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Nervenzelle


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Nervenzellen oder Neuronen sind Zellen im tierischen Körper die für die sowie die Weitergabe und Verarbeitung von Nervenimpulsen zuständig sind. Die Information wird dabei in von Änderungen des Ruhepotentials codiert. Durch das Öffnen von Ionenkanälen in der Zellmembran können Ionen ein- oder ausströmen und so die der Zelle ändern. Diese Ladungsänderung wird passiv durch Aktionspotentiale weitergeleitet und an den Synapsen auf andere Nervenzellen übertragen. Bündel von von Nervenfasern nennt man Nerven . Von den Rezeptoren in den Sinnesorganen zum Zentralnervensystem (ZNS) oder Gehirn ziehende Fasern werden afferent genannt vom Gehirn zu den Effektoren Muskeln Drüsen ) laufende Nervenfasern nennt man efferent. Die muss nicht unbedingt den ganzen Weg bis ZNS nehmen sondern kann für sehr schnelle auch über lokale Reflexbögen laufen. Bei der Erregungsweiterleitung wird zwischen Arten unterschieden: die an marklosen Nervenfasern und an markhaltigen Nervenfasern (= saltatorische Erregungsleitung).

Inhaltsverzeichnis
1 Wirkungen von Giften
2 Weblinks
3 Siehe auch

Aufbau einer Nervenzelle (siehe Abb)


Schematischer Aufbau einer Nervenzelle.

  • Dendriten ( A ) sind feinste plasmatische Verästelungen des Zellkörpers über Synapsen den Kontakt zu Tausenden anderer herstellen und von ihnen Erregungen empfangen.
  • Als Soma ( B ) bezeichnet man den Zellkörper einer Nervenzelle plasmatischen Bereich um den Zellkern ( C ) ohne Dendriten und Axon.
  • Die Weiterleitung der Nervenimpulse an andere erfolgt über das Axon (Neurit) ( D ) einem langen meist unverzweigten Fortsatz der
  • Der Axonhügel am Übergang vom Soma das Axon erzeugt bei Überschreiten der Depolarisationsschwelle ein elektrisches Aktionspotential .
  • Weitere Aktionspotentiale können erst nach einer aufgebaut werden.
  • Die Aktionspotentiale werden über das Axon die Synapse zu anderen Nervenzellen oder Muskelzellen
  • Das Synapsenendknöpfchen ( E ) am Ende des Axons enthält kleine die synaptischen Vesikel . Sie enthalten Neurotransmitter die durch den ca. 30 nm synaptischen Spalt ( F ) diffundieren und das Signal chemisch auf Dendriten nachgeschalteter Zellen übertragen.
  • Synapsen anderer Nervenzellen ( G ) verschalten die Zelle zu einem Netzwerk.

Die Reizweiterleitung ist grundsätzlich in beide möglich. Bedingt aber durch die Inaktivierung der erfolgt die Weiterleitung des Aktionspotential bevorzugt in Richtung. Das Aktionspotential nimmt seinen Anfang am und pflanzt sich regenerativ entlang des Axons fort. Aber auch Ausbreitung in das Soma und die Dendriten möglich.

Wirkungen von Giften

Weblinks


Siehe auch

Spiegelneuronen



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