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Maghreb


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Unter Maghreb (arab.: مغرب "Westen" abgel. vom Verb gharaba : "aufgehen [Sonne]") versteht man vorallem die nordafrikanischen Länder Tunesien Algerien und Marokko teiweise auch noch Libyen und Mauretanien die aufgrund ihrer Geschichte viele Gemeinsamkeiten

Der Maghreb war im Altertum erst phönizischem Einfluss. Karthago die grösste und mächtigste "punische" Stadt Phöniziens befand sich in Tunesien. Nach den punischen Kriegen kam die Region zu Rom . Mit der Ausbreitung des Islam im 7. Jahrhundert geriet das Gebiet unter arabischen Einfluss doch sprechen bis heute verschieden Minderheiten die autochthonen Berbersprachen . Bis auf Marokko waren die heutigen jahrhundertelang osmanische Vasallen. Erst durch die europäische in 19. und 20. Jahrhundert endgültig ihre Grenzen erhalten haben. Die maghrebinischen Dialekte des Arabischen bilden eine eigene Dialektgruppe sind gegenseitig weitestgehend verständlich. Sie sind stark den Berbersprachen geprägt worden die sie weitgehend in Gebiete zurückgedrängt haben. Das Maltesische war ursprünglich ein maghrebinischer Dialekt der zu einer modernen Standardsprache ausgebaut wurde. Siehe auch: Ausbausprache


Anmerkung:
gh ist sehr weich und entspricht fast deutschen Zäpfchen- R r einem sogenannten Zungen- R . Wenn man das Wort korrekt aussprechen muss man zuerst ein Zäpfchen- R gefolgt von einem Zungen- R aussprechen was nicht gerade leicht ist.

Siehe auch: : Banu Hillal



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