Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 24. August 2019 

Martin Bormann


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Martin Bormann (* 17. Juni 1900 in Wegeleben bei Halberstadt 2. Mai 1945 in Berlin) war im Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus Leiter der Parteikanzlei der NSDAP mit den Befugnissen eines Reichsministers.

Bormann trat 1927 in die NSDAP ein in der ein Jahr später in die Führungsriege aufstieg. 1933 wurde er Stabsleiter bei Rudolf Heß dem "Stellvertreter des Führers" und machte unentbehrlich. Adolf Hitler ernannte Bormann zum Verwalter Vermögens und betraute ihn mit dem Bau der Aufsicht seines Berghofes Obersalzberg . Nachdem Heß 1941 nach England geflogen war ernannte Hitler keinen neuen machte aber Bormann zum Chef der Parteikanzlei den Befugnissen eines Reichsministers. Bormann war inoffiziell mächtigste Mann nach Hitler. Je länger der dauerte umso mehr konnte er beeinflussen wer Zugang zu Hitler bekam um seine Anliegen Am 12. April 1943 erhielt er dann den Titel eines des Führers".

Bis zum Ende im Führerbunker im 1945 blieb der in Parteikreisen und dem unbeliebte Bormann bei seinem "Führer" ohne dessen seine Machtbasis und Legitimation nicht sichergestellt war. war bei der Verbrennung von Hitlers Leiche und verschwand danach Anfang Mai vorerst spurlos wurde 1946 bei den Nürnberger Prozessen in Abwesenheit zum Tod verurteilt.
Im Mai 1945 hatten Bormann und letzte Leibarzt von Hitler Ludwig Stumpfenegger nach Tod zusammen mit anderen Insassen des Führerbunkers Durchbruch aus dem immer noch umkämpften Stadtzentrum Berlin versucht. Dabei wurden die beiden von Fluchtgruppe getrennt und verübten schließlich erschöpft und auf der Weidendammer Brücke Selbstmord mittels Giftampullen.
Erst 1973 wurde Bormanns Tod durch Untersuchungen offiziell und 1998 durch eine DNA-Analyse endgültig bewiesen.

Weblinks



Bücher zum Thema Martin Bormann

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Martin_Bormann.html">Martin Bormann </a>