Lautstärke nicht wahrgenommen werden können reduziert. Das ist ein verlustbehaftetes Verfahren das kann nicht reproduziert werden. Die Verluste hängen von der Übertragungsfrequenz ab. Bei etwa 128 sind die Unterschiede zum Original kaum wahrzunehmen es sich um Musik mit einem geringen handelt (Pop-Musik Synthesizer Techno). Beispielsweise bei Gitarren- Violinenmusik erkennt man bei 128 kBit/s aber unangenehme akustische Fehler. Hier sind durchschnittliche Datenraten 192 kBit/s oder höher zu empfehlen.

Datenreduktion

  • Ein erster Schritt der Datenreduktion beruht B. auf der Kanalkopplung des Stereosignals durch Differenzbildung. Das ist ein verlustloses Die Ausgangssignale können vollständig reproduziert werden.
  • Nicht hörbare Frequenzen -- das für einen erwachsenen erfassbare deckt in etwa den Bereich 20Hz bis ab -- im fouriertransfomierten Datenmaterial werden abgeschnitten. Das ist auch des Abtasttheorems notwendig. Wenn mit kleinerer Frequenz als KHz abgetastet wird muss die Grenzfrequenz noch reduziert werden z.B. auf 10 KHz bei KHz Abtastfrequenz.
  • So genannte Maskierungseffekte werden genutzt um weitere Redundanz zu Dabei werden vom Menschen nicht wahrgenommene Töne dem Signal weggelassen (zum Beispiel sehr leise in lauter Umgebung).

Weiterentwicklung

Beim Verfahren MP3Pro wird eine Verbesserung Übertragung durch getrenntes Komprimieren hoher Frequenzen bei Datenübertragungsraten erreicht.

Weitere Entwicklungen betreffen das DRM-Verfahren (Digital Management) zum Urheberschutz das nach verschiedenen Quellen zukünftigen Versionen implementiert werden soll.

Anwendung

MP3 wurde v. a. durch Musiktauschbörsen bekannt.

Die MP3-Technologie wird für so genannte MP3-Player eingesetzt mit denen man auch unterwegs hören kann. MP3-Player unterscheiden sich im wesentlichen der Speichertechnik so gibt es Abspielgeräte mit Festplatten (z. B. iPod ) mit Festspeicher mit verschiedenen Speicherfingern oder und mit CD oder Mini-CD als Speichermedium.

Alternative Audio-Formate

Das auf MP2-Algorithmen basierende Musepack (früher: MPEGPlus) bietet in Bitraten über wesentlich bessere Qualitat als das MP3-Format. Dateien im Musepack -Format erkennt man an der Erweiterung mpc oder mp+ .

Eine andere Alternative besonders in niedrigeren stellt das Format Ogg Vorbis dar (Dateiendung ogg ) welches im Gegensatz zu MP3 patentfrei Open Source ist. Zwar kann es in hohen nicht mit Musepack Schritt halten bietet aber trotzdem höhere als das MP3-Format.

Advanced Audio Coding kurz AAC ist ein auf MPEG-4 basierendes Verfahren welches von mehreren großen entwickelt wird. So setzen Apple und Real Media dieses Format für ihre Onlinemusikbörsen ein Ahead Nero stellt einen Encoder für dieses bereit welcher auch noch aktiv verbessert wird. Format wurde auch im Hinblick auf die im MP3-Format entworfen.

Weblinks



Bücher zum Thema MP3

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/MP3.html">MP3 </a>