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Nashörner



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Nashörner

Nashorn


Systematik
Reihe : Landwirbeltiere (Tetrapoda)
Klasse : Säugetiere (Mammalia)
Unterklasse : Höhere Säugetiere (Eutheria)
Überordnung : Laurasiatheria
Ordnung : Unpaarhufer (Perissodactyla)
Familie : Nashörner (Rhinocerotidae)
Gattungen

Als Nashörner bezeichnet man alle der fünf noch Arten der Unpaarhufer (Perissodactyla) aus der Familie der Nashörner (Rhinocerotidae). Alle fünf Arten entweder in Afrika oder in Asien. Wesentliches der Nashörner sind die Hörner auf ihren Die männlichen Tiere besitzen - wie die - außerdem keinen Hodensack; die Hoden liegen Leibesinneren.

Diese fünf Arten kann man in Gruppen einteilen. Das hochgradig gefährdete Sumatra-Nashorn ( Dicerorhinus sumatrensis ) ist die einzige überlebende Art der Gruppe der Dicerorhinini. Zwei weitere Arten das Panzernashorn ( Rhinoceros unicornis ) und das hochgradig gefährdete Java-Nashorn ( Rhinoceros sondaicus ) haben sich als Arten erst vor 10 Millionen Jahren getrennt. Die beiden afrikanischen das Breitmaulnashorn ( Ceretotherium simum ) und das Spitzmaulnashorn ( Diceros bicornis ) trennten sich vor etwa 5 Millionen Sie unterscheiden sich voneinander unter anderem durch Ernährungsweise. Während das Spitzmaulnashorn ein Weidegänger ist das Breitmaulnashorn ein Laubfresser. Er kann mit vorstreckbaren Oberllippe die Spitze von Zweigen in Maul ziehen.

Systematik

Familie Nashörner (Rhinocerotidae)

  • Gattung Diceros
  • Gattung Cerototherium
  • Gattung Rhinoceros
    • Panzernashorn Rhinoceros unicornis
    • Java-Nashorn Rhinoceros sondaicus
  • Gattung Dicerorhinus
    • Sumatra-Nashorn Dicerorhinus sumatrensis

Siehe auch: Big Five

Nashorn

Nashörner gehören zur Familie der Unpaarhufer sich durch ein oder zwei Hörner auf Maul auszeichnen.

Die Hörner bestehen aus agglutiniertem Keratin einem fibrillären Protein das auch in Haaren vorkommt. Mit werden vorwiegend Knollen ausgegraben die neben Gras und Blättern Hauptnahrung der Tiere darstellen. Nashörner haben einen Körper und kurze dicke Beine. Jeder Fuß drei Zehen die jeweils breite hufähnliche Nägel Die Haut ist dick und grau oder braun Bei den asiatischen Arten ist die Haut Ansatz des Halses und der Beine stark so dass es aussieht als seien die gepanzert. Nashörner haben ein geringes Sehvermögen doch dieser Nachteil durch einen ausgeprägten Geruchssinn und ein sehr gutes Gehör ausgeglichen.

Nashörner leben als Einzelgänger die aber Savannen auch in kleinen Herden auftauchen können. Ist ein Weibchen brünstig kann es zu Kämpfen unter den Männchen Der Sieger wirbt in auffallender Weise um Weibchen: Zu diesem Verhalten gehört die Markierung Reviers mit Urin und Kot ; zudem jagen sich beide Partner kämpfen und kopulieren schließlich. Nach einer Tragzeit von bis 18 Monaten wird ein Junges geboren zweieinhalb Jahre bei der Mutter bleiben kann. ein zweites Jungtier zur Welt so wird ältere zumindest kurzzeitig von der Mutter verjagt.

In früheren geologischen Zeitaltern waren Nashörner verbreitet. So berichteten französische Paläontologen 1999 über fossilen Fund des möglicherweise größten Land bewohnenden das vor etwa 30 Millionen Jahren lebte: in Pakistan gefundene Baluchitherium hatte eine Länge sieben Metern und wog 15 bis 20 es gehörte zu den Vorfahren der heutigen Heute existieren nur noch fünf Arten: drei Asien einschließlich Malaysia und zwei im tropischen Erstere sind durch Schneide- und Eckzähne gekennzeichnet den afrikanischen Arten fehlen und durch die Haut. Das Indische Panzernashorn hat nur ein und erreicht eine Schulterhöhe bis 1 85 sowie eine Kopfrumpflänge bis vier Meter. Es heute ausschließlich in Nepal und im Hochland Assam vor. Ähnlich aber kleiner ist das das im westlichen Java und – wie durch eine Mitteilung des World Wide Fund Nature ( WWF ) bekannt wurde – auch in Vietnam hat. Früher war das Javanashorn außerdem in hügeligen Regenwäldern von Bengalen Birma Borneo und heimisch; 1999 ging man von einem Gesamtbestand nur noch 60 Tieren aus. Das Javanashorn damit als das seltenste Säugetier Asiens. Das Sumatranashorn wurde in einem ähnlichen Verbreitungsgebiet ebenfalls ausgerottet. Das afrikanische Spitzmaulnashorn hat zwei Hörner. Es kommt in Savannen und an den Berghängen südlich von vor.

Das Spitzmaulnashorn hat eine lange spitze bewegliche Oberlippe mit der es beim Fressen umfasst. Es erreicht eine Kopfrumpflänge bis 3 Meter. Nashörner können über zwei Tonnen wiegen Elefanten und Flusspferden gehören sie zu den heute existierenden Landlebewesen. Besonders das Spitzmaulnashorn hat Ruf gefährlich zu sein. Im Allgemeinen sind jedoch friedfertige Tiere – außer sie fühlen bedroht. Ein angreifendes Nashorn ist dann in Tat sehr gefährlich.

Die geschützten Nashörner leiden darunter dass Asien eine große Nachfrage für ihre Hörner Diese werden für kunsthandwerkliche Schnitzereien verwendet aber als Medizin und Aphrodisiakum . Durch diesen Markt sind Nashörner vom bedroht. In neuerer Zeit gibt es allerdings eine leichte Bestandserholung. In Afrika leben nach von 1998 wieder mehr als 11 000 davon 8 900 in Südafrika zumeist in und bewachten Reservaten. Auch Schutzbemühungen Indiens und waren erfolgreich so dass der Bestand an nach Angaben von 1997 auf 2 100 ist. Der Bestand der Sumatranashörner ist dagegen 900 Tieren Anfang der achtziger Jahre auf 350 zurückgegangen – Ursache ist offensichtlich dass Regierungen von Indonesien und Malaysia nur wenige Mittel für den Schutz dieser Tiere bereitstellen.

  • Systematische Einordnung:
Nashörner bilden die Familie Rhinocerotidae. Die Bezeichnung des Indischen Panzernashorns lautet Rhinoceros unicornis die des Javanashorns Rhinoceros sondaicus und die des Sumatranashorns Dicerorhinus sumatrensis . Das Spitzmaulnashorn wird Diceros bicornis und das Breitmaulnashorn Ceratotherium simum genannt.



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