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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 17. Juli 2019 

Medienpädagogik


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Medienpädagogik wird üblicherweise "als übergeordnete Bezeichnung für alle pädagogisch orientierten mit Medien in Theorie und Praxis" verstanden.

Darunter fallen:

  • die Mediendidaktik die sich mit der Funktion und von Medien in Lehr- und Lernprozessen beschäftigt
  • die Medienerziehung die auf den reflektierten und kritischen Um-gang mit Medienangeboten abzielt
  • die informations- medien- oder kommunikationstechnische Bildung den kompetenten Umgang mit Technik vermitteln möchte als Basisqualifikation für mediendidaktische und -erzieherische Bemühungen werden kann.

Die Beschäftigung mit medienpädagogischen Fragen steht engem Bezug zu einer ganzen Reihe anderer Die Mediendidaktik beruht zunächst auf Erkenntnissen der Lehr-Lernforschung (Pädagogische Psychologie) über das Lernen und mit Medien. Für die Ziel- und Inhaltsbestimmungen Lernangeboten bestehen Bezüge zur allgemeinen Pädagogik und zur allgemeinen Didaktik . Für die konkrete Ausarbeitung von Lernarrangements auch z.B. Kenntnisse der institutionellen Bedingungen von und Lernaktivitäten erforderlich.

Vor allem im außerschulischen Kontext ist die Frage von Bedeutung wie Bildung organisiert kann (Bildungsmanagement). Aus Sicht der Medienerziehung könnte Übersicht auf Bezüge zur Kommunikationswissenschafterweitert werden die sich u.a. mit der und Wirkung von Massenmedien beschäftigt.

Mediendidaktik und Medienerziehung als zentrale Bestandteile Medienpädagogik standen lange Zeit in einem Spannungsverhältnis. Medienerziehung geht es um die Anleitung zur Reflexion von Medien und einer sinnvollen Mediennutzung. interessiert sich primär für den Umgang mit bei Kindern und Jugendlichen und bezieht sich Entwicklung von medienerzieherischen Ansätzen insbesondere auf Ergebnisse Medien-wirkungsforschung und Forschung zur Mediensozialisation.

Der Mediendidaktik geht es um die von Medien in Lehr-Lernprozessen mit dem Ziel Qualitäten des Lernens und Lehrens für Bildung ermöglichen und deren Effektivität und Effizienz durch von Technik zu steigern. Mit dem Medieneinsatz sich somit auch Erwartungen auf Kostensenkungen wie sowohl in der betrieblichen Bildungsarbeit als auch (Hoch-) Schulwesen diskutiert werden. Damit kommen Kategorien Optimierung Kostenvorteile oder Effizienzsteigerung ins Spiel die pädagogischen Diskurs kritisch hinterfragt werden.

Die Medienerziehung beschäftigt sich traditionell stärker Gefahren des Medienkonsums und der Mediennutzung etwa Fernsehens und neuerdings auch des Internet. Die der Medienerziehung zum Einsatz didaktischer Medien in Bildung ist dadurch vielfach kritischer als die Perspektive weil sie die weiteren Auswirkungen und Bedeutung von Medien für Schüler/innen die Schule Bildung und Kultur fokussiert. Beide Perspektiven können jedoch befruchten und werden in Zukunft stärker müssen um die Medienthematik in Bildungszusammenhängen angemessen zu können.

Literatur

Einen guten Einstieg in die Medienpädagogik die Artikel in diesem Übersichtswerk:

  • Jürgen Hüther Bernd Schorb Christiane Brehm-Klotz: Grundbegriffe Medienpädagogik . München: KoPäd Verlag 1997.

Weblinks



Bücher zum Thema Medienpädagogik

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