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Mathematica


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Mathematica ist ein kommerzielles Softwarepaket der Firma Wolfram Research Inc. Es ist eines der meistbenutzten mathematisch-naturwissenschaftlichen Enthalten sind

Der Autor und Firmenbegründer Stephen Wolfram begann die Entwicklungsarbeit im Jahre 1986 die erste Version von Mathematica wurde Jahre 1988 herausgebracht.

Mathematica-Code wird in einer sog. Notebook-Oberfläche die auch mathematische Sonderzeichen unterstützt (im Gegensatz klassischen Programmiersprachen die allein reinen Text zulassen). Auswertung bzw. Abarbeitung des Programmcodes erfolgt in Regel direkt nach der Eingabe über einen Interpreter Ergebnisse oder Programmierfehler sind damit sofort es kann ein interaktives Programmieren erfolgen. Wird mehrfach durchlaufen z. B. beim nicht-interaktiven Programmaufruf wird der Programmcode automatisch kompiliert . Der Programmcode ist betriebssystemunabhängig. Mathematica existiert Linux Macintosh Unix und Windows .

Mathematica wird in der Wissenschaft beziehungsweise Studium natur- oder wirtschaftswissenschaftlicher Fächer eingesetzt. Ebenso es sich an den professionellen Anwender in Industrie und Wirtschaft. So verwenden Banken Mathematica Simulation von Aktienkursentwicklung Risikoabschätzung bzw. -wandlung und weiter. Die Anforderung an die Korrektheit der (analytisch wie numerisch) ist daher sehr hoch.

Neben den Grundrechenarten Ableitungs- und Integralberechnung von Gleichungssystemen Matrizenmanipulation und numerischen Berechnungen in Genauigkeit (keine Beschränkung auf die Maschinenpräzision) sind Vielzahl spezieller Funktionen z. B. aus den der Kombinatorik implementiert. Die Programmiersprache Mathematica umfaßt Typenzuweisung und -wandlung automatisches Speichermanagement und Musterauswertungstechniken pattern matching ). Der Programmierer ist dabei nicht auf Stil festgelegt: hier die Berechnung des Mittelwertes Werteliste auf drei Weisen (im interaktiven Modus Mathematica die Ein- und Ausgaben und liefert Ergebnisse direkt).

Werteliste definieren:

 In[1] :=   myData = {1 2 3 4 6 7 8}    
Out[1] = {1 2 3 4 6 7 8}
Mathematica-eigene Funktion benutzen:
 In[2] :=   Mean[myData]    
Out[2] = 9/2
Listenmanipulation benutzen:
 In[3] :=   Plus@@myData / Length[myData]    
Out[3] = 9/2
Prozedurales Vorgehen:
 In[4] :=   summe = 0    
Out[4] = 0
In[5] := For[ j=1 j <= Length[myData] j++ summe myData[[j]] ] ]
In[6] := summe / Length[myData]
Out[6] = 9/2

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