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Menschenopfer


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Der Ausdruck Menschenopfer bezeichnet einen Brauch der in zahlreichen alten Kulturen ausgeübt Die Opfer wurden rituell getötet mit der Absicht der Gottheit gegenüber Bitte Dank Beschwichtigung o.ä. auszudrücken.

Gründe für Menschenopfer waren:

  • Das Opfer zur Weihe eines Bauwerks eines neuen Tempels oder Brücke. Nach chinesischen Legenden sollen Tausende Menschen die chinesische Mauer eingemauert sein.
  • Opferungen nach dem Tod eines Königs Oberpriesters Heerführers; die Opfer sollten den toten Führer Jenseits zu Diensten sein. Mongolische skythische und mittelamerikanische Anführer nahmen den größten Teil ihres einschließlich der Bediensteten und Konkubinen mit auf Jenseitsreise.
  • Opfer für Weissagungen ; die Priester suchten die Zukunft aus Körperteilen erschlagener Gefangenen oder Sklaven lesen. Nach Strabo töteten die Kelten das Opfer mit dem Schwert und die Zukunft aus seinen Todeszuckungen.
  • Opferungen bei Naturkatastrophen. Ereignisse wie Dürren Erdbeben Vulkanausbrüche etc. sah man als Zeichen des oder der Missgunst der Götter; man opferte den göttlichen Zorn zu beschwichtigen. Die Kreter suchten so die Zerstörung ihrer Insel
  • Menschenopfer als ritueller Kampf: Das Opfer wurde einem angeblich fairen Kampf gegen einen Soldaten

Menschen wurden in der Religion der Kelten der Bronzezeit in Europa geopfert; wie auch in Bräuchen der skandinavischen Religion .

Da die meisten Informationen von außenstehenden stammen (Griechen und Römer über Kelten bzw. des Mittelalters über die Skandinavier) liegt die polemischer Übertreibung nahe.

Inhaltsverzeichnis

Menschenopfer im Altertum

Die alten Griechen praktizierten Menschenopfer; es Hinweise auf Opferungen von Jungfrauen für Artemis . Nach römischen Quellen opferten die Phönizier und Karthager ihren Göttern Kinder; da die Karthager der Römer im Mittelmeerraum waren gilt diese manchen als fragwürdig. Die Römer praktizierten in ersten Jahrhunderten verschiedene Formen des Menschenopfers; von Etruskern (nach anderen Quellen den Sabellianern) wird Form des Gladiatorenkampfes überliefert wobei die Opfer in einem Kampf erschlagen wurden. Während der frühen Republik Verbrecher Meineidige oder Betrüger feierlich "den Göttern (so wörtlich die spätere Fluchformel " Anathema ") das heißt als menschliche Opfer exekutiert. und Vestalinnen wurden den Manen geopfert und für die Dii Inferi Götter der Unterwelt) bei lebendigem Leibe begraben. haben Reste menschlicher Opfer in Fundamenten gefunden. äscherten die Römer ihre Toten ein).

Jedoch änderten die Römer ihre religiöse im Lauf der Zeit. Nach Plinius wurden Menschenopfer durch einen Senatsbeschluss des 97 v. Chr. abgeschafft. Die meisten Rituale wurden in Tieropfer wie das Taurobolium umgewandelt oder lediglich mehr symbolisch vollzogen. Später hatte ein Römer Möglichkeit eine ihm ähnliche Statue an seiner zu begraben um den Göttern für einen zu danken. Cicero schildert ein Opfer von Götterstatuetten im das ursprünglich ein Opfer von alten Männern sein könnte. Als das römische Reich expandierte die Römer die Menschenopfer und erklärten sie barbarisch.

Menschenopfer der Kelten

Nach römischen Quellen war der Brauch Menschenopfers unter den keltischen Druiden weit verbreitet. Caesar berichtet dass die Körbe mit lebendigen Menschen füllten um sie zu verbrennen. Die Druiden hatten die Opferung überwachen. Während des Aufstands gegen die römische nagelte Boudicca römische Gefangene als Opfer für die an Pfähle.

Verschiedene Götter verlangten verschiedene Opfer. So der Attiskult die Auswahl eines jungen Mannes für ein Jahr wie ein König verehrt dann geopfert wurde um eine gute Ernte gewährleisten. Die Opfer für Esus wurden erhängt für Taranis verbrannt und die für Teutates Einige wie der Lindow-Mann haben ihre Opferung hingenommen. Die Kelten wählten vorzugsweise ein Moor als Ort der Opferung.

