Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 20. Juli 2019 

Melina Mercouri


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Melina Mercouri (* 18. Oktober 1920 in Athen; † 6. März 1994 in New York ; eigentlich Anna Amalia Mercouri ) war eine griechische Schauspielerin und Politikerin.

Mercouri begann ihre Karriere als Schauspielerin 1955 in dem griechischen Spielfilm Stella . Einem internationalen Publikum wurde sie 1960 durch den Film Sonntags ... nie! bekannt bei dem ihr Ehemann Jules Dassin Regie führte. Für die Rolle der Dirne Ilya wurde sie für einen Oscar nominiert.

Dieser Erfolg ebnete ihr den Weg weiteren Großproduktionen. Erfolge feierte sie in Filmen Phaedra (1962) Topkapi (1963) und Heißes Pflaster Chicago (1969).

1971 erschien ihre Autobiografie Ich bin als Griechin geboren .

Während der siebenjährigen Militärdiktatur in Griechenland 1967 und 1974 lebte Mercouri in Frankreich . Als Mercouri öffentlich gegen das Regime bezog erkannten die Machthaber ihr die griechische ab.

Nach dem Sturz der Militärjunta und Wiedererrichtung der Demokratie kehrte Mercouri in ihr zurück. 1977 wurde sie erstmals in das griechische gewählt. Im Oktober 1981 holte der neugewählte griechische Ministerpräsident Andreas Papandreou sie als Kulturministerin in sein Kabinett. Amt bekleidete sie von 1981 bis 1989 dann wieder von 1993 bis 1994. Auf Initiative geht der Gedanke der Kulturhauptstadt Europas zurück.

Am 6. März 1994 starb Mercouri im Alter von 73 an Lungenkrebs.

Weblinks



Bücher zum Thema Melina Mercouri

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Melina_Mercouri.html">Melina Mercouri </a>