Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 22. Juli 2019 

Marketing


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Marketing ist eine Funktion der Betriebswirtschaft mit Stabscharakter. Auch: Unternehmensführung aus der Sicht des Kunden. Umgangssprachlich ist Marketing das Bemühen Waren und Dienstleistungen zu verkaufen .

Inhaltsverzeichnis

Definitionen

Eine älter gefasste Definition beschreibt Marketing einen Prozess im Wirtschafts- und Sozialgefüge durch den und Gruppen ihre Bedürfnisse und Wünsche befriedigen indem Produkte und andere Dinge von Wert erzeugen anbieten und miteinander austauschen (vergl. älterer Absatzbegriff von Gutenberg ).

Für Meffert ist Marketing „Die bewusst marktorientierte Führung des gesamten Unternehmens die sich in Planung Koordination und Kontrolle aller auf die aktuellen und potentiellen ausgerichteten Unternehmensaktivitäten niederschlägt."

Nach Orbis Wirtschaftslexikon: "Alle Maßnahmen einer Unternehmung die darauf ausgerichtet den Absatz zu fördern."

Für Philip Kotler bedeutet Marketing "Bedürfnisse zu befriedigen".

Im Jahr 1985 definiert die „American Association“ Marketing wie folgt:
„Der Planungsprozess der

von Produkten und Dienstleistungen um Austauschprozesse zu erreichen die individuelle organisationale Ziele erfüllen.“

Diese Definition eines sog. Marketing-Mix ist weltweit in die betriebswirtschaftliche Lehrmeinung Der Begriff des Marketingmix selbst lässt sich Publikation von Neil Borden in den 30er des 20. Jahrhunderts zurückführen. (Wiederabgeduckt in: Borden The Concept of the Marketing Mix in: Journal of Advertising Research Nr. S. 2-7. ) Marketing ist also nicht nur ein anderer Begriff für Werbung .

Neben den traditionellen Marketingfunktionen haben sich den vergangenen beiden Dekaden weiter und enger gefasste Strategien einer Unternehmensführung entwickelt. Ein Käufermarkt der durch teilweise extreme Markttransparenz gekennzeichnet (Stichwort: zum Wettbewerb " googeln ") erfordert entweder sehr umfassende oder ausgesprochen Vorgehensweisen (siehe Marktsegmentierung ). Beide Entwicklungen haben sich in der unabhängig voneinander abgezeichnet.

Modebegriffe

In der Unternehmensführung und davon ausgehend das Marketing entwickeln sich ständig neue Moden mit immer neuen Wortschöpfungen. Für diese Begriffe wurde häufig Markenschutz beantragt was verdeutlicht es sich nicht um die Weiterentwicklung einer Wissenschaft sondern um Werbebegriffe fragwürdiger Unternehmensberater handelt mit denen Kunden geködert werden Diese Marketingmoden sind dadurch gekennzeichnet dass sie schnell wieder verschwinden wie sie gekommen sind. Strömungen werden von benachbarten Disziplinen aufgegriffen und wie z. B. im Fall des Qualitätsmanagements des Category Managements oder des Guerilla-Marketing das betriebswirtschaftliche Denken der angesprochenen kleineren mittleren Unternehmen die sich keine wissenschaftliche Unternehmensführung

Scheinbar revolutionäre Ansätze wie "Das Ende Kundenbindung" oder "Abschied vom Verkaufen" dienen dabei der Wertschöpfung durch Beratung als auch der zur Veränderung. " Kaizen " in Japan wird hingegen nicht vermarktet und in nicht duch Berater vermittelt wirkt jedoch in Art dass die Ergebnisse derartigen Denkens in Unternehmensführung auf europäischem Boden zu enormen Investitionspotential Konzerne führen.

Vor diesem Hindergrund ist die angelsächsische vor allem bei nicht wissenschaftlichen Denkanstößen mit natürlich auch Geld verdient werden soll oft nicht nachzuvollziehen.

Besonders aktuelle Beispiele sind Clienting Guerilla-Marketing und Virales Marketing .

Übersichten

Der Klassische Marketing-Mix

Geläufige Erweiterung um wichtige benachbarte Funktionen

Marketingausrichtungen

Operative Marketingziele sind z.B.:

Marketingziele

Strategische Marketingziele im Portfolio-Marketing können sein:
(Entweder horizontale/vertikale Diversifikation oder Spezialisierung)

  • Beispiele für Marktdurchdringung ( Penetration ):
    • Erhöhung der Produktverwendung und Markentreue bei bestehenden Kunden durch Cross Selling .
    • Gewinnung bisheriger Nichtverwender
    • Gewinnung neuer Kunden von Mitbewerbern

  • Beispiele für Marktentwicklung (Abschöpfung):
    • Erschließung zusätzlicher räumlicher Absatzgebiete
    • Eindringen in andere Verwendungsbereiche
    • Orientierung an neuen Zielgruppen

Daraus ergeben sich Unterziele beispielsweise in den Bereichen: Platzierung Qualität Regalfläche Inhalt der Handelswerbung und der etc. Eine Zielformulierung könnte lauten: "Wir wollen unseren Marktanteil Hochbau der Bundesrepublik im nächsten Jahr von auf 5 Prozent steigern" oder "wir planen Außendienstkosten in Berlin innerhalb der nächsten 6 um 25 % zu senken."

Neben den reinen Ergebniszielen wie Menge und Art der verkauften oder die damit verbundenen Kosten sind auch oder informelle Prozessziele zu beachten. Ein wichtiges Kriterium für Zielformulierung ist die Nachhaltbarkeit der Zielerfüllung: i.A. nur auf irgendeine Art quantitativ darstellbare Größen Völlig ungeeignet geeignet sind Prozessziele wie z.B. "Wir wollen die Zufriedenheit unserer Kunden im Jahr steigern." Besser lautet es z.B. so: "Wir die Produktqualität im Bereich Dampferzeuger im nächsten so weit steigern dass wir einen Kunden-Reklamationsstand unter 5% erreichen."

Weblinks



Bücher zum Thema Marketing

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Marketing.html">Marketing </a>