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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 17. Februar 2020 

Nördlicher Seebär


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Nördlicher Seebär

Nördlicher Seebär Bulle

Systematik
Unterklasse : Höhere Säugetiere (Eutheria)
Ordnung : Raubtiere (Carnivora)
Unterordnung : Hundeartige (Cynoidea)
Familie : Ohrenrobben (Otariidae)
Gattung : Callorhinus
Art : Nördlicher Seebär ( C. ursinus )

Der Nördliche Seebär (Nördliche Bärenrobbe Callorhinus ursinus ) ist eine hauptsächlich in der Beringsee beheimatete Ohrenrobbe . Mit den Südlichen Seebären hat er das wollige Fell gemein mit ihnen aber nach neuen Erkenntnissen nicht eng verwandt.

Inhaltsverzeichnis

Merkmale

Zwischen Männchen und Weibchen gibt es Unterschiede in Größe Gewicht und Färbung. Die sind hellbraun gefärbt messen etwa 140 cm sind 50 kg schwer. Ausgewachsene Bullen sind schwarz oder rotbraun über 2 m groß um 200 kg schwer.

Verbreitung

Die Kolonien in denen im Sommer Fortpflanzung stattfindet beschränken sich auf einige wenige in der Beringsee und im Nordpazifik. Über gab es Kolonien nur auf den Pribilof-Inseln den Kommandeursinseln zwei zu den Aleuten gerechneten und zu Alaska gehörenden Inselgruppen. Neuerdings gibt es auch Seebärkolonien auf den mittleren Kurilen sowie auf der zu den kalifornischen Channel Islands gehörenden San Miguel Island. Diese Kolonien jährlich und scheinen nun dauerhaft etabliert zu

Außerhalb der Fortpflanzungszeit wandern Seebären weit Manche legen dabei Strecken von 10.000 km mehr zurück. Sie verbringen manchmal mehrere Tage dem Meer ehe sie sich zum Ausruhen Land begeben. Diese winterlichen Aufenthaltsorte liegen an gesamten nordamerikanischen Westküste sowie an den Küsten Japans und Koreas.

Nördlicher Seebär Bulle mit Harem und Jungtieren

Lebensweise

Nördliche Seebären suchen vorwiegend nachts nach Ihre Tauchgänge führen sie regelmäßig in Tiefen 70 m manchmal sogar 200 m. Hierbei sie nach Fischen und Tintenfischen wobei kleine ihre Hauptbeute sind.

Zur Fortpflanzungszeit an den meisten Orten Juni finden sich die Bullen auf den ein. Sie versuchen sich frühzeitig ein Stück zu sichern. Wenn der Platz eng wird es zwischen rivalisierenden Männchen zu Kämpfen. Hierbei jüngere und schwächere Bullen an unattraktive Plätze die weit landeinwärts oder am Rand der liegen. Die stärksten Bullen halten dagegen die Plätze in der Mitte der zukünftigen Kolonie.

Etwa zwei Wochen nach den Bullen die Weibchen ein. Die Stelle an der an Land gehen bestimmt zu welchem Harem gehören. Es gibt allerdings keine wirkliche Kontrolle Bullen. So kann das Männchen nicht wirksam dass Weibchen ins Territorium eines Konkurrenten wechseln nach einem Tauchgang an einer anderen Stelle Land gehen. Ein Männchen wacht über ein hundert Kühe. Ein durchschnittlicher Harem umfasst vierzig

Die Weibchen gebären ihre Jungen etwa Tage nachdem sie an Land gegangen sind. wenige Tage darauf paaren sie sich mit Bullen ihres Territoriums. Die Tragzeit beträgt fast ganzes Jahr beinhaltet aber eine viermonatige Keimruhe während der die Entwicklung der befruchteten vorübergehend unterbrochen ist. Die Jungen sind bei Geburt 65 cm groß haben ein schwarzes und sind theoretisch sofort schwimmfähig. Normalerweise gehen aber für den ersten Monat ihres Lebens ins Wasser. Sie werden drei bis vier lang von der Mutter gesäugt die ihre am Geruch wiedererkennt. Bullen zeigen an den kein Interesse.

Geschlechtsreif werden Nördliche Seebären im Alter etwa fünf Jahren. Bullen können allerdings erst Alter von wenigstens zehn Jahren ein Territorium erhalten und werden sich vorher kaum paaren Die Lebensdauer wird auf 20-25 in Ausnahmefällen Jahre geschätzt.

Schutz

Das Fell galt den Pelzjägern schon immer als das wertvollste unter Robben. Im späten 18. Jahrhundert wurden die Seebärkolonien auf den Aleuten entdeckt. Während sich Seebären im Winter zerstreuten konnten Robbenjäger im einfach an den Küsten anlegen und Tausende Robben problemlos abschlachten. Zu dieser Zeit gab etwa viereinhalb Millionen Seebären auf den Aleuten Hunderttausende mehr auf anderen Inseln entlang der Nordamerikas. Anfangs wurden die Bestände nicht gefährdet die russische Regierung die Fangzahlen einschränkte und Beispiel das Töten junger Männchen verbot. Als 1869 durch die USA aufgekauft wurde fielen solche Restriktionen weg. 1900 waren alle Herden mit Ausnahme jener den Pribilof-Inseln vernichtet; diese war auf 150.000 geschrumpft.

In der 1911 zwischen den USA Japan und Kanada geschlossenen North Pacific Fur Seal Convention wurden endlich Beschränkungen eingeführt. Bis 1917 jede Seebärenjagd verboten für die Zeit danach eine jährliche Quote von 40.000 legal getöteten festgelegt. Durch diese Maßnahme stieg der Bestand 1940 wieder auf 2 5 Millionen Seebären

Seit den 1940ern nehmen die Bestände ab wenn auch allmählich und nicht mehr drastisch wie einst. Es findet zwar eine Ausbreitung statt doch die großen Kolonien auf Beringinseln werden von Jahr zu Jahr kleiner sind heute etwa halb so groß wie den 1940ern. Auch ein vollständiger Stopp des Fangs der seit 1983 verboten ist konnte Trend nicht umkehren. Verantwortlich ist vermutlich die der Beringsee durch die den Seebären die entzogen wird.

Literatur

  • R. Gentry: Behavior and Ecology of the Northern Fur Princeton University Press 1998 ISBN 0691033455
  • R. Nowak: Walker's Marine Mammals of The World. John Hopkins University Press 1999 ISBN 0801873436
  • J. E. King: Seals of the world. Cornell University Press 1983 ISBN 0801415683
  • R. Wandrey: Die Wale und Robben der Welt. Franckh-Kosmos 1997 ISBN 3440070476
  • S. Makarov: Der Nördliche Seebär. Ziemsen 1969

Weblinks

  • Northern Fur Seal Research - Seite der National Oceanic and Administartion (NOAA)



Bücher zum Thema Nördlicher Seebär

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