Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 24. August 2019 

MiniDisc


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

MiniDisc

Eine MiniDisc (kurz: MD) ist ein opto-magnetisches Speichermedium verwendet für Musik und wurde als Nachfolger der Musikassette Es gibt auch Datenlaufwerke die sich jedoch durchgesetzt haben. Entwickler und Hauptanbieter der MiniDisc die Firma Sony.

Die Disc besteht aus einem Kunststoffgehäuse 130 mm Kantenlänge (2 5 Zoll) ähnlich einer Diskette sowie der eigentlichen Disc (die prinzipiell CD sehr ähnlich ist). Die Daten sind bei einer CD digital gespeichert.

Inhaltsverzeichnis

Audio-Minidisc

Es gibt Audio-MDs mit 60 74 80 Minuten Kapazität. Die Musik ist auf Discs im komprimierten ATRAC -Format gespeichert denn anders würden die Daten normalem Musik-CD (650-700MB) nicht auf eine Minidisc passen. ATRAC benutzt ähnlich wie MP3 ein psychoakustisches Modell um vom Ohr Anteile der Musik zu entfernen und damit zu sparen.

Das Standardformat verwendet eine Datenrate von Nachträglich wurde dann das MDLP-Format eingeführt mit auf eine 80-Minuten-Disc 160(LP2) bzw 320(LP4) passen. wird die Musik mit 132 bzw. 66kbps Es gibt inzwischen viele MD-Walkmen und Stereoanlagen.

Außer wenigen Ausnahmen gibt es die nur unbespielt zu kaufen.

Die MiniDisc-Geräte hatten als erste Audiogeräte einen eingebauten Puffer speicher (bei normalen Abspielgeräten ca. für 6 und bei heutigen portablen Geräten über 30 der das fehlerfreie Abspielen bei Vibrationen oder ermöglichte. Die Audiodaten werden mit höherer Geschwindigkeit für die eigentliche Klangwiedergabe benötigt in den eingelesen bevor sie in normaler Geschwindigkeit (je Datenrate ) für die Digital-Analog-Wandlung wieder ausgelesen werden. Wenn der Pufferspeicher ist können Antriebsmotor und Laser geschont werden. Sie müssen erst wieder wenn der Speicher fast ausgelesen ist. Diese ermöglicht eine Energieeinsparung die bei portablen Geräten die Wiedergabezeit kann. Dieses Konzept wurde bald auch bei CD-Spielern als Schockspeicher eingeführt.

Seit 2001 gibt es die Möglichkeit direkt vom PC über USB zu bespielen

Ab April/Mai 2004 wird von Sony neues MiniDisc-Format eingeführt: Die HI-MD wird bis einem Gigabyte speichern können wobei neben ATRAC-Audio-Daten wieder beliebige andere Daten gespeichert werden können. neuen Abspielgeräte werden auch bisherige Minidiscs lesen schreiben können.

Daten-Minidisc

MDs wurden auch zur Datenspeicherung verwendet. MD-Data genannten Disks unterscheiden sich in der des Gehäuses von den Musik-MDs. Es gab für Computer Kameras mit MDs als Speichermedium die Daten auf MD speichern und anderes.

Durch den hohen Preis der Laufwerke bedingt durch das Lizensierungsverhalten von Sony konnte diese Anwendung nicht durchsetzen. Ausser in Nischen zum Beispiel bei Studiomischpulten gab es seit Jahren keine MD-Data mehr zu kaufen.

Aufzeichnungsverfahren

Wie schon erwähnt nutzen MiniDiscs zur der Daten ein magnetooptisches Verfahren wie bei MO-Disk bei dem die Brechungseigenschaften eines Materials ein Magnetfeld geändert wird. Diese Änderung kann stattfinden wenn das Material über eine bestimmte erwärmt wird.

Der Schreibvorgang gliedert sich meist in Stufen. Zum Löschen wird die Disk durch Laser auf den zu löschenden Datenspuren erhitzt gleichzeitig einem Magnetfeld ausgesetzt um einen einheitlichen zu erhalten der einem bestimmten logischen Wert oder Null) entspricht. Im zweiten Schritt wird Disk nur noch punktuell erhitzt umd einem Magnetfeld ausgesetzt um Pits (Information) wie bei CD zu schreiben. In einem (optionalen) dritten wird die geschriebene Information überprüft.

Dadurch dass ein magnetooptisches Medium gleichzeitig und einem Magnetfeld ausgesetzt sein muss um Zustand der Daten zu ändern ist es sehr sicheres Speichermedium. CD-RWs hingegen arbeiten nur über die Temperatur Speichermediums.

Vor- und Nachteile

Die Vorteile der MiniDisc sind ihre sowie Schmutzunanfälligkeit der schnelle Titelzugriff (gegenüber dem DAT ) die praktisch unbegrenzte Wiederbespielbarkeit (ähnlich CD-RW) 1:1-Aufnahmemöglichkeit sowie leichte Editierbarkeit (Titel verschieben Titel abschnittweises Löschen Texteditierung für Titel etc.) mittels Aufnahmegeräte (mittlerweile auch für CDs mit den Phillips eingeführten CD Recordern für Audioaufnahme realisiert).

Ein Nachteil besteht in der Kompression Audiodaten. Damit ist die MiniDisc für Studiozwecke so dass dort vereinzelt noch das DAT dem Festplattenrecording eingesetzt wird.



Bücher zum Thema MiniDisc

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/MiniDisk.html">MiniDisc </a>