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Napoléon Bonaparte


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Für andere Bedeutungen von Napoleon siehe Napoleon (Begriffsklärung) .


Napoléon Bonaparte (* 15. August 1769 als Napoleone Buonaparte in Ajaccio ; † 5. Mai 1821 auf St. Helena ) war als Napoléon I. vom Volk französischer Kaiser . Zwischen 1804 - 1814 sowie 1815 beherrschte er als Eroberer einen Großteil

Napoléon Bonaparte

Napoléon gilt als ein brillianter militärischer Stratege . Er hat als erster europäischer Feldherr Lehren Sunzis studiert und befolgt dessen Buch "Die Kunst des Krieges" 1782 in die französische Sprache übersetzt worden war. Nicht minder geschätzt Napoleons staatsmännische Aufbauleistung in der Zeit nach Französischen Revolution Sein Gesetzbuch Code Civil entfaltet weltweit bis in unsere heutige eine anhaltende Wirkung das bürgerliche Recht.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Napoléon wurde in Ajaccio ( Korsika ) als "Napoleone Buonaparte" geboren das kurz von Frankreich besetzt worden war. Seine Familie gehörte niederen korsischen Adel an. Sein Vater verschaffte eine Erziehung in Frankreich wo er der jüngste seiner Zeit wurde.

Er zog mit neun Jahren nach und betrachtete sich ursprünglich als Ausländer und Als die Französische Revolution 1789 ausbrach wurde er Offizier in der französischen Armee . Napoléon kehrte nach Korsika zurück wo Kräfte eine Abtrennung von Frankreich suchten. Sein starb und Napoleon musste als Familienoberhaupt fungieren er noch einen älteren Bruder hatte: Joseph Bonaparte

Karriere in der Revolutionsarmee

Ein Bürgerkrieg brach aus und Napoléons Familie musste Frankreich fliehen. Kurz darauf zogen die Engländer Korsika ein. Napoléon unterstützte die Revolution und machte schnell Karriere. 1793 befreite er Toulon von den mit den Engländern kooperierenden Royalisten. Zum Glück für den Sieger befand neben Saliceti im Lager von Toulon ein viel einflussreicherer Mann: Augustin Robespierre der Bruder von Maximilién. Er war der Einnahme von Toulon zugegen und meldete Ereignis in einem Bericht nach Paris. Das stellte sich sofort ein: Mit Verfügung vom Januar 1794 erhielt Napoléon Bonaparte den Rang Brigadegenerals.

Nach der Entmachtung und Hinrichtung Robespierres Napoléon in Ungnade und wurde kurzfristig als in Haft genommen. Wenig später wurde er der Westarmee gegen die Royalisten in der Später schlug er einen Aufstand der Royalisten Paris im Auftrag des Direktoriums nieder. Dabei setzte er zum erstenmal in der Stadt ein. Dieser Sieg brachte den Oberbefehl über die Italienarmee ein. Zuvor er bei in Paris Joséphine de Beauharnais kennen und lieben.

Als kommandierenden General der schlecht ausgerüsteten Truppen gelang es ihm mehrfach die österreichischen Truppen zu besiegen. Österreich unter der von Erzherzog Karl musste einen ungünstigen Vertrag hinnehmen. Zur Zeit organisierte Napoléon einen Coup der mehrere in Paris entmachtete.

1798 marschierte Napoléon in Ägypten (siehe Die Ägyptische Expedition Napoleons ) ein um Großbritanniens Zugang nach Indien zu stören. Napoléon war den Prinzipien Aufklärung zugetan deshalb nahm er Gelehrte auf Expedition mit. Die Übersetzung des Steins von Rosetta ist ein Ergebnis davon.

Napoleon als erster Konsul

Napoléons Expeditionsflotte wurde in der Seeschlacht von Abukir von der britischen Flotte unter Horatio Nelson fast völlig zerstört. Daher war Napoléon den Landweg angewiesen. In Europa formierte sich eine Koalition gegen Frankreich die Royalisten wurden wieder und Napoléon kehrte 1799 ohne seine Truppen nach Paris zurück. 10. November des gleichen Jahres wurde er Staatsstreich des 18. Brumaire VIII zum Ersten Konsul und Alleinherrscher.

