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Michel Mayor


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Michel Mayor (* 1942 ) ist Professor am Departement für Astronomie der Universität Genf .

Verantwortlich für die Entdeckung des ersten extrasolaren Planeten im Sternbild Pegasus .

Mithilfe seines Mitarbeiters Didier Queloz konnte 1995 mittels eines hochauflösenden Spektrographen ein um den Stern Pegasus 51 rotierender jupiterähnlicher Planet nachgewiesen werden.

Die Existenz von Pegasus 51b so der Name des Planeten wurde am 12. Oktober 1995 von den amerikanischen Wissenschaftlern Marcy und Butler bestätigt und gilt als Meilenstein in der Geschichte der Astronomie.

Nach seinem Physik studium an der Universität Lausanne doktorierte Mayor 1971 am Observatorium Genf im Fachbereich Astronomie. Er blieb Ausnahme Aufenthalten am Observatorium Cambridge an der europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile und am Observatorium Hawaii bei dieser Institution beschäftigt. Bis 1998 verfasste mehr als 200 wissenschaftliche Publikationen. 1989 bis 1992 präsidierte er den Wissenschaftlichen Beirat der von 1988 bis 1991 die Kommission zur galaktischen Struktur bei Internationalen Astronomischen Vereinigung und von 1990 bis 1993 die Schweizerische Gesellschaft für Astrophysik und

Seit der Entdeckung von Pegasus 51b war Michel Mayor mit seinem Forscherteam vielen weiteren extrasolaren Planetenentdeckungen beteiligt.

Im August 1998 wird ihm der schweizer Marcel-Benoist-Preis als Anerkennung seiner Forschungsleistung und deren für das menschliche Leben verliehen.



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