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Meta von Salis


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Barbara Margaretha von Salis-Marschlins (* 1. März 1855 in Marschlins bei Igis ; † 29. März 1929 in Basel ; besser bekannt als Meta von Salis ) war nicht nur die erste Historikerin der Schweiz sondern auch eine der bekanntesten Frauenrechtlerinnen und eine Kämpferin für das Frauenstimmrecht . Daneben war sie eine passionierte Philosophin und Brieffreundin von Friedrich Nietzsche sowie seiner Schwester Elisabeth Förster-Nietzsche.

Ketzerische Neujahrsgedanken einer Frau

Auf sich aufmerksam machte sie durch Artikel in der Tageszeitung "Zürcher Post" sowie ihre Vortragsreihe im Jahr 1894 zum Thema "Frauenstimmrecht und die Wahl der Frau" . Ihr bekanntester Ausspruch ist der Schlussatz Vortrages:

"Solange der Mann die Gleichberechtigung der Frau Staate nicht anerkennt ihre Mündigkeit nicht eine ist bleibt sie allen Zufällen des Schicksals Entweder gleiche Gesetze gleiche Rechte gleiche Pflichten Strafen unparteiische Richter oder der moralische und Niedergang der Menschheit nimmt unerbittlich seinen Fortgang!"

Neben der politischen Gleichstellung forderte Meta Salis insbesondere die rechtliche Gleichstellung der Frau. kritisierte die Tatsache dass die Frau in Schweiz nicht als rechtlich mündige Person angesehen jedoch trotzdem wie eine Solche vor Gericht werden konnte. Für ihre Kritik am schweizerischen musste Meta von Salis selbst ins Gefängnis.




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