Menschopfer der Wikinger

Nach der Germanischen Mythologie erhängte sich Odin an einem Ast des Weltenbaumes Yggdrasil um göttliche Weisheit zu erlangen; er lebendig mit nur einem Verlust eines Auge Nach mittelalterlichen christlichen Quellen opferten die Normannen indem sie sie an Bäumen erhängten wobei weitere Umstände unklar sind. Neben Odin opferte Tyr Kriegsfeinde und Frigg unkriegerische Feinde indem man sie in wirft. Den anderen Göttern (z. B. Thor Freya ) wurden Tiere geopfert.

Normannische Krieger wurden manchmal mit Sklavinnen in dem Glauben dass diese in Walhalla Frau werden würden.

Menschenopfer in China

Von den Chinesen des Altertums ist dass sie jungen Männer und Frauen den opferten.

Menschenopfer in Mittelamerika

Eine der bekanntesten Formen des Menschenopfers während verschiedener präkolumbianischer Kulturen Mittelamerikas praktiziert. Die Azteken entfalteten das Menschenopfer zu einem ungewöhnlich entwickeltem Ritual; täglich wurde Huitzilopochtli ein Menschenopfer gebracht zur Unterstützung der bei ihrem Aufgang.

Die Weihe des großen Tempels bei Tenochtitlan soll von der Opferung Tausender Menschen gewesen sein.

Die Opfer für Xipe Totec wurden einen Pfahl gefesselt und mit Pfeilen durchbohrt. Mutter Erde Teteoinann forderte die Haut geschundener weiblicher Opfer. Nach spanischen Quellen gehörte ursprünglichen Form des aztekischen Spieles ulama die schließliche Opferung der gesamten Verlierermannschaft.

Die Azteken führten so genannte Blumenkriege Zweck Gefangene als Opfermaterial zu machen. Mehrfach berichtet dass gefangengenommene Conquistadores während der spanischen Eroberungskriege in Mexiko geopfert wurden. Ein Kriegsgefangener der Angehöriger mit den Azteken verwandten Stammes war betrachtete Opferung meist als große Ehre. Die Azteken einen geopferten Gefangenen nicht als Feind sondern einen Boten der zu den Göttern geschickt

Die Azteken töteten die adligen Opfer im rituellen Kampf: dem Opfer das lediglich Lendenschurz trug und an den Boden gekettet gab man eine Waffe und einen Schild es musste gegen einen gepanzerten Jaguarritter bis Tod kämpfen.

Die Maias opferten nur vor Kriegen zu Dürren Hungersnöten Menschen.

In der alten Totonaken -Stätte El Tajin gab es ebenfalls Spiele worauf der des Verliererteams geköpft wurde.

Moderne Menschenopfer

Noch heute gibt es eine verborgene von Menschenopferungen in einigen traditionellen Religionen z.B. den muti-Tötungen in Ostafrika. Menschenopfer werden in Land mehr offiziell toleriert; sie werden vielmehr Mord geahndet.

Einige Inder sind Anhänger des (vom Buddhismus zu unterscheidenden) Tantrismus ; eine geringe Zahl von ihnen praktiziert das reale Menschenopfer. Meist werden aber entweder oder symbolische Opfer in effigie gebracht.

In den westlichen Kulturen gibt es religiösen Menschenopfer mehr von den Mordtaten von abgesehen oder in unwesentlichen Ausmaß schenkt man von satanistischen rituellen Missbrauch Glauben. Heutige Okkultisten halten sie nicht als erforderlich oder sie allenfalls in symbolischer Gestalt in der "Opfer" nicht real getötet wird.

Das Christentum hält daran fest dass die Kreuzigung von Jesus Christus das letzte Menschenopfer überhaupt das letzte Opfer war das zu bringen war.

Prominente Menschenopfer

  • der Lindow-Mann in Großbritannien
  • der Tollund-Mann in Dänemark

Säkulare Menschenopfer

Die Umgangssprache gebraucht die Wendung von Opfern im Zusammenhang mit als katastrophal empfundenen

Sowohl bei der Rede von menschlich Katastrophen wie Kriegen Epidemien oder Unglücksfällen wie bei Naturkatastrophen ist die Rede dass Menschenopfer bzw. gebracht wurden.

Je mehr die Zahl religiös motivierter schwindet desto mehr wächst offenkundig die Zahl Menschenopfer.

Siehe auch: Frühjahrskönig



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