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Minijob


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Der Begriff Minijob geht in Deutschland auf die Neuregelungen den geringfügigen Beschäftigungen vom 01.04.2003 zurück dessen die "Gesetze für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt" 01.01.2003 sind. Es ist Bestandteil des Hartz-Konzeptes Reformierung des Arbeitsmarkts.

Ziel ist es:

  1. Im Niedriglohnbereich die Sozialversicherungsbeiträge zu senken geringfügige Beschäftigung attraktiv zu machen
  2. jede Art von legaler Beschäftigung sozial
  3. den Anreiz zur Aufnahme einer Beschäftigung Art zu erhöhen und damit verstärkt Arbeitslose Aufnahme einer Beschäftigung wieder dem Arbeitsmarkt zuzuführen
  4. den Sozialversicherungen weitere Beitragsquellen zu ihrer Stabilisierung (siehe auch Rentenproblematik )zu erschließen.

Folgende drei Beschäftigungsverhältnisse werden unterschieden:

  • Der Minijob (grundsätzlich für Beschäftigung mit einem Bruttoverdienst max. 400 EUR/Monat)
  • der Niedriglohn-Job (Beschäftigung mit einem Bruttoverdienst von 400-800 auch Midijob genannt)
  • das reguläre Beschäftigungsverhältnis (Beschäftigung mit einem über 800 EUR/Monat).

Es werden drei Arten von Minijobs unterschieden:

  • Geringfügiger Job : Regelmäßige Arbeit jedoch nicht höher als 400 €/Monat entlohnt.
  • Kurzfristiger Job : Arbeit für max. 50 Arbeitstage im keine Bruttolohngrenze.
  • Job im Privathaushalt : Arbeit in einem Privathaushalt als Haushaltshilfe Putzfrau).

Beschreibung

Für alle drei Arten müssen unterschiedliche vom Arbeitgeber (AG) in die Sozialversicherung getätigt die zusätzlich zum Arbeitslohn zu entrichten sind. Der (AN) muss keine Sozialversicherungsbeiträge leisten.

Die Sozialversicherungsbeiträge sind vom AG pauschal entrichten:

  • Bei einem geringfügigen Job beträgt die 26 3% des Bruttolohns. Sie setzt sich aus Pauschalen für die Rentenversicherung (12%) der (11%) einer Versicherung für Lohnfortzahlung für den im Krankheitsfall (1 3%) sowie einer pauschalen (2%). Die pauschale Minijobsteuer kann per arbeitsvertraglicher auf den Arbeitnehmer abgewälzt werden.
  • Bei einem kurzfristigen Job beträgt die 13 3% des Bruttolohns. Sie setzt sich aus Pauschalen für die Rentenversicherung (12%) und Versicherung für Lohnfortzahlung für den Jobber im (1 3%).
  • Bei einem Job im Privathaushalt fallen Pauschalen für die Sozialversicherung an.

Freiwillig kann der Jobber (Arbeitnehmer) einen seines Verdienstes in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. erhält dann die volle Absicherung der gesetzlichen und sorgt gleichzeitig für seine Altersvorsorge vor. Beitrag beträgt dann 7 5% des Bruttolohns.

Rechenbeispiele:

  1. Der AG stellt einen Minijobber für Bruttoverdienst von 300 €/Monat an. Es liegt geringfügiger Minijob vor. Der AG muss zusätzlich Lohn 26 3% Sozialversicherungsbeiträge abführen. Dies sind € + 78 90 € = 378 € Gesamtkosten/Monat.
  2. Der AG stellt einen Minijobber für Wochen für eine bestimmte Aufgabe an. Der erhält dafür 1.000 €. Es liegt ein Minijob vor. Der AG muss zusätzlich zum 13 3% Sozialversicherungsbeiträge abführen. Dies sind 1.000 + 133 00 € = 1.133 00 an Gesamtkosten.
  3. Die Familie X stellt die Putzfrau an um wöchentlich die Wohnung zu putzen. bekommt die Putzfrau im Monat 300 €. Familie muss keine Beiträge zur Sozialversicherung abführen. muss Sie den Verdienst auf der Lohnsteuerkarte Y bescheinigen oder alternativ 25% Pauschalsteuer abführen.

Die pauschalen Sozialversicherungsbeiträge oder pauschalen Steuern an den Sozialversicherungsträger abgeführt werden. Zahlungsempfänger ist Bundesknappschaft (BSK) in Bochum. Vor Aufnahme eines ist der BSK jeder Minijob zu melden. Dazu ist ein Meldevordruck einzureichen. Als besonderen Service bietet die an die Pauschalen im Lastschriftverfahren vom Konto Arbeitgebers einzuziehen.


Links zur Bundesknappschaft mit Download der http://www.bundesknappschaft.de



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