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Murad I.


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Murad I. genannt Khudavendighiar (* 1319 [1326?] † 1389 ) war 1359 bis 1389 Sultan des Osmanischen Reiches .

Murad war der jüngere Sohn von Orhan und der griechischen Prinzessin Nilofer. Als türkischer Monarch konnte Murad dauerhaft in Europa Fuß fassen; das Hauptziel während seiner war es die europäischen Herrschaftsgebiete des Reiches Die Rebellionen des Fürsten von Karaman behinderten Plan und mehr als einmal wurden ihm dieser Richtung Probleme bereitet bis in der Schlacht von Konya die Macht des Fürsten von Karaman wurde.

Der Zustand Europas spielte Murad in Hände: Bürgerkrieg und Anarchie herrschte in den Ländern Zentraleuropas vor wo das Feudalsystem in den letzten Zügen lag; die Balkanstaaten waren durch gegenseitige Eifersüchtigkeiten entzweit. Die von Adrianopel (die zweitwichtigste byzantinische Stadt) gefolgt von weiteren Eroberungen brachte Koalition unter dem König von Ungarn zusammen aber sein fähiger Leutnant Lalaschahin erste Beylerbey von Rumelien besiegte 1363 die Verbündeten in der Schlacht von Im Jahr 1366 wurde der König von Serbien bei Samakovo geschlagen und gezwungen Tribut zahlen; eine Wiederaufnahme des Kriegs 1381 führte zur Eroberung von Sofia ( Bulgarien ) zwei Jahre später.

Europa war nun aufgerüttelt. Lazar König Serbien bildete mit den Albanern den Ungarn und den Moldauern eine Allianz gegen die Türken. Murad zurück nach Europa und traf im Kosovo auf seine Gegner (siehe Schlacht auf dem Amselfeld ). Der Sieg neigte sich schließlich der Seite zu. Als die Schlappe der Christen abzeichnete schaffte es ein Serbe namens Milos zu Murads Zelt vorzudringen indem er vorgab Deserteur zu sein und dem Sultan ein Geheimnis mitteilen zu müssen. Dort erstach er

Murad war von selbständigem Charakter und Intelligenz. Er mochte das Vergnügen und den war unbarmherzig und schlau. Nachdem er lange das Kommando einer fernen Provinz in Asien war während sein Bruder Süleiman einen beneidenswerten in Europa hatte wurde er rachsüchtig. In Unterdrückung einer Rebellion seines Sohnes Saudi (dem Mal dass der Sohn eines Sultans gegen Vater die Waffe erhob) bewies er große Murad verlegte den osmanischen Regierungssitz von Brusa Adrianopel (in "Edirne" umbenannt) wo er einen baute und die Stadt verschönern ließ. Die des feudalen Timar-Systems und seine Erweiterung nach war im wesentlichen sein Werk.

Vorgänger:
Orhan I.
1326 - 1359
Osmanische Sultane Nachfolger:
Bayezid I.
1389 - 1402



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