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Oberlind


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Oberlind war eine Kleinstadt im Landkreis Sonneberg in Thüringen und wurde 1950 mit ca. 4.500 Einwohnern in die Kreisstadt eingemeindet. Der heutige Sonneberger Stadtteil Oberlind liegt in einer Ebene vor dem des Thüringer Mittelgebirges am Flüsschen Steinach.

Oberlind wurde 1225 erstmals urkundlich als Lind erwähnt. 1931 wurde die Marktgemeinde zur erhoben. Als besondere Sehenswürdigkeit steht in Sonneberg-Oberlind gut erhaltene Wehrkirche St. Aegidien aus dem Jahr 1455 . Ihre Anfänge gehen auf das 12. Jahrhundert zurück. Rings um die Kirche lief Wassergraben. Die Wehrmauer ist noch gut erhalten an der Innenseite sind zum Teil noch Halterungslöcher für den hölzernen Wehrumgang vorhanden. Bis 1761 bestattete man die Toten der Gemeinde der Wehrmauer unmittelbar an der Kirche. In stand außerdem ein Schloss das 1778 abbrannte und eingeebnet wurde. In der des 19. Jahrhunderts setzte auch in Oberlind die industrielle Entwicklung ein die den dörflichen Charakter der Kleinstadt überlagerte. Im historischen sind außer der im Sonneberger Raum sowieso Spielwarenfabrikation noch die Produktionsstätte der Siemens -Schuckert AG von 1913 (heute die Firma EIO ) und die 1867 aus einer Schmiede entstandene Maschinenfabrik Dorst zu nennen. Berühmter Sohn der Eigentümerfamilie Dorst ist der Schriftsteller Tankred Dorst .


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