Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 19. Juli 2019 

Mikroprozessor


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Der Mikroprozessor ist als zentraler Baustein eines Computers für die Ausführung von Computerprogrammen zuständig. Im deutschen Sprachraum hat sich englische Bezeichnung CPU ( C entral P rocessing U nit) gegen die nun veraltete Abkürzung ZVE z entrale V erarbeitungs e inheit) durchgesetzt.

Alle Computerprogramme liegen als binäres Bitmuster im Speicher vor. Diese Bitmuster sind (d.h. bestimmte Muster lösen bei unterschiedlichen Prozessoren elementare Befehle aus). Derartige elementare Prozessorefehle lassen prozessorspezifisch in Maschinensprache bzw. Assembler programmieren allerdings ist das dann nicht portabel . Zur Umgehung dieses Problems benutzt man Hochsprachen etwa C C++ FORTRAN oder Pascal . Ein spezielles Übersetzungsprogramm ( Compiler ) setzt dann das Hochsprachenprogramm in für Prozessor geeignete Maschinensprache um.

Ein Mikroprozessor besteht aus den Registern einem Rechenwerk einem Befehlsdecoder sowie einem Steuerwerk . Das Rechenwerk ist für arithmetische und Funktionen zuständig Befehlsdecoder und Steuerwerk sind für Ausführung der Befehle und die Koordination der zuständig. Die Register bilden eine Art meist Spezialspeicher für Zwischenergebnisse von Rechenoperationen auf den schnell zugegriffen werden kann. Zur Erhöhung der können Prozessoren mit Caches oder besonderen (etwa einem Hardwaremultiplizierer) oder (etwa einem Fließkommarechenwerk) Rechenwerken ausgestattet sein. Zur Bearbeitung von Befehlen werden Pipelines verwendet. Alle Mikroprozessoren sind interruptfähig .

Mikroprozessoren die gleichzeitg auf dem selben Peripheriefunktionen und Arbeits- oder Programmspeicher enthalten nennt Mikrocontroller . Viele Mikrocontroller enthalten - zumindest heute äußerst umfangreiche Peripheriefunktionen auf dem selben Chip sie auch PSoC (programmable system on-a-chip) genannt Einige Mikroprozessoren lassen sich parallelprogrammieren.

Während bis Ende der 1960er Jahre Prozessoren aus Einzelbauteilen und integrierten Schaltungen mit Integrationsdichte hergestellt wurden war es danach möglich Einheiten des Prozessors auf einem Chip unterzubringen - der Mikroprozessor war geboren. waren dies noch recht einfache Schaltungen. Die Mikroelektronik brachte neben der Miniaturisierung und enormen noch weitere Vorteile wie Geschwindigkeit Stromverbrauch Zuverlässigkeit später auch Komplexität. Dies führte dazu dass billige Mikroprozessoren mit der Zeit die teuren der Minicomputer und teilweise sogar der Großrechner verdrängten.

Beispiele:


Siehe auch: Integrierter Schaltkreis - Digital Signal Processor (DSP) - Prozessor - CISC - RISC



Bücher zum Thema Mikroprozessor

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Mikroprozessor.html">Mikroprozessor </a>