Netphen liegt Am Südhang des Rothaargebirges und bildet die natürliche Grenze zum Land. Das Stadtgebiet ist geprägt von zahlreichen und Bergrücken. Nördöstlich des Statdtteils Walpersdorf liegt Quelle der Sieg und im Stdtteil Lahnhof liegt die der Lahn .
Das Wappen zeigt im unteren Bereich gold eine schwarzen Eber. Der obere Bereich in blau den hervorbrechenden goldenen nassauischen Löwen welcher von 7 goldenen Schindeln wird. Der springende Eber ist eine Nachbildung ältesten erhaltenen Siegerländer Gerichtssiegel aus dem Jahr 1467 . Es gehörte den "Schöffen tzo Netfe Irmgarteichen". Das Sinnbild des Netpher hat seinen in heidnischen Julfest wo der Eber den Göttern geopfert
Erste Erwähnungen dieser Region des Kreises auf das 11. Jahrhundert zurück. Hier werden wie in den Teilen des alten Kreises Siegen das Fürstenhaus Nassau als Landesherren genannt.
1215 werden die Herren von Hain auf Hainchen aufgeführt.
Im Jahre 1742 fiel Netphen wie alle anderen Gebiete der Lahn an den Prinzen Wilhelm Karl Friso von Oranien Fürst von Diez und Erbe der vereinigen Niederlande . Somit war das Fürstentum Nassau-Siegen teil Niederlande
Napoleon schlug das Siegerland im Zuge seiner Neuordnung Deutschlands dem Großherzogtum Berg zu. Diese Veränderung wurde allerdings 1813 rückgängig gemacht und Netphen wurde wieder der Oranier. 1815 verzichteten diese auf alle deutschen Landesteile Netphen kam 1816 an Preußen .
Am 1. Januar 1969 entstand im Zuge der Kommunalen Neuordnung Großgemeinde Netphen. Diese erlangte am 30. Juni 1997 mit der Überschreitung der 25.000 Einwohnermarkte Kurz vor Beginn des neuen Jahrtausends am 1.1.2000 wurde Netphen dann auch offiziell zur erklärt.
Das Stadtgebiet wird hauptsächlich über die 62 welche das Stadtgebiet von Süd-Westen nach durchschneidet. Für den Güterverkehr existiert auch eine Eisenbahnstrecke welche in füherern Jahren von Irmgarteichen Siegen -Weidenau verlief. Seit geraumer Zeit wird auch Wiedereröffnung für den Personennahverkehr diskutiert. Ansonsten wird der ÖPNV durch Busse der VGWS abgewickelt.
Seit 1996 existier hier ein großer mit Zeugnissen der Vor- und Frühgeschichte. Schwerpunkt die traditionell Wirtschaft des Netpherlandes mit Gerberei Köhlerei sowie Haubergswirtschaft Hude und Imkerei . Im selben gebäude befindet sich auch Kultur- und Touristikbüro.
Der Freizeitpark mit Tennishalle Eisstadion und Die Tennishalle und das Eisstadion wurden im 1976 fertiggestellt und im 14. Mai 1977 zusammen mit dem Hallenbad eröffnet. Das folge kurze Zeit später.
Die Obernautalsperre ist mit 15. Million die größte Trinkwassertalsperre des Siegerlandes. Ein fast 11 km Wirtschaftsweg der komplett um die Talsperre herumführt zu Wanderungen ein. Sie wird überragt von Alten Burg einer Fliehburg und Kultstätte aus LaTené Zeit um 500 vor Christus.
Die Geschichte der Mühle geht bis das 12. Jahrhundert zurück. Sie gehörte bis das 14. Jahrhundert den Schlossherren von Hainchen. damalige Schlossherr schenkte sie dann seinem Pächter. ist seitdem über 5 Generationen im Besitz Familie Weber. Die im Kreis einzigartige Mühle ein oberschlächtigen Wasserrad mit drei Mahlwerken. Je zwei Walzenstühle ein Schrotgang. Alle Mahlwerke und der Aufzug die Getreidesäcke können über Wasserkraft angetrieben werden.
Die Köhlerei zur Herstellung von Holzkohle hat im Siegerland aufgrund der Eisenverhüttung eine lange Tradition. Walpersdorf befinden sich die einzigen noch betriebenen im Siegerland. Verkohlt wird Holz von Eichen Birken und Buchen . Aus rund. 4 Tonnen Holz werden 1 Tonne Holzkohle hergestellt.