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Max Planck


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Max Karl Ernst Ludwig Planck (* 23. April 1858 in Kiel 4. Oktober 1947 in Göttingen ) war Physiker und wird als Begründer der Quantentheorie (s. Quantenmechanik ) geachtet.

Inhaltsverzeichnis

Lebenslauf

Max Planck kam 1858 als Sohn Johann J. Planck in Kiel zur Welt. Sein Vater war dort Professor für Rechtswissenschaften tätig. Seine Kindheit verbrachte in Kiel bis die Familie 1868 nach München umzog. Er studierte in Berlin und Physik ; 1879 promovierte er in München. Von bis 1889 lehrte Planck als Extraordinarius in von 1889 bis 1926 in Berlin.

Mit seiner ersten Ehefrau Marie Planck 1909 starb hatte Planck vier Kinder: Karl im Ersten Weltkrieg 1916) Grete (gestorben 1917) (gestorben 1919) und Erwin. Aus der zweiten mit Marga Planck enstammte Plancks dritter Sohn

1930 übernahm Planck die Leitung der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft Max-Planck-Gesellschaft). Planck kritisierte die Politik des NS-Regimes sein Sohn Erwin schloss sich der Widerstandsgruppe " 20.Juli " an und wurde aus diesem Grund 23. Juli 1944 hingerichtet. 1945 floh Planck nach Göttingen er starb 1947 .

Physik

Planck lieferte Beiträge zur Thermodynamik und zur Speziellen Relativitätstheorie . Insbesondere wurde er jedoch durch seine des Spektrums eines „ Schwarzen Körpers " bekannt. Ein „Schwarzer Körper" ist ein dessen emittierte Strahlung nur von der Temperatur und der sichtbaren abhängt. Die Strahlung wird dabei in diskreten Quanten emittiert und ggf. auch wieder absorbiert:
<math>E = h \cdot \nu</math>
Mit der Energie <math>E</math> der Frequenz und dem Planckschen Wirkungsquantum <math>h</math> mit
<math>h=6 625\ \times\ 10^{-34}\ \rm{J\ s}\ \left(=6 \times\ 10^{-27}\ \rm{erg\ s}\right)</math>

Auszeichnungen

1919 wurde Planck rückwirkend mit dem Physik- Nobelpreis für das Jahr 1918 geehrt den er 1920 in Stockholm empfing. 1945 erhielt Planck den Goethe-Preis der Stadt Frankfurt a. M.

Zu Ehren Plancks wurde die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft Max-Planck-Gesellschaft umbenannt.

Siehe auch Max-Planck-Medaille

Weblinks




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