Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 21. Juli 2019 

Montparnasse


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Montparnasse ist ein Stadtteil von Paris . Er liegt auf dem linken Ufer Flusses Seine sein Zentrum liegt an der Kreuzung Boulevard de Montparnasse mit dem Boulevard Raspail. ist ein Teil des 14. Arrondissements und erst seit den 1860ern Teil von Paris es zusammen mit anderen Bezirken und Dörfern wurde.

Montparnasse ist auch Namensgeber für:

Der Name Montparnasse stammt von dem Parnass aus der griechischen Mythologie ab. Er ist Heimat der neun Göttinnen der Künste und Wissenschaften den Musen . Als im 17. Jahrhundert viele Studenten die hügelige Gegend von Montparnasse kamen um zu rezitieren gab man der Ortschaft diesen

Die Hügel wurden im 18. Jahrhundert um den Boulevard Montparnasse zu bauen. Während und nach der Französischen Revolution eröffneten hier viele Kabarets und Tanzvergnügen.

Wie auch Montmartre wurde das Viertel Montparnasse zum Beginn 20. Jahrhunderts während der sogenannten Verrückten Jahre Années Folles ) berühmt als hier das Herz des und künstlerischen Lebens von Paris schlug. In Jahren zwischen 1910 und 1940 zogen die schrittweise von Montmartre nach Montparnasse. Einen wichtigen im Leben des Viertels nahmen die legendären ein.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kamen Bildhauer Maler Dichter und Komponisten aus der Welt nach Montparnasse um in der kreativen des Viertels eine billige Wohnung in einer Künstlerkolonien wie z.B. La Ruche zu finden. der Künstler lebten und arbeiteten im stickigen Zimmern die häufig von Mäusen heimgesucht waren verkauften ihre Arbeiten für wenig Geld um etwas zu essen kaufen zu können. Jean Cocteau sagte einmal daß in Montparnasse Armut Luxus sei. Einer der ersten Kunsthändler der Arbeiten der Künstler jener Zeit förderte war Kahnweiler; heute jedoch verkaufen sich die Arbeiten damals hoffnungslosen Künstler für Millionen von Dollar.

Einige der berühmten Personen die damals Montparnasse wohnten waren:

Pablo Picasso Guillaume Apollinaire Ossip Zadkine Moise Kisling Marc Chagall Nina Hamnett Fernand Leger Jacques Lipchitz Jacob Blaise Cendrars Chaim Soutine Michel Kikoine Kremegne Amedeo Modigliani Ford Madox Ford Ezra Pound Marcel Duchamp Suzanne Duchamp-Crotti Constantin Brancusi Paul Fort Juan Gris Diego Rivera Tsuguharu Foujita Marie Vassilieff Léon-Paul Fargue Alberto Giacometti Andre Breton Pascin Salvador Dalí Jean-Paul Sartre Henry Miller Samuel Beckett Joan Miró und während seines Abstiegs auch Edgar Degas .

Im Viertel war die Kreativität mit ihren Eigenheiten willkommen. Jeder Neuankömmling wurde von Bewohnern ohne Vorurteile aufgenommen. Als Tsuguharu Foujita Jahr 1913 aus Japan ankam und niemanden traf er Soutine Modigliani Pascin und Leger noch am gleichen Innerhalb einer Woche hatte er sich mit Juan Gris Pablo Picasso und Henri Matisse angefreundet. Im Jahr 1914 kam die Malerin Nina Hamnett in Montparnasse an und Mann der am identisch im Café Rotonde saß stellte sich als Modigliani Maler und Jude vor. Sie wurden gute Freunde und erzählte später wie sie sich von Modigliani Hose und ein Hemd borgte um die Nacht auf der Straße vor dem Café La Rotonde zu tanzen.

Während fast die ganze künstlerische Gemeinde Montparnasse ums Überleben rang kamen wohlhabende Prominente den USA wie Peggy Guggenheim Edith Wharton und Harry Crosby um von der kreativen Atmosphäre anstecken zu lassen. gründete mit seiner Frau Caresse 1927 den Black Sun Press in Paris und brachte von späteren Größen wie D. H. Lawrence MacLeish James Joyce Kay Boyle Hart Crane Ernest Hemingway William Faulkner Dorothy Parker und anderen heraus.

Die Cafés und Bars von Montparnasse ein wichtiger Treffpunkt wo die neuen Ideen wurden und sich entwickelten. Das Zentrum der und des Nachtlebens war am Carrefour Vavin welcher mittlerweile in Place Pablo-Picasso umbenannt wurde. In den Cafés wie Le Dôme La Closerie des Lilas La Rotonde Le Select und La Coupole -- sie alle existieren nach wie -- konnten arme Künstler für wenig Geld Tisch für die ganze Nacht besetzen. Wenn einschliefen durften die Kellner sie nicht aufwecken. gab häufig Streit manchmal durch intellektuelle Meinungsverschiedenheiten durch Alkohol verursacht. Wenn es Prügeleien gab das passierte häufig kümmerte das die Polizei Wenn jemand seine Rechnung nicht bezahlen konnte gab es Café-Besitzer die zum Beispiel ein annahmen bis es der Künstler gegen die auslösen kam. So hatten viele Cafés eine von Bildern an den Wänden die heute wichtigsten Museen vor Neid erlassen lassen würde.

Einer der vielen Plätze wo sich Künstler versammelten war die Dingo-Bar in der des Le Dôme in 10 rue Delambre . Sie war der bevorzugte Ort wo Amerikaner trafen und wohin der kanadische Schriftsteller Callaghan mit seinem Freund Ernest Hemingway kam beide damals noch Schriftsteller deren nicht veröffentlicht waren. Man Ray gründete sein Studio im l'Hôtel des Ecoles in 15 rue Delambre . Hier begann er seine Karriere als und hier posierten James Joyce Gertrude Stein Jean Cocteau .

In der rue de la Gaité da es viele großartige Musiktheater und insbesondere das berühmte "Bobino." Hier traten die Künstler der damaligen Zeit wie Damia Kiki und Georgius auf sie alle hatten Künstlernamen nur aus einem Namen manchmal ihr Vorname was damals sehr populär war. Sie spielten vor ausverkauftem Haus. In der gleichen Gegend Les Six gegründet die eine Musik spielten deren die Ideen von Erik Satie und Jean Cocteau waren .

Der Dichter Max Jacob sagte er nach Montparnasse gekommen um schrecklich zu sündigen . Marc Chagall drückte es eleganter aus in dem seine Gründe warum er nach Montparnasse gekommen wie folgt erklärte: Ich wollte das mit meinen eigenen Augen wovon ich nur von so weit weg hatte. Diese Revolution des Auges diese Rotation Farben die sich spontan und unerwartet mit anderen vermischen und in einen Strom von Linien überging. Das konnte man in meiner nicht sehen. Die Sonne der Künste schien auf Paris.

Nicht nur Künstler kamen in das sondern auch Menschen die aus politischen Gründen Exil gehen mußten ließen sich in Montparnasse Dazu gehörten Lenin Trotzki Porfirio Diaz und Simon Petlyura.

Während des Zweiten Weltkrieges und der Besetzung von Paris mußten Künstler die Stadt verlassen. Montparnasse konnte danach usprüngliche Größe nie wieder erreichen. Wohlhabende Persönlichkeiten Peggy Guggenheim die den Künstler Max Ernst heiratete lebten in den eleganten Vierteln Paris kamen aber in die Studios von um Kunstwerke zu kaufen und die heute im Guggenheim-Museum zu finden sind.

Im Jahre 1998 eröffnete mit dem Musée du Montparnasse ein neues Kunstmuseum. Es hat nur kleines Budget das von der Stadt Paris Verfügung gestellt wird; daneben ist es eine Non-Profit-Organisation. Es zeigt eine Sammlung von Kunstwerken von Freunden des Viertels und der Kunst Verfügung gestellt wurden.

In Montparnasse befindet sich das Institut Louis Pasteur und die alten Katakomben von Paris.

In der Gegend um den Bahnhof Montparnasse gibt es viele bretonische Restaurants die auf die bretonischen Crêpes spezialisiert haben.

Siehe auch: A. M. Cassandre Guillaume Apollinaire Charles Trenet



Bücher zum Thema Montparnasse

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Montparnasse.html">Montparnasse </a>