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Oberleitung


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Eine Oberleitung oder Fahrleitung dient bei Bahnen und O-Bussen zur Fahrstromversorgung von elektrischen Triebfahrzeugen .

Gleichstrom oder einphasiger Wechselstrom vereinzelt auch wird dabei mit Spannungen zwischen einigen hundert 25.000 Volt den Fahrzeugen zugeführt. Hierzu sind Abständen von (bei Fernbahnen) 60-80 km Unterwerke an den Strecken angeordnet die den abschnittsweise aus dem nationalen Verbundnetz oder einem Bahnstromnetz speisen. In Gleichstrom-Netzen beträgt der Unterwerksabstand der wesentlich höheren Stromstärken und damit verbundenen maximal 25 km.

Inhaltsverzeichnis

Kettenfahrdraht

Die Oberleitung von Vollbahnen ist zumeist an fortlaufend neben dem Gleis montierten Fahrleitungsmasten mit Auslegern oder an Portalen (starr: Querjoche flexibel: Querfelder ) mittig über den Gleisen aufgehängt. Die können aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt sein sind vor allem Stahlgittermasten oder runde Betonmasten. einigen lawinengefährdeten Gebieten der Schweiz kommen selbst zum Einsatz.

Die Ausleger haben wechselnd unterschiedliche Länge daß die Fahrdrähte in der horizontalen Ebene Zickzack (etwa +/- 0 40 m) verlaufen. wird das Einschleifen von Rillen in die der Stromabnehmer vermieden. In Deutschland und Österreich sind von der Mittellinie von 400 mm in Richtungen üblich in der Schweiz von 200 Daraus resultiert dass die Schleifstücke in den erstgenannten Ländern breiter sind als in letztgenanntem.

Ein Tragseil trägt den eigentlichen Fahrleitungsdraht hält ihn einigermaßen gerade über dem Gleis. hängt das Tragseil in einer Kettenlinie durch; Hänger an denen der Fahrdraht am Tragseil ist sind unterschiedlich lang so dass der annähernd horizontal verläuft. (Daher die Bezeichnung "Kettenfahrdraht".) Fahrdraht (bei Welchselstrombahnen beträgt der Durchmesser ca. mm das Gewicht ca. 0 9 kg/m) aus chemisch reinem Kupfer und hat seitlich in die die Halteklemmen der Hänger greifen dass sich für den Stromabnehmer kein Hindernis Die Hilfsseile sind aus Bronze gefertigt. Zusammen die Seile etwa 1 4 Tonnen pro In Gleichstromnetzen ist es üblich wegen der auftretenden höheren Stromstärken immer zwei in geringem geführte Fahrdrähte zu benutzen.

Um die beim schnellen Durchgang von entstehende Fahrdrahthebung zu dämpfen ist die Aufhängung Tragseils flexibel ausgeführt. Zwischen Ausleger und Seil daher zwei schwenkbar angelenkte Seitenhalter eingebaut.

In mehr oder minder regelmäßigen Abständen ca. 1 5 km) sind Spannvorrichtungen an Masten montiert die Tragseil und Fahrdraht getrennt um die Wärmedehnung auszugleichen. Dies geschieht über und Übersetzungsvorrichtungen; früher waren dies meist Hebelwerke Rollenvorrichtungen. Die Zuggewichte sind dabei Stapel aus die im Jargon "Kekse" heißen.

Einfachfahrleitung

Vor allem bei Straßenbahnen vereinzelt aber auch auf Vollbahnen die elektrifiziert werden sollten wird eine mechanisch weniger Konstruktion verwendet. Dabei ist weder ein eigenes noch komplizierte bewegliche Dämpfungskonstruktionen vorhanden sondern die ist direkt isoliert aufgehängt. Elektrische Spannung und sind bei Einfachfahrleitungen meist geringer. Mangels Schwingungsdämpfung die erreichbaren Geschwindigkeiten aber auf etwa 100 begrenzt.

Mehrpolige Fahrleitungen

Die Oberleitung von Bahnen ist meist einpolig ausgeführt die Rückleitung Stromes erfolgt dann über die metallenen Räder die Schienen zur Versorgungsstation ( Unterwerk ). O-Busse ( Trolley-Bus ) müssen wegen der Gummireifen und fehlender eine zweipolige Oberleitung verwenden. Ebenso haben sehr Trambahnen ebenfalls eine zweipolige Oberleitung verwendet da Rückleitung über die Schiene erst später eingeführt

Bei früheren Versuchsfahrten mit Drehstrom - Lokomotiven wurden dreipolige Dreiphasen-Fahrleitungen mit Seitenschleifern verwendet. an sich sehr günstige Antrieb konnte damals weitergeführt werden weil diese Fahrleitung keinen Einsatz Eisenbahnweichen und Eisenbahnkreuzungen zuläßt. Einige Zahnradbahnen in der Schweiz Jungfraubahn Gornergrat-Bahn ) sind jedoch nach wie vor mit betrieben dort ist jedoch die Oberleitung nur als dritter Pol dient die Schiene. Diese der Oberleitung war bis 1976 ebenso in verbreitet.

Drehstrombetriebene Lokomotiven erzeugen ihren Motorantriebsstrom heute mit bordeigenen aus dem einphasigen Fahrleitungsstrom.

Verwandte Systeme

Stromschienen haben den gleichen Zweck wie Oberleitungen jedoch meist neben dem Gleis montiert. Sie vor allem bei niedrigeren Spannungen und dadurch höherem Stromfluss und dem erforderlichen größeren Leiterquerschnitt eingesetzt.



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