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Nil


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Nillandschaft in Oberägypten

Der Nil (arab. Bahr an-Nil ) ist mit über 6500 Kilometern der Fluss der Erde. Sein Einzugsgebiet beträgt 2.870.000 Er fließt in Afrika durch die drei Uganda Sudan und Ägypten . Der Hauptfluss der Weiße Nil entspringt Viktoriasee in Uganda. Bei Khartoum stößt er mit dem Blauen Nil 1529 Kilometer) zusammen der aus dem Tana-See äthiopischen Hochland entspringt. In Ägypten unterhalb von Kairo fächert der Nil zu einem großen auf und fließt in das Mittelmeer .

Inhaltsverzeichnis

Altes Ägypten

Der Nil stellte als 5-20 km Flussoase die Lebensader für die ägyptische Zivilisation dar. Mit seinen jährlichen Überschwemmungen versorgte das Uferland regelmäßig mit Dünger . Er war für die alten Ägypter ein heiliger Fluss. Zur Abflussregulierung künstlichen und Stromproduktion wurde zwischen 1960 und 1970 bei Assuan ein Hochdamm erstellt der den Nil Nassersee staut.

Von der Zeit der Pharaonen bis zum Bau des Assuan-Staudamms wurde der Stand des Nils an so genannten Nilometern gemessen.

Die Quelle

Der Nil besitzt drei Quellflüsse aus Gebirgen von Ruanda und Burundi . Als Kagera-Nil (700 km) fließt er in den Viktoriasee . Seine Quellen liegen in Burundi. Oft er nicht als Teil des Nil angesehen so wird der Viktoriasee als Quellsee bezeichnet. dem Norden des Viktoriasee entstammt der Viktoria-Nil . Dieser fließt über die Owenfälle durch Kiogasee und über die Murchisonfälle in den Er fließt nur in Uganda. Nun wird Nil als Albert-Nil genannt nach Norden. Bei Juba im Sudan (5° Breitengrad) nennt er sich Bahr al-Dschebel . Mit dem Zufluss der Flüsse Bahr und Sobat wird der Nil als Weißer Nil ( Bahr al-Adiad ) bezeichnet wobei oft der ganze Oberlauf genannt wird.

Der zweite Quellfluss ist der Blaue Nil ( Bahr al-Asrak ) der auch als Nebenfluss bezeichnet wird. ist 1350 km lang und entspringt als Abbai aus dem äthiopischen Tanasee. Sie vereinigen sich bei Khartum und Omdurman im Sudan.

Nil in Ägypten

Städte am Ufer

Die Millionenstädte Kairo Giseh (beide Ägypten) und Khartum (Sudan) sind die größten Städte. Die Ägypter bauten ihre Städte oft an den Ebenen des heiligen Flusses. Viele Katarakten und Stauanlagen wurden u. a. für Besiedlung errichtet.

Städte am Ufer mit mehr als Einwohnern:

Sudan:

  • Khartum
  • Omdurman
  • Wad Medani (Blauer Nil)
Ägypten:
  • Assuan
  • Luxor
  • Qena
  • Sohag
  • Asyut
  • Al-Minya
  • Beni Suef
  • Al-Faiyum (etwas westlich)
Im ägypt. Mündungsdelta:
  • Kairo
  • Giseh
  • Alexandria
  • Damanhur
  • Tanta
  • Al-Mansurah
  • Port Said
  • Ismailia
  • Zagazig
  • Al-Mahalla al-Kubra
  • Shubra al-Kheima

Nebenflüsse

Rechte Nebenflüsse:

  • Sobat
  • Blauer Nil (eigentlich Quellfluss)
  • Atbara

Linke Nebenflüsse:

  • Bahr al-Ghazal
  • Wadi el Melik (oft ausgetrocknet)

Tiere

Der Nil besitzt eine artenreiche und Tierwelt. Viele erhielten nach dem Fluss auch Namen wie das Nilkrokodil der Nilhecht die Nilgans die Nil-Grasratte der Nilwaran und auch Nil- oder Flusspferd welches aber heute im Unterlauf nicht vorkommt. Viele Tiere nutzten die Ägypter als oder Vorbilder für Götter.

Geschichte

Bereits die alten Römer waren auf der Suche nach den des riesigen Stromes. Der portugiesische Jesuitenmissionar Pater Pedro Paez entdeckte 1618 die Quelle des Blauen Nils. Der Afrikaforscher James Bruce ( 1730 -[[1794]) entdeckte die Quelle am 4. November 1770 wieder und beanspruchte den Ruhm (vergeblich) sich. Er befuhr 1771 den Blauen Nil bis zur Vereinigung.

Für die Entdeckung der Quelle des Nils der eigentlichen Quelle haben viele Afrikaforscher meist vergeblich gesucht und Hypothesen aufgestellt. 1866 machte sich der berühmte britische Forscher David Livingstone ( 1813 - 1873 ) auf Expeditionen zu der Quelle des und des Kongos . Er meinte sie im See Bangweulusee gefunden zu haben erreichte die wirkliche aber nie. 1857 gingen bereits die Briten John Haning Speker und Richard Francis Burton gemeinsam auf Erkundung des Viktoriasee. John sah in ihm die Quelle Richard Burton im südlicherem Tanganjikasee . 1858 machte sich John Speker nun in mit James August Grant erneut auf Expedition entdeckten 1862 die Riponfällen im Norden des Viktoriasees als Nilquelle oft angesehen wird. Die Quelle Kagara-Nil wurde 1893 von Oskar Baumann entdeckt. Auch Samuel und Romolo Gessi die sich ebenfalls auf Suche machten haben erfolgreiche Expeditionen unternommen.

Weblinks


nil (klein geschrieben) hat im Sprachgebrauch eine Bedeutung.



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