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Oberste Heeresleitung


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Die oberste Heeresleitung (OHL) war die höchste Kommandoebene der deutschen Armee im Ersten Weltkrieg .

Oberster Befehlshaber des Heeres war zwar Gesetz Kaiser Wilhelm II. jedoch entschied die aus Generälen bestehende recht unabhängig. Speziell gegen Ende des Krieges die Regierungsgewalt de facto von der OHL

Zu Beginn des 1. Weltkrieges war Helmuth von Moltke Generalstabschef. Dieser musste jedoch nach der Offensive an der Marne abtreten. Sein Nachfolger wurde Kriegsminister Erich von Falkenhayn . Doch auch dessen Konzept der "Abnutzungsschlacht" es bei der Schlacht bei Verdun zum Einsatz kam scheiterte.

Die dritte und letzte OHL wurde überaus populären Paul von Hindenburg (Schlacht bei Tannenberg ) und dessen Stabschef Erich Ludendorff angeführt. Während Hindenburg vor allem für Öffentlichkeitsarbeit zuständig war zog eigentlich Ludendorff die Die Macht der 3. OHL ging so dass das Deutsche Reich 1917 und 1918 faktisch eine Militärdiktatur war.

Auf Ludendorff geht auch die Wiederaufnahme uneingeschränkten U-Boot-Krieg zurück der den Eintritt der USA und damit die Niederlage des Deutschen mitverschuldete.

Im Oktober 1918 drängte die OHL neue Regierung unverzüglich einen Waffenstillstand zu unterschreiben sie überzeugt war die deutsche Front könne Tag zusammenbrechen. Schon wenige Monate später beteiligte Ludendorff hingegen kräftig daran die Dolchstoßlegende zu verbreiteten. Die Forderung der OHL einem Waffenstillstand wurde nicht mehr erwähnt stattdessen Ludendorff und von Hindenburg den Aufständischen in Heimat die Schuld an der Kriegsniederlage und das die deutsche Armee "im Felde unbesiegt" wäre.

Siehe auch: Geschichte Deutschlands Geschichte Frankreichs Dolchstoßlegende Kriegskredite .

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