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Neurodermitis


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Die Neurodermitis ist eine Hautkrankheit die sich durch schuppende manchmal auch nässende Ekzeme bemerkbar macht. geläufige Bezeichnungen für die Neurodermitis sind: atopisches Ekzem atopische Dermatitis und endogenes Ekzem . Sie tritt in der Regel das Mal bei Kleinkindern auf aber auch Jugendliche Erwachsene können noch an Neurodermitis erkranken.

Die Neurodermitis gilt als nicht heilbar ist jedoch gut behandelbar. Zudem verschwinden bei meisten betroffenen Kinder die Symptome mit dem Von den ursprünglich Betroffenen sind im Erwachsenenalter 70% beschwerdefrei. Die Neurodermitis wird immer häufiger Ob es sich dabei jedoch tatsächlich um Zunahme des Auftretens der Krankheit handelt oder die Neurodermitis heute häufiger diagnostiziert wird weil die Wahrnehmung der Betroffenen und die der verändert hat ist umstritten.

Der Name atopisches Ekzem macht deutlich die Neurodermitis nur schwer einzugrenzen ist. Übersetzt der Begriff lediglich "krankhaft veränderte Haut". Entsprechend sind die Erklärungsversuche der Wissenschaftler und Ärzte auch das Erscheinungsbild der Erkrankung.

Das Hauptproblem für die Betroffenen ist starke Juckreiz. Auch die soziale Komponente kann sein da Betroffene ihre Erkrankung oft an und auch im Gesicht haben. Da der zu den stärksten Reizen des Menschen gehört dieser besonders nachts stark ist kommt es zum Schlafdefizit insbesondere bei Eltern betroffener Kinder. daraus entstehende gereizte Stimmung innerhalb einer Familie das Kind welches wiederum zu einer Verstärkung Juckreizes führen kann.

Zur Linderung wird oft mit Kortison behandelt. Seit kurzem verfügbare Salben (z.B. Elidel) ermöglichen vielen Patienten eine Beschwerdefreiheit ohne

Die Erkrankung tritt meist in Schüben unterschiedlicher Dauer und Stärke auf. Durch die ohne erkennbaren Grund auftretenden Krankheitsschübe die aus unerfindlichen Gründen irgendwann wieder enden entsteht oft große Unsicherheit über die letztlich erfolgreiche Behandlungsmethode.

Die Abgrenzung zu Allergien ist zwar eindeutig in der Praxis aber schwierig da und Neurodermitis zum Teil die gleichen Symptome

Inhaltsverzeichnis

Therapie

Die Therapieformen sind daher sehr vielfältig. kann festgestellt werden dass die Neurodermitis gut behandeln ist. Auch können mehrere Therapien parallel werden. Neben den oben genannten Kortikoiden (Kortison ähnliche Wirkstoffe) und den seit Anfang 2002 kortisonfreien aber auf das Immunsystem wirkenden Präparaten ein paar wichtige hier erwähnt werden:

Die Schulung

Die Schulung als Therapieform wird selten den Ärzten empfohlen und ist dennoch sehr Da jeder Behandler nur stichprobenartig den Patienten kann die eigentliche Behandlung praktisch nur durch Patienten selbst erfolgen. Gelehrt wird unter anderem Unterschied zwischen Neurodermtis und Allergien wie trage Salben / Cremes / Lotionen auf wie ich Verbände an usw. Ein großer Schwerpunkt Schulungen liegt auf psychischen Faktoren der Neurodermtis. Verhaltensregeln für Eltern betroffener Kinder und eine zur (Selbst-)Beobachtung gehören dazu. Auch eine Ernährungsberatung Bestandteil einer Neurodermtis-Schulung. Ebenso wie im Rahmen Schulung kann auch die Mitarbeit in einer das Wissen und damit die Lebensqualität deutlich

Die tägliche Körperpflege

Der typische Neurodermitiker hat eine trockene die einer entsprechenden Pflege bedarf. Hierzu gehört nur kurze und dazu recht kalte Duschen des ausgiebigen heißen Bades. Nach Bedarf werden betroffenen Hautpartien mit fetthaltigen Cremes o. Lotionen Harnstoffhaltige Präparate helfen oft ebenfalls.

Die Vermeidung von Stress

Die Neurodermtis hat eine oft sehr psychische Komponente allerdings je nach Person auch untergeordnet. Allgemein wird Neurodermitikern empfohlen Stress (positiven negativen) zu vermeiden. Bei Kindern kann sehr eine Verschlechterung des Hautzustandes vor z. B. beobachtet werden.

Die Klimabehandlung

Oft helfen auch Reisen ins Gebirge auf die milbenfreie Höhe von 1000 m Winter und 2000 m im Sommer oder das Baden im Salzwasser wegen der geringen mit Allergenen bevorzugt an der Nordsse statt der Ostsee.

Komplementäre Therapieformen

Die so genannte Alternativmedizin hat einige hervorgebracht. Allen gemeinsam ist der deutlich größere des Behandlers für Gespräche als dies beim üblich ist. Durch diese psychisch entlastenden Gespräche diese Therapien oft auch wirksam auch wenn Effekt schulmedizinisch nicht erklärbar ist.

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