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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 23. September 2019 

Nationaldemokratische Partei Deutschlands


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NPD ist die Abkürzung für Nationaldemokratische Partei Deutschlands . Es handelt sich um eine vom als rechtsextrem eingeschätzte Partei gegen die 2002 / 2003 ein Verbotsverfahren beim Bundesverfassungsgericht gescheitert ist.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die NPD wurde 1964 gegründet und ging im Wesentlichen aus rechtsextremen SRP ( Sozialistische Reichspartei ) hervor. Aus dieser stammte u. a. spätere Parteivorsitzende Adolf von Thadden . Ebenfalls bedeutsam waren Gruppen der Deutschen Partei (aus der der erste Vorsitzende Thielen sowie mehrere Kleingruppen wie die Vaterländische Union . Auch der ehemals nationalliberale Flügel der FDP war Herkunftsort vieler NPD-Funktionäre so des hessischen Landesvorsitzenden Heinrich Faßbender. Der spätere Bundesvorsitzende Günter Deckert begann seine politische Karriere als örtlicher der damaligen FDP-Jugendorganisation Deutsche Jungdemokraten .

Ihre größten Erfolge erzielte die Partei den sechziger Jahren als es ihr gelang in sieben Landtage einzuziehen. Die NPD erzielte Ergebnisse bis 9 8% (Baden-Württemberg 1968 ). Am Einzug in den Deutschen Bundestag scheiterte sie 1969 nur knapp. Danach versank sie lange die politische Bedeutungslosigkeit. Erst unter ihrem Vorsitzenden Voigt wurde eine strategische Neupositionierung versucht. Die suchte stärkere Verbindungen zu einer neonazistisch geprägten jugendlichen Subkultur aufzubauen. Dadurch wurden die Einflüsse eines geprägten Sozialismus stärker ohne daß dies jedoch Programm Ausdruck gefunden hätte. In neuerer Zeit neonazistische Kräfte wieder mehr auf Distanz zur weil diese ihnen zu bürgerlich erscheint.

Heute ist die NPD in Kommunalparlamenten Länder vertreten. Am meisten Mandate besitzt sie Hessen wo sie mancherorts seit Jahrzehnten ununterbrochen kommunale Vertretung in Fraktionsstärke hat.

Die Partei war stark mit V-Männern des Verfassungsschutzes durchsetzt. Ein wesentlicher Grund dafür dass Verbotsverfahren scheiterte ist dass es dem Bundesverfassungsgericht mehr möglich war zu trennen welche Parteiaktivitäten der Partei selbst und welche vom Verfassungsschutz wurden. Der Landesverband Nordrhein-Westfalen wurde bis zum praktisch vollständig vom Verfassungsschutz kontrolliert.

Parteivorsitzende:

Unterorganisationen

  • Junge Nationaldemokraten ( JN )
  • Nationaldemokratischer Hochschulbund (NHB)

Parteizeitung

  • Deutsche Stimme

Weblinks

Siehe auch: Politische Parteien in Deutschland



Bücher zum Thema Nationaldemokratische Partei Deutschlands

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