Er vollzog mehrere dauerhafte Reformen im Bildungswesen in der Verwaltung sowie im Rechts- und Finanzwesen. Seine der Code Civil oder Code Napoleon wie sie nach Napoléon auch genannt hat bis zum heutigen Tag in vielen Bedeutung.

Im Jahre 1800 griff Napoléon Österreich an und besiegte erneut vor allem in der Schlacht bei am 14. Juni 1800. In der Schlacht sein enger Mitstreiter General Desaix. Danach unterschrieben die Briten einen Friedensvertrag.

1802 war Thomas Jefferson bereit New Orleans von Napoléon zu kaufen der kurz der unumstrittene Herrscher von Frankreich geworden war Louisiana von Spanien erworben hatte. Jefferson sandte James Monroe nach Paris um die Verhandlungen beim von Louisiana zu unterstützen.

Das Wiederaufflammen des Krieges zwischen Großbritannien Frankreich war unausweichlich. Napoléon hatte gerade einen militärischen Rückschlag erlitten als seine Armee die Santo Domingo erobern und eine Basis errichten sollte Gelbfieber und erbitterten Widerstand angeführt von Toussaint l'Ouverture zerschlagen wurde.

Napoléon wusste dass er mit seinen westlichen Streitkräften Louisiana nicht verteidigen können würde beschloss das gesamte Gebiet an die Vereinigten Staaten zu verkaufen. Die amerikanischen Unterhändler waren 2 Millionen Dollar für New Orleans auszugeben. waren verblüfft als ihnen das gesamte Gebiet Golf von Mexiko bis Kanada und vom Mississippi bis zu den Rocky Mountains - eine Fläche so groß wie damaligen Vereinigten Staaten - für weniger als Millionen Dollar angeboten wurde.

Napoléon als Kaiser

Nachdem Napoléon seinen Einfluss auf die Schweiz und Deutschland vergrößert hatte gab eine über Malta den Briten einen Vorwand um Frankreich den Krieg zu erklären und die französche Opposition zu unterstützen (Beginn der Napoleonischen Kriege ). Nachdem ihm in einer Volksabstimmung die angetragen wurde krönte sich Napoléon am 2. Dezember 1804 in der Zeremonie selbst zum Kaiser. war eine ungewöhnliche Szene als er die Krone Pius VII. aus den Händen nahm und sich aufs Haupt setzte. Diese Szene war allerdings und keineswegs wie später dargestellt die Handlung Diktators. Das Gemälde zu dieser Zeremonie stammt Maler David der nachträglich die Mutter Napoléons auf einer Empore sitzend darstellte. Nachträglich deshalb Laetitia Bonaparte sich geweigert hatte bei der anwesend zu sein. Der Kaiser bestand aber deren Anwesenheit wenigstens im Bild dargestellt. Da Zeremonie sich über Stunden hinzog konnte der von Zeit zu Zeit ein Gähnen nicht Er hielt das Szepter in der Hand ein Kinderspielzeug und flüsterte seinem Bruder Joseph Wenn uns jetzt unser Vater sehen könnte! Kaiserin Josephine war von der Krönung so beeindruckt man sie spät abends dazu überreden musste Krone zum schlafengehen abzulegen.

Napoléon Bonaparte

Der französische Plan zusammen mit den die Briten zur See zu schlagen schlug Trafalgar fehl und die Briten erlangten die Herrschaft über die Weltmeere.

In Europa hatte sich eine weitere gegen Napoléon formiert. Napoléon griff an und sich am 3. Dez. 1805 einen großen gegen Österreich und Russland in der Schlacht bei Austerlitz auch Dreikaiserschlacht genannt. Als Ergebnis wurde praktisch Herrscher über die meisten Gebiete Europas. Oktober 1806 kam es zu der Schlacht bei Jena und Auerstedt in der die preussischen Truppen vernichtet Die französischen Truppen marschierten in Berlin ein; blieb für Jahre besetzt und musste hohe bezahlen. Napoléon marschierte durch Polen und unterzeichnete ein Abkommen mit dem Zar Alexander I. das Europa zwischen den beiden Mächten

Napoléon setzte einen europaweiten Handels boykott (die sog. Kontinentalsperre ) gegen Großbritannien durch und setzte einen König in Spanien ein. Die Spanier erhoben und es gelang Napoléon nicht den Aufstand

Während sich Frankreich mit Spanien beschäftigte Österreich 1809 in den Schlachten von Aspern und Wagram Napoléons Armeen an und wurde geschlagen. diesem Jahr ( 1809 )ließ sich Napoléon auch von Josephine de Beauharnais scheiden da sie ihm keine Kinder konnte. Sie hatte das schon länger gewusst Angst vor der Scheidung gehabt und es deshalb nicht gesagt. Die Generäle und Politiker bedrängten ihn Marie Luise zu heiraten. Aufgrund Vorzüge durch diese Heirat nämlich der Stärkung österreich-französischem Bündnisses und der Legitimation des Kaiserreichs die Heirat im Jahr 1810 geschlossen. Marie Louise war die älteste des österreichischen Kaisers Franz 1. Außerdem brauchte ja einen Nachfolger den ihm Marie Louise 1811 schenkte. Sie gebahr Napoléon 2. Napoléon zweimal ihn als Erben einzusetzen aber regiert er nie.

Zar Alexander I. war Napoléon gegenüber geworden und lehnte es ab mit ihm die Briten zu kooperieren. Napoléon marschierte deshalb Russland am 24. Juni 1812 ein und damit den Vaterländischen Krieg . Sein Plan war wie bei den typisch napoleonischen "Blitzfeldzügen" gewohnt eine schnelle spektakuläre herbeizuführen die den Krieg bald beenden und einleiten sollte. An eine Besetzung Russlands war gedacht. Für den Fall dass eine Entscheidungsschlacht dem Winter 1812/13 nicht möglich gewesen wäre ein Winterlager im Baltikum bezogen werden um Feldzug im Frühjahr 1813 fortzusetzen.

Doch mit folgender Taktik der Russen Napoléon nicht gerechnet: Die russischen Truppen zogen immer weiter in die Weite des Landes und verweigerten wohlweislich eine frühe Austragung einer Feldschlacht. Dieser Rückzug in die Tiefe des entfaltete auf den französischen Kaiser und seine eine gewisse Sogwirkung die auf Napoléons Ungeduld den ursprünglichen Plan eines zwischenzeitlichen Winterlagers zunichte und die Grande Armée den stet zurückweichenden Korps nachsetzen ließ. Erst bei Borodino stellten sich die Russen unter dem Kutusow einer Abwehrschlacht die für beide Seiten blutig und verlustreich verlief und letztlich unentschieden

Doch durch diesen Pyrrhus-Sieg gelang es zunächst ohne weiteren Kampf Moskau einzunehmen. Von Einwohnern waren 15.000 geblieben Bettler Sträflinge und Es waren Inhaftierte Sträflinge angeheuert worden die dem Versprechen der Amnestierung die Stadt an Stellen in Brand setzten. Es gelang nicht Feuer zu löschen da selbst die Löschgeräte größten Teil zerstört waren. Der deutschstämmige Gouverneur hatte ebenso Pumpen und Schläuche wegschaffen lassen. aus Holz gebauten Häuser brannten in kürzester nieder dazu kam der Wind der alle zunichte machte. 8.500 Häuser wurden in 4 zerstört 4/5 der Stadt.

Und immer noch wartete Napoléon 2 lang auf Antwort von Zar Alexander erhielt keine Nachricht. Alexander von seinen Beratern (unter dem Freiherrn vom Stein und preußischer Exil-Offiziere) zur Unnachgiebigkeit gedrängt wollte keinen Frieden (entgegen früherer Versicherungen seinerseits). Der Marsch nach Moskau 12 Wochen gedauert ebensoviel brauchte man für Rückmarsch. Aber anstatt loszumarschieren wartete er immer auf ein Wort von Alexander. Er studierte Almanache und stelle fest dass der strenge auf der Breite von Moskau gewöhnlich Ende einsetzte. Aber nun fielen am 15. Oktober 7 Zentimeter Schnee und immer noch wartete auf eine Nachricht von Alexander. Dann aber am 18. Oktober Marschall Joachim Murat von Kutusow vor Moskau angegriffen wurde 2500 Mann verlor erwachte Napoléon aus seiner Stimmung und gab den Befehl zum Abmarsch.

Am 19. Oktober 1812 um 2 nachmittags verließen die ersten Einheiten Moskau. Napoléons (von ihm selbst zugegeben) war der immer aufgeschobene Rückzug sowie die Wahl der Hinmarschroute ihrer "verbrannten Erde" anstatt einen weiter südlich Bogen zu beschreiben. Tatsächlich war der Winter einer von mehreren Gründen für die Niederlage; war sicher auch die sehr schlecht vorbereitete der Versorgung der Truppen. Es gab Nächte denen mehrere Tausend Pferde starben. Die Armee immer wieder von marodierenden Kosaken angegriffen. Napoléon bei diesem Feldzug die meisten seiner Soldaten. schwerer Verluste war der Übergang über den Beresina eine Leistung ohnegleichen.

Er marschierte los mit etwa 530.000 und 50.000 Pferden und kam mit kaum Mann zurück wobei die meisten Verluste die bzw. gepressten Truppen der Vasallenstaaten zu tragen Durch diese schwere Niederlage Frankreichs ermutigt griffen Nationen in Europa gegen Frankreich zu den Die endgültige Niederlage der Franzosen kam 1813 in der Völkerschlacht bei Leipzig . 1814 bildete sich ein Bündnis aus Großbritannien Preußen und Österreich gegen Napoléon. Der Feldzug 1814 auf französischem Boden gilt auch heute militärgeschichtlich betrachtet strategisch wie taktisch als Napoléons und Illustrierung napoleonischer Taktik überhaupt: Mit deutlich Kräften durch geschicktes und temporeiches Manövrieren den drückend überlegenen aber getrennt marschierenden Feind jeweils zu schlagen.

Absetzung Waterloo und die Verbannung

Nachdem Napoléon geschlagen war musste er Exil nach Elba einer kleinen Mittelmeerinsel . Er kehrte aufs Festland zurück wo die Armeen die ihn aufhalten sollten als Führer empfingen. Er erreichte Paris und regierte 136 Tage.

Am 18. Juni 1815 griff Napoléon die Engländer unter dem Herzog von Wellington nahe dem belgischen Ort Waterloo an. Als die preußischen Truppen unter Marschall Blücher den Engländern noch zu Hilfe kommen somit die Schlacht verloren ist flieht er seiner Garde nach Paris. Das Ende dieser markiert gleichzeitig das Ende der Napoleonischen Kriege .

Napoléon musste am 22. Juni abdanken und wurde auf die englische St. Helena im Südatlantik verbannt. Dort schrieb er Memoiren und starb am 5. Mai 1821 . Ob Napoléon sukzessive durch Arsen vergiftet ist ist bis heute umstritten.

Die meisten der durch die Eroberungskriege verursachten Veränderungen auf der politischen Landkarte wurden dem Wiener Kongress wieder rückgängig gemacht.

Ein Geheimsekretär Napoléons war Agathon Fain .

Weblinks

Vorgänger:
(zwischenzeitlich Republik)
Ludwig XVI.
Liste der Herrscher Frankreichs Nachfolger:
Ludwig XVIII.

siehe auch


Literatur :

  • Kleßmann Eckart : Napoleons Rußlandfeldzüge in Augenzeugenberichten 1964
  • Kleßmann Eckart : Deutschland unter Napoleon in Augenzeugenberichten 1965
  • Kleßmann Eckart : Die Befreiungskriege in Augenzeugenberichten 1966



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