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Max Born


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Max Born (* 11. Dezember 1882 in Breslau ; † 5. Januar 1970 in Göttingen ) war ein deutsch-jüdischer Mathematiker und Physiker .

Leben und Werk

Max Born studierte Mathematik und promovierte 1906 bei David Hilbert in Göttingen. Hier beschäftigte er sich anderem mit den Folgen Albert Einsteins Relativitätstheorie auf die Physik fester Körper und der Theorie atomarer Kristallgitter . Hierüber veröffentlichte er 1915 das Buch Dynamik der Kristallgitter . Er wurde außerordentlicher Professor für theoretische in Berlin wo er mit Max Planck Albert Einstein und Walther Nernst zusammenarbeitete.

Von 1921 bis 1933 war er Professor in Göttingen. Hier er u.a. mit Wolfgang Pauli Werner Heisenberg und Pascual Jordan große Teile der modernen Quantenmechanik . Zu den wichtigsten Erfolgen zählt die Born-Oppenheimer-Approximation welche im Jahre 1928 zum Orbitalmodell führte. Er entwickelte die statistische Interpretation der Wellenfunktion die später als Kopenhagener Deutung bekannt wurde und für die er 1954 den Nobelpreis für Physik erhielt. Bereits 1948 wurde ihm die Max-Planck-Medaille verliehen.

Max Born beschäftigte sich auch mit Optik über die er mit Emil Wolf heute noch bedeutendes Lehrbuch geschrieben hat.

1933 wurde Max Born wegen seiner Vorfahren von der Professur zwangsbeurlaubt und emigrierte Edinburgh wo er bis zu seiner Rückkehr als Dozent arbeitete.

Neben seinen physikalischen Untersuchungen hat sich Max Born immer wieder mit Reden zu philosophischen gesellschaftspolitischen Themen Gehör zu verschaffen versucht.

Ausgewählte Schriften

  • Dynamik der Kristallgitter (1915)
  • Die Relativitätstheorie Einsteins (1920)
  • Vorlesungen über Atommechanik (1925)
  • Experiment und Theorie in der Physik
  • Der Luxus des Gewissens (Co-Autor zu Hedwig Born) (1969)
  • Optik : ein Lehrbuch der elektromagnetischen Lichttheorie (1933)
  • Priciples of Optics (zusammen mit Emil Wolf) (1959)
  • Physik im Wandel meiner Zeit
  • Von der Verantwortung des Naturwissenschaftlers



Bücher zum Thema Max Born

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