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Molotow-Cocktail


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Ein Molotow-Cocktail ist eine mit einer brennbaren Flüssigkeit und mit einem brennenden Stofffetzen versehene Flasche die als Wurfwaffe verwendet wird und beim Aufprall zerspringt wodurch sich die Flüssigkeit

Typische Füllungen eines Molotow-Cocktails sind Benzin Öl oder Alkohol (meist in der Form Ethanol oder Methanol . Daneben werden gelegentlich andere Stoffe in Menge hinzugemengt: Phosphor (stellt sicher dass die Flasche auch explodiert); Teer (die brennende Masse bleibt auf dem haften); Säure (die brennende Masse durchdringt auch eigentlich Stoffe). Der Anteil Flüssigkeit zu Luft in Flasche beträgt etwa 2:1. Molotow-Cocktails sind schnell und billig herzustellen und finden daher vor Anwendung bei Aufständen Guerillakriegen im Straßenkampf oder bei Brandanschlägen. Da Feuer meist nur kurze Zeit brennt und Brandtemperatur relativ gering ist die brandstiftende Wirkung Vergleich mit ähnlichen Waffen relativ gering.

Geschichte

Erstmals eingesetzt wurde die Waffe im spanischen Bürgerkrieg ( 1936 - 1939 ) jedoch nicht unter dem Namen Molotow-Cocktail.

Der Name wurde 1939/40 von finnischen Soldaten in Anlehnung an Wjatscheslaw M. Molotow den damaligen sowjetischen Regierungschef und Außenminister benutzt welcher für sowjetische Invasion in Finnland im sogenannten Winterkrieg verantwortlich gemacht wurde. Die Finnen setzten erfolgreich gegen russische Panzer ein. Die finnische Armee ging dazu die Cocktails industriell herzustellen und mit den Streichhölzern paketweise an die Front zu schicken.

Massenhaft zum Einsatz kamen Molotowcocktails ebenso Aufstand im Warschauer Ghetto wie während des sowjetischen Einmarschs der Ungarnaufstand beendete.

Heutzutage werden Molotow-Cocktails vor allem bei Demonstrationen sowie in Kriegen als billiger Ersatz Handgranaten eingesetzt. In Deutschland ist der Besitz Bauen das Benutzen sowie das Verbreiten von zum Bau eines Molotow-Cocktails laut Waffengesetz verboten.



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