Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 22. September 2019 

Nebenwirkung


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Als Nebenwirkung bezeichnet man eine Wirkung einer Handlung sich neben der eigentlichen Wirkung einstellt. Die Seiteneffekt ist in der Medizin ein unüblicher Falscher Freund in anderen Fachgebieten vor allem der als Lehnübersetzung aus dem englischen side effect ein ebenfalls üblicher Begriff.

In verschiedenen Fachbereichen hat Nebenwirkung eine spezielle Bedeutung. Am bekanntesten sind medizinischen oder pharmazeutischen Nebenwirkungen. Eine Nebenwirkung kann oder unbeabsichtigt sein. Sie kann wenn sie beachtet wird negative Folgen haben.

Medizin

Eine Nebenwirkung ist eine Wirkung eines Medikamentes die nicht zu den beabsichtigten (Haupt-)Wirkungen Medikaments gehört.

"Wenn behauptet wird dass eine Substanz Nebenwirkung zeigt so besteht oftmals der Verdacht sie auch keine Hauptwirkung hat." (Gustav Kuschinsky eines Lehrbuches über Arzneimittelwirkungen)

Eine Nebenwirkung ist eine normalerweise unerwünschte Wirkung eines die zusätzlich zur gewünschten Wirkung auftritt einschließlich mit anderen Substanzen Folgen von Überdosierungen sowie von Abhängigkeiten.

Man kann Nebenwirkungen unterteilen in

  • arzneistofftypische und von der Menge abhängige (meist mit der Hauptwirkung verwandt)
  • unvorhersehbare und mengenunabhängige Nebenwirkungen (zum Beispiel

Diese Nebenwirkungen kann man wieder unterteilen leichte und schwerwiegende Nebenwirkungen. Nebenwirkungen können aber erwünscht sein zum Beispiel wird die antiproliferative Wirkung von Glucocorticoiden bei Psoriasis gewünscht bei mit einem endogenen Ekzem nicht. Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man unter Nebenwirkungen unerwünschte Arzneimittelwirkungen.

Je nach Schwere der Krankheit muss Arzt abwägen ob er das Risiko der mit dem Nutzen des Medikamentes aufwiegen kann.

Die Arzneimittelhersteller sind verpflichtet alle möglichen aufzulisten die während der Anwendung des Medikamentes können. Man beobachtet also eine Gruppe von und notiert alle möglichen Komplikationen. Diese werden Beipackzettel angegeben.

Die Formulierungen wie "häufig" etc. geben die prozentuale Häufigkeit der Nebenwirkungen an; es beim Anwender oftmals Unsicherheit darüber wie oft eine Nebenwirkung auftreten kann:

  • "sehr häufig" bedeutet dass die Nebenwirkung in als 10 % der Fälle auftreten kann muss allerdings beachten das bis zu 90 der Anwender keine Nebenwirkungen spüren);
  • "häufig" bedeutet dass die Nebenwirkung von 1 10 % der Patienten gespürt wird (1 10 Personen von 100);
  • "selten" bedeutet dass die Nebenwirkung 0 1 1 % der Patienten betrifft (1 bis Personen von 1000);
  • "sehr selten" bedeutet dass die Nebenwirkung bei 01 bis 0 1 % der Patienten (1 bis 10 Personen von 10 000);
  • "in Einzelfällen" bedeutet dass die Nebenwirkung bei 001 bis 0 1 % der Patienten (1 bis 10 von 100 000 Personen).

Das Risiko von Nebenwirkungen steigt mit der Einnahme der Anzahl Patienten die das nehmen (wenn 1 Mio. Menschen ein Medikament gibt es mehr Menschen die eine Nebenwirkung - im Gegensatz zu einem Medikament das von 100 Personen genommen wird) und in Regel auch mit der Dosis . Wird ein Medikament nicht vertragen sollte unbedingt mit seinem Arzt sprechen oder zumindest Art der Nebenwirkung beim Arzt oder Apotheker Man sollte niemals eigenmächtig die Dosierung des ändern oder gar das Medikament absetzen.

Das Spektrum möglicher Nebenwirkungen von Medikamenten von relativ harmlosen Begleiterscheinungen (z.B. Müdigkeit) bis zu Wirkungen deren Schaden den Nutzeffekt des übersteigt. Ein Extremfall an unerwünschten Arzneimittelwikungen trat Fall des Schlafmittels Contergan auf das Missbildungen bei Embryos auslöste (und deshalb vom Markt genommen musste).

Nebenwirkungen können aber auch durchaus zur werden. Das Medikament Viagra wurde zum Beispiel ursprünglich als Blutdrucksenker zeigte aber Nebenwirkungen ganz anderer Natur. Als war es relativ unbrauchbar - als Potenzmittel sehr. Das ist aber auch der Grund weshalb Viagra bei der Anwendung als Potenzmittel am Herzen (besonders wenn in Verbindung mit eingenommen) zeigt und weshalb Viagra bei pulmonaler Hypertonie von Säuglingen gegeben werden kann.

Ingenieurwissenschaften

Beispiel:
Große Staudämme die den Wasserabfluss regulieren ermöglichen und zur Stromerzeugung dienen führen als dazu dass Fische Probleme bei ihren Wanderungen können die Ablagerung fruchtbaren Schlamms nicht mehr des ganzen Flussufers sondern nur hinter dem stattfindet und manche Krankheitsüberträger sich in dem Gewässer besser ausbreiten können als in einem

Programmierung Computertechnik Informatik

Nebeneffekt Seiteneffekt Nebenwirkung oder auch einfach Wirkung bezeichnet in der Programmierung Computertechnik und Informatik die Veränderung des Zustands in dem ein Computersystem zu einem bestimmten Zeitpunkt befindet. sind das Verändern von Inhalten einer Programmvariablen die Ausgabe eines Textes auf Bildschirm oder

Seiteneffekte haben in Programmiersprachen eine wichtige Beispielsweise basieren Zuweisungsausdrücke in manchen Sprachen darauf es Seiteneffekte gibt. Ein einfaches Beispiel in Programmiersprache Java :

 a = 2  

In Java hat jeder Ausdruck zunächst einen Wert. Der Seiteneffekt der in diesem eigentlich die Hauptwirkung darstellt besteht darin dass Variable a nach Abarbeitung des Ausdrucks a 2 ihren Zustand geändert hat indem sie den "Inhalt" 2 gespeichert hat.

Siehe auch: Wirkung (Informatik)



Bücher zum Thema Nebenwirkung

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Nebenwirkung.html">Nebenwirkung </a>