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Mein Kampf


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Mein Kampf ist das 1924 während seiner Festungshaft in Landsberg (zusammen mit Rudolf Heß der aber nicht als Koautor aufgeführt geschriebene programmatische Werk Adolf Hitlers. Ziel der war die Darstellung der Entwicklung und der des Nationalsozialismus . Hitler hat darin die Kernthese der Protokolle der Weisen von Zion verarbeitet welche von einer angeblichen jüdischen handelt.

Ursprünglich sollte das Buch "Viereinhalb Jahre Lüge Dummheit und Feigheit" heißen.

Während der erste Teil im Laufe Haftzeit diktiert wurde entstand der zweite Teil der im Dezember 1924 erfolgten vorzeitigen Entlassung einer Villa auf dem Obersalzberg. Im Juli wurde der erste Band veröffentlicht im Dezember der zweite. Bis 1930 erschien Mein Kampf in zwei großformatigen Bänden zum Preise je 12 Mark. 1930 wurden die beiden zu einer einbändigen Volksausgabe zusammengefasst im Format auf 18 9 Zentimeter - offensichtlich eine an das übliche Bibelformat.

Inhaltliche Kurzzusammenfassung

  • Neben dem ausführlichen Entwurf des oben erwähnten den Nationalsozialismus typischen Antisemitismus legt es besonderes auf den angeblich jüdischen und daher zu Marxismus ;
  • bei gleichzeitigem Gegenentwurf eines nationalen Sozialismus (unter der Vorstellung Rassenkampf statt Klassenkampf und zur Gewinnung der deutschen Arbeiterschaft );
  • speziell das dort Bolschewismus genannte System der Sowjetunion ;
  • hier wiederum die Forderung nach deren Zerschlagung einen Eroberungskrieg (auch als Rassenkrieg );
  • bei gleichzeitiger Schaffung eines Lebensraums im Osten (für die angeblich eingeengten Deutschen);
  • unter der Vorstellung dass sich ein Zweifrontenkrieg nicht wiederholen dürfe und speziell entgegen deutschnationalistischer Positionen ein Bündnis mit England anstrebend;
  • weiter polemische Kritik am Parlamentarismus mit dem Gegenentwurf eines germanischen Führerstaats (Abschaffung der als den wahren Interessen Volksgemeinschaft angeblich entgegengesetzten Demokratie );
  • und schließlich der Vermengung all dessen zur der NSDAP im zweiten Teil.
  • Weiter finden sich dort ausführliche autobiographische Abschnitte eine Geschichte der NSDAP (beides natürlich nur 1924).

Verbreitung

Von der einbändigen Volksausgabe wurden bis Machtantritt Hitlers im Januar 1933 287 000 zum Preis von 8 Mark verkauft. Danach die Auflage gewaltig in die Höhe. Allein Februar 1933 bis zum 31. Dezember 1933 gut 1 5 Millionen Stück vertrieben. Bis stieg die Gesamtauflage auf 5 45 Millionen 1943 auf 9 8 Millionen. Allerdings müssen immensen Auflagezahlen relativiert werden: nach Hitlers Machtantritt das Werk vom NS-Staat gezielt kostenlos abgegeben zum Beispiel bei Trauungen. Nach Kriegsende 1945 Millionen von Exemplaren in zahlreichen Haushalten zusammen Hitlerbildern und anderen "Erinnerungen" schnellstmöglich beseitigt worden

Die Nutzungsrechte an Mein Kampf gehören nach dem Ende der Nazi-Diktatur Freistaat Bayern der über Umwege [1] den gesamten Privatbesitz Adolf Hitlers konfiszierte. enden am 31. Dezember 2015 (70 Jahre nach dem Tod des nach Urheberrechtsgesetz (UrhG)). Unkommentierte Nachdrucke werden mit allen Mitteln verhindert.

In den angelsächsischen Ländern und Skandinavien erscheinen jedoch in den letzten Jahren Während die Rechtslage in den USA und eindeutig eine Veröffentlichung erlaubt ist die Lage Skandinavien unklar. Einem (politisch linksliberalen) Verleger in Schweden beispielsweise wurde die Publikation untersagt er allerdings bisher keinerlei Sanktionen fürchten obwohl er Veröffentlichung fortsetzte. Ob Bayern überhaupt das Urheberrecht Schweden besitzt haben die Gerichte noch nicht entschieden. In Deutschland darf Mein Kampf laut einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes antiquarisch vertrieben werden. Der Besitz des ist nicht strafbar.

siehe auch: Antikommunismus Großdeutschland Rassenhygiene Rassismus Vordenker des Nationalsozialismus

Weblinks




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