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Realismus (Kunst)


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In der Kunst bezeichnet der Begriff "Realismus" einen wirklichkeitsnahen

Der französische Maler Gustave Courbet definierte 1855 im "Realistischen Manifest" realistische Malerei als die ausschließliche Darstellung derjenigen Dinge der Künstler sehen und berühren kann.

Inhaltsverzeichnis

Stilrichtungen des Realismus:

Klassischer Neoklassischer und Akademischer Realismus

Nahezu alle Kunst die vor dem 20. Jahrhundert geschaffen wurde war "realistisch" im heutigen des Wortes.

Der "Neoklassische Realismus" (manchmal auch "klassischer genannt) bezeichnet den westeuropäischen Kunststil von der des 18. Jahrhunderts bis zum frühen 19. Jahrhundert der auf die Schönheitsideale des Klassizismus zurückgeht und sich am Stil der griechischen und römischen Kunst orientierte.

Dieser Stil wurde an den großen Kunstakademien (z.B. an der École de Beaux in Paris ) immer weiter perfektioniert und erreichte als Realismus" seinen Höhepunkt im 19. Jahrhundert in Deutschland Italien England und Frankreich . Die Maler des akademischen Realismus malten geschichtliche und mythologische Themen. Ein bekannter Vertreter Stils ist z.B. William Adolphe Bouguereau . [1]

Neue Sachlichkeit

1925 wurden unter dem Titel “Neue Sachlichkeit” der Mannheimer Kunsthalle Werke von 32 Künstlern Die Bilder waren gekennzeichnet von einer Überschärfe der Darstellung von Gegenständen und Figuren. Man bei dieser nach dem Ersten Weltkrieg entstandenen Malerei auch vom “Magischen Realismus”. 1961 wurde im Haus am Waldsee in wiederum eine Ausstellung unter dem Titel “Neue organisiert.

Vertreter der “Neuen Sachlichkeit”:

American Scene oder Amerikanischer Realismus

Stilrichtung der realistischen Malerei in den USA der 20er und 30er Jahre des 20. Jahrhunderts . Die möglichst wirklichkeitsgetreue Wiedergabe des “american way of life” war Ziel dieses ersten eigenständigen Stils in Amerika sich ganz bewusst gegen die europäische Moderne

Künstler der “American Scene”:

Der Realismus im Dienste einer Ideologie

In der Sowjetunion wurde nach 1930 die Malerei in den Dienst der kommunistischen Gesellschaftstheorie gestellt und auch der Nationalsozialismus in Deutschland duldete keine künstlerische Freiheiten zwang die Kunst in den Dienst der Moderne Kunst vor allem abstrakte Malerei wurde “entartet” denunziert in einer eigens dafür organisierten “Entartete Kunst” gezeigt verboten und den Künstlern Arbeitsmöglichkeit genommen. In abgeschwächter Form wiederholten sich Eingriffe des Staates in die Kunst in DDR auch hier wurde der “Sozialistische Realismus” Gängelband für viele Künstler zumal Staat und die Hauptauftraggeber waren und ein freier Kunstmarkt gut wie nicht existierte.

Fotorealismus

Stilrichtung die nach der Pop-Art in 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts aufkam und die der Fotografie in die großformatige Leinwandmalerei übertrug.

Künstler des Fotorealismus:

  • Chuck Close (* 1940 ) USA
  • Alex Colville (* 1920 ) Kanada
  • Robert Cottingham (* 1935 ) USA
  • Don Eddy (* 1944 ) USA
  • Richard Estes (* 1936 ) USA
  • Franz Gertsch (*[[]]) Schweiz
  • Ralph Goings (* 1928 ) USA

  
Siehe auch: Realismus (Begriffsklärung)



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