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Menapier


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Die Menapier (lat. Menapii) waren ein keltisch - germanisches Mischvolk im belgischen Gallien das um 52 v. Chr. von Römern unter Caesar unterworfen wurde (Gaius Julius Caesar - DE BELLO GALLICO Buch VI).

Inhaltsverzeichnis

Herleitung des Namens

Der Name Menapier soll auf die keltischen Worte mel und apa zurückzuführen sein. Beide Begriffe bedeuten Wasser weisen auf das übermäßig sumpf - und wasserreiche Siedlungsgebiet dieses Stammes hin. Menapier bedeutet also soviel wie Bewohner des Sumpf- und Wasserlandes .

Siedlungsgebiet

Die Menapier bewohnten im letzten vorchristlichen die damals sumpfigen und stark bewaldeten Niederungen Niederrhein Niers Maas Kleiner und Großer Nete bis hin Schelde und Leie/Lys im heutigen Flandern . Ihr Gebiet erstreckte sich etwa von Gent im Westen bis zum Rhein bei Emmerich im Osten und endete im Norden Rheindelta und im Süden nördlich von Eifel und Ardennen . Dieser Siedlungsraum deckt sich heute weitgehend den belgischen Provinzen Ostflandern flämisch Brabant und Antwerpen (mit Kempenland) den niederländischen Provinzen Nordbrabant und Limburg (nördlicher Teil) sowie dem unteren Niederrhein nördlich Mönchengladbach in Deutschland.

Nachbarn

Zu Beginn der Eroberung Galliens durch waren Nachbarn der Menapier

Die Eburonen wurden im Verlauf des Krieges ausgerottet. Ihr Gebiet wiesen die Römer den Suniker und Tungerer (um Tongern ) zu.

Geschichte

Wahrscheinlich bereits weit vor Beginn der Galliens durch Caesar (58 vor Christus) überquerten den Rhein und vermischten sich mit den vermutlich seit rund 300 Jahren lebenden Kelten. dieser keltisch-germanischen Stämme zu denen auch die Eburonen Nervier und Treverer gehörten waren die Menapier.

Die Menapier siedelten zunächst sowohl links- auch rechtsrheinisch wurden aber 55 vor Christus die Usipeter die ihrerseits von den Sueben vertrieben worden waren von der rechten verdrängt (Gaius Julius Caesar - DE BELLO GALLICO Buch IV).

Im Zuge des Feldzugs gegen die die unter ihrem Anführer Ambiorix ein Lager Römer erfolgreich angegriffen und danach die 9. unter Q. Cicero in ihrem Winterquartier belagert überfiel Caesar zunächst die benachbarten Menapier um zu gehen daß diese im nicht in Rücken fallen konnten:

"... (4) An die Grenzen des Landes stieß das Gebiet der Menapier das endlose Sümpfe und Waldgebiete geschützt war. Die hatten als einzige unter den Galliern nie mit der Bitte um Frieden an Caesar Caesar wußte dass Ambiorix mit ihnen Gastfreundschaft Auch hatte er erfahren dass er über Vermittlung der Treverer mit den Germanen einen beschlossen hatte. (5) Er glaubte daher zunächst muß Ambiorix diese Hilfsquellen abschneiden ehe man mit selbst Krieg anfinge damit er sich nicht den Menapiern verbergen könne oder notgedrungen mit rechtsrheinischen Germanen einen Bund eingehe wenn seine verzweifelt würde. (6) Nachdem Caesar diesen Plan hatte sandte er den Troß des gesamten zu Labienus ins Land der Treverer und zwei Legionen an dorthin zu marschieren. Er setzte sich mit fünf... kampfbereiten Legionen gegen Menapier in Marsch. (7) Jene stellten keinerlei auf sondern vertrauten auf den Schutz den Land bot flohen daher in die Wälder Sümpfe und brachten ihre gesamte Habe dorthin.

6. (1) Caesar teilte seine Truppen den Legaten C. Fabius und dem Quaestor Crassus legte rasch Knüppelwege an und rückte in drei Gruppen vor. Er setzte Gehöfte Dörfer in Brand wobei er eine große von Menschen und Vieh in seine Gewalt (2) Hierdurch sahen sich die Menapier gezwungen mit der Bitte um Frieden an ihn schicken. (3) Er nahm zwar ihre Geiseln betonte aber er werde sie wie Feinde wenn sie Ambiorix oder dessen Gesandte in Gebiet aufnahmen. ... " (Gaius Julius Caesar - DE BELLO GALLICO Buch VI)

Im Laufe der folgenden Jahre wurden Menapier dann immer weiter nach Westen abgedrängt ihnen schließlich nur noch ein Gebiet westlich Schelde verbleibt. Ihr Gebiet am Rhein erhalten Cugerner.

Lebensweise

Die Menapier waren seßhaft und lebten Viehzucht und Ackerbau. Sie siedelten nicht in Dörfern sondern bevorzugten versteckt gelegene halb in Erde eingegrabene Einzelhöfe die sie als Schutz Überschwemmungen meist auf den sogenannten Donken errichteten - den Sand- oder auch die wenige Meter aus den umgebenden Wasserläufe und Sümpfe herausragten.

Weblink

http://digilander.libero.it/jackdanielspl/Cesare/bellogallico.html



Bücher zum Thema Menapier